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Donnerstag, 28. Dezember 2017

km 60860 Oliebollentocht

Die Olibollentocht startet um 11 Uhr. Vorher fahren wir in kleinen Gruppen von unserer Unterkunft zum Treffpunkt. Auf dem Parkplatz sind schon jede Menge Velomobile geparkt. Einige Teilnehmer reisen auch mit dem Auto an, und entladen gerade die Velomobile vom Anhänger, Ladefläche oder Dachgepäckträger.
Wir sehen viele bekannte Gesichter. Bis 11 Uhr sind etwas über 100 Velomobile eingetroffen.
Nach dem Start geht es mit der gesamten Meute erst mal durch die landschaftlich schönen Randgebiete von Rotterdam und an der alten Maas entlang. Nach etwa der Hälfte der Tour gibt es im Cafe Prachtig hervorragenden Apfelkuchen und leckeren Kaffee. Nach einer Stunde Pause geht es dann in kleineren Gruppen durch den Großstadtdschungel von Rotterdam. Die Velomobile erregen wir ganz schön Aufmerksamkeit. Ich bin noch nie so oft an einem Tag, gefilmt bzw. fotografiert worden. Rotterdam hat einiges an interessanter Architektur zu bieten und so fahren wir an einigen Sehenswürdigkeiten vorbei. Am Hotel New York machen wir noch mal einen kurzen halt für ein Fotoshooting dann geht es wieder zum Ausgangspunkt zurück, wo uns dann die obligatorische Erbsensuppe und die der Tour namen gebenden Oliebollen serviert werden. Anschließend fahren wir durch die City von Barendrecht und decken uns für den Abend mit Getränken und Nüssen ein. In geselliger Runde verbringen wir den Abend im Pfadfinderhaus.

Am Start

Die Karawane rollt





An der alten Maas

tolle Brücke nur für Radfahrer

Rotterdam

lecker Apfelkuchen

am Zwischenstopp

nur ein kleine Teil der geparkten Velomobile


durch den Großstadtdschungel

....Foto!

im Hafen





auf der Erasmusbrücke




Die alte Hebebrücke

vor dem Hotel New York


die Erbsensuppe schmeckt!

die Olibollen

Donnerstag, 29. Dezember 2016

km 38140 OBT2016 Rückfahrt

Der Morgen startet mit einer heißen Dusche und einem leckeren und reichhaltigem Frühstück.
Ymte versorgt uns echt super. Auch nach mehrmaligem Nachfragen nach einem Sparschwein, lässt Ymte es nicht zu sich an den Kosten für die Bewirtung etc. zu beteiligen. Nochmal ein ganz großes Dankeschön an Ymte, Frank, Daniel und die gesamte Familie Sybrandy.

Die Strecke der Hinfahrt hat allen so gut gefallen, dass wir beschließen den gleichen Track in umgekehrter Richtung zu folgen. Ein weiterer Fahrer gesellt sich zu uns, Jupp mit seinem neuem QV.
Sonnenaufgang in Elburg

Zum Sonnenaufgang erreichen wir Elburg. Genau der richtige Zeitpunkt für ein Gruppenfoto. Ein Angler kommt direkt auf uns zu und bietet sich als Fotograf an. Danke schön.
Der Tross

Jupp in seinem QV


Spuren im Raureif
Der Weg durch das Veluwe wird uns kurz versperrt, doch die Waldarbeiter tun alles, um uns eine schnelle Weiterfahrt zu ermöglichen.
Ein kleiner Ast versperrt den Weg
Nebel im Veluwe

.... das nächste Hindernis

gespenstisches Licht am Apeldoornskanaal

zurück am Rhein

Mittwoch, 28. Dezember 2016

km 37960 Oliebollentocht


Die Oliebollentocht 2016 schlägt alle bisherigen Teilnehmerrekorde. 209 Velomobile werden gezählt!

Nach einem ausgiebigem Frühstück und mehreren Tassen heißen Kaffee, geht es raus in die Kälte.
Es sind 2°C und ein dicker Nebel wabbert über Flevoland.
Um 10:30 setzt sich der lange Tross in Bewegung. Es werden für die Hin- und Rückfahrt zum Pausenort jeweils 2 unterschiedlich lange Routen angeboten.

Hin nehme ich die länger Route. Sie führt uns über Kampen am Drontermeer entlang nach Elburg. Von Elburg geht es dann nach Biddinghuizen. Hier ist Flevonice der Pausenort.
In Flevonice, einem Eissport und Rollsportcenter mit einer 3000m langen Eisbahn fand früher auch schon mal die CycleVision statt. Hier gibt es warme Getränke und ein Stück Kuchen. Der Saal ist schnell voll. Mit so vielen Teilnehmern hatte wohl keiner gerechnet.
Da der Nebel nicht weniger wurde, habe ich mich beim  Rückweg für den kürzeren Weg entschieden.
Eine Feuertonne sorgt vor Intercitybikes für etwas Wärme, so daß man draußen plaudern kann und die Ankunft der späteren Velomobile verfolgen kann.
Zum Abschluß gibt es dann sehr leckere Oliebollen und eine schmackhafte wärmende Suppe. Bei einem kühlen Bier lassen wir den Tag spät ausklingen.


Start der OBT
Der Nebel behindert die Sicht
DF und QV einträchtig nebeneinander
unmöglich den langen Lindwurm aufzunehmen
Pause bei FlevoNice

Oliebollen bei Intercytibikes

weiter Fotos






Dienstag, 27. Dezember 2016

km 37900 OBT2016 Hinfahrt


Ab 8 Uhr ist bei mir der Kaffee fertig. Um 8:10 treffen die ersten Mitfahrer bei mir ein. Es ist Mittlerweile Tradition, das ich eine Gruppe zur OBT führe. Diesmal sind wir zu sechst.Tim, Peter, Hanns, Hajo, Jürgen und ich.
Um 9 Uhr sind alle (außer Peter, den wir in Kamp-Lintfort treffen) da und wir brechen auf.
Der Track ist optimiert auf möglichst wenig Verkehr und doch ohne nennenswerte Umwege und wenig Höhenmeter. Also die Ideale Velomobilstrecke.
Über Kamp-Lintfort und Alpen geht es nach Xanten und dann in Rees über den Rhein. Kurz bevor wir die Niederländische Grenze erreichen, zwingt uns eine fehlende Brücke zu einem kurzen Umweg. Zum Glück ist dieser gut ausgeschildert. Nach 3 Stunden Fahrtzeit erreichen wir die Grenze in Netterden.
Schnell erreichen wir Doetinchen und sind genauso schnell wieder aus der Stadt raus. Eigentlich wollten wir hir Pause machen, haben bei der Durchfahrt aber nichts gefunden. Also geht es weiter an der "Alten Ijssel" entlang nach Angerlo. Hier drehen wir eine Runde durch das Dorf, aber ein Cafe entdecken wir nicht. Als wir wieder aus dem Ortskern heraus fahren, sehen wir auf der anderen Seite der Straße ein Autohaus mit Tankstelle und Bistro. Hier gibt es Kaffee für 1,10 Euro und hinter der Glasscheibe wärmt uns die Sonne angenehm auf.
Nach 30 Minuten Pause sind die Füße wieder aufgetaut und wir fahren Weiter nach Doesburg. Von Doesburg aus führt der Track ein kurzes Stück an der Ijssel lang und dann immer am Apeldoorns Kanaal entlang bis nach Apeldoorn. Vor Jahren war dieser Weg am Kanal von schlechter Qualität, jetzt hat er eine neue Asphaltdecke und lässt sich ganz prima fahren. Normalerweise meide ich, größere Städte zu durchfahren und umfahre sie lieber. Diesmal habe ich aber den Track durch Apeldoorn geführt.  Der Marktplain lädt zu einem kurzen Fotohalt ein. Die Stadtdurchfahrt ging auch ohne Probleme, so daß die Stadt schnell hinter uns liegt.
Hinter Apeldorn geht es durch das Veluwe. Dieser Landstrich wechselt von Kieferwäldern und Laubwäldern auf Heidelandschaft und ist jedes mal besonders schön. Wir erleben einen wunderbaren Sonnenuntergang. In Elburg führt uns eine Klappbrücke über das Veluwemeer und wir erreichen Flevoland. Nach weiteren 12 Kilometern erreichen wir Intercitybikes. Es sind schon einige Velomobilfahrer da und es wird ein geselliger Abend mit lecker Nudeln, Freibier und kurzweiligen Gesprächen. Auch ein lauschiges Schlafplätzchen findet sich. Ymte hat alles hervorragend organisiert. Vielen Dank an Ymte und seinen zahlreichen Helfern.