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Samstag, 29. Juli 2017

km 50070 Tagestour nach Inter City Bike

Heute geht es noch mal nach Dronten, genauer gesagt zu einem Werkstattbesuch nach Inter City Bikes.
An meinem DF hat sich die Verklebung der äußeren Lagerschale an der Hinterradschwinge gelöst. Das DF ist zwar noch fahrbereit, aber da es in einem Monat damit auf längere Tour gehen soll, will ich es vorher reparieren lassen.
Mit Ymte ist es abgesprochen, dass die Lagerschale nicht neu eingeklebt wird, sondern das ich im Austausch eine neue Schwinge eingebaut bekomme, damit ich noch am gleichen Tag wieder nach Hause fahren kann.
Um 4:00 Uhr stehe ich auf und eine halbe Stunde später sind alle Brötchen geschmiert und das DF bereit für die Tagestour. Für den Hinweg nehme ich meinen Standardtrack. Dieser beträgt 172 km und führt über Rees, Doesburg, Apeldoorn und Elburg nach Dronten. Für den Rückweg beträgt der Track 193 km und führt über Kampen, Zwolle, Deventer, Hamminkeln und Wesel nach Hause.
Das Wetter ist gemischt. Es ist schwül warm gemischt mit ein bisschen Nieselregen, ein paar kräftige Schauer und Sonnenschein. Bestes Velomobilwetter.
ICB erreiche ich um 10:30. Ymte ist unterwegs nach Österreich , DFs ausliefern. Frank ist aber schon bereit, sich um mein DF zu kümmern. Gerade mal 10 Minuten da, schon liegt mein DF auf dem OP-Tisch. Die alte Schwinge ist schnell ausgebaut, aber bis die neue Schwinge eingebaut ist, sind doch noch viele Kleinigkeiten anzupassen. So bin ich doch froh, dass ich mir nicht die Schwinge habe zuschicken lassen, sondern die lange Anfahrt in Kauf genommen habe.
Mit der neuen Schwinge, lasse ich mir auch den neuen Dämpfer einbauen, in der Hoffnung, dass dieser doch etwas mehr Komfort bringt.
Beim Einbau des Hinterrades stelle ich dann noch einen 3 cm langen Schnitt im Hinterradmantel fest. Gut das er bis ICB noch gehalten hat. Den 28 mm GP tausche ich dann gleich noch gegen einen 42 mm Sport Contact aus. Um 13:00 Uhr steht das DF wieder auf seinen Rädern. Nach einer Tasse Kaffee geht es dann gegen 13:30 wieder auf den Rückweg. Kurz vor Kampen treffe ich noch auf einen Reiseradler. Es entwickelt sich ein nettes Gespräch über Radreisen. Er war seit 55 Tagen unterwegs. Von Hamburg nach Lissabon und jetzt wieder auf dem Rückweg. So eine lange Tour ist auch noch mein Traum.
Auch auf der Rücktour ist vom Wetter alles dabei. Unterwegs werden dann auch die 200.000 VM-Kilometer erreicht und die 50.000 km auf dem DF-Tacho erfahren.
Nach 364 km und 12,5 Stunden Fahrtzeit bin ich um 21:30 Uhr wieder zu Hause.

Auf der Hinfahrt kurz hinter Zeddam

dunkle Regenwolken auf dem Weg nach Dronten

Pitstop nach 260 km

Erfrischungen gab es auch auf dem Rückweg

noch wenige Meter, dann sind die 50.000 km erreicht

Das DFxl#3 hat jetzt 50.000 km auf dem Tacho

Kleine verdiente Pause nach 333 km. 

Auf dem Rheindeich die letzen Sonnenstrahlen 

Donnerstag, 30. März 2017

km 43912 X0-Schaltwerk defekt

Heute morgen wollte ich wie gewohnt mit dem DF zur Arbeit fahren. Lies sich das DF am Anfang noch einwandfrei Schalten, war nach 800m Fahrt Schluss damit. Das Schaltwerk schaltete selbsttätig auf das größte Ritzel und blieb auch bei vergeblichen Schaltversuchen dort.
Der Schaltzug konnte nicht die Ursache sein. Denn dann wäre entweder ein starker Widerstand beim Schalten zu spüren, oder bei gerissenem Zug würde das Schaltwerk auf das kleinste Ritzel schalten.
Ich entschloss mich langsam nach Hause zu fahren und in der Garage der Ursache auf den Grund zu gehen.
Nach öffnen der Hinteren Wartungsklappe, war die Ursache schnell gefunden. Die Zugfeder im Schaltwerk (die im Parallelogramm) war gebrochen. Ich lies das DF erst mal in der Garage stehen und bin mit meinem Flux-SComp zur Arbeit.
Bei der Internetrecherche war schnell klar, die Feder gibt es nicht als Ersatzteil. Ärgerlich bei einem Schaltwerk, welches über 150 Euro kostet. Allerdings stand auf der Homepage von SRAM, das SRAM 2 Jahre Garantie auf Materialfehler gibt. Mein DF ist gerade erst 2 Jahre alt geworden.
Eine Mail an ICB, brachte dann schnell eine sehr kundenfreundliche Lösung. Trotz gerade abgelaufener Garantie, schickt mir ICB im Tausch ein neues Schaltwerk zu.
Vielen Dank an Ymte.

Samstag, 11. März 2017

km 42327 Wartungsarbeiten Teil 2

Nach einem gemütlichem Abend in der Fewo und einer guten Nacht, machte ich mich wieder auf den Weg nach ICB. Als ich dort ankam stand ein riesiger LKW mit einer Ladung Velomobile vor der Werkhalle. Nach einem Kaffee entluden wir erst mal 6 neue DFs, die restlichen 12 Velomobile waren für velomobil.nl.
Dann kümmerte sich Frank weiter um mein DF. Als erstes wurde die Hinterradschwinge und das Hinterrad wieder eingebaut und das Ritzelpaket gewechselt. Das Hinterrad hat keinerlei Spiel mehr. Freude kommt auf. Das Wechseln der Kette und tausch des Schaltzuges folgten als nächstes. Anschließen stellte Frank fest, das der Sitz zu tief ist und schon Längslöcher in den DF-Boden gefräst hat. Die kam wohl dadurch, dass die vorderen Bohrungen der Sitzbefestigung mittlerweile oval geworden sind. Ursache ist eine zu lockere Verschraubung. Mann sollte also immer darauf achten, das diese Verschraubung so fest ist, dass der Sitz wenn man ihn hochklappt, in dieser Stellung bleibt und nicht von selbst wieder herunter fällt. Die ovalen Löcher hat Frank mit schnell härtenden Harz gefüllt und nach einer Wartezeit neue Löcher gebohrt.Mittlerweile füllte sich die Werkhalle mit weiteren Fahren und Fahrerinnen wegen geplanter Probefahrten oder für kleine Reparaturen.
Gegen 14 Uhr machte ich mich dann mit einem generalüberholtem DF wieder auf die Heimreise.
Zurück ging es nicht über Elburg, sondern über Kampen. Bis kurz hinter Deventer folgte ich dabei der Ijsel. Eine sehr schöne Strecke, die mit dem Velomobil richtig gute Laune macht. Nach 197km und 6 Stunden Fahrt bin ich wieder daheim.
frische Ware!

Freitag, 10. März 2017

km 42130 Große Inspektion bei ICB


Nach über 42.000 km sind ein paar Wartungs- und Reparaturarbeiten am DF fällig. Vor einigen Wochen war ich mit dem DF in einer Straßenbahnschiene hängen geblieben, was zu einem verbogenen Querlenker und einem leicht verbogenem Federbein führte. Beides sollte ausgewechselt werden. Auch die Kette und die Ritzel sollten gewechselt werden, auch wenn die Kette noch nicht ganz an ihrem Limit war. Das wichtigste war aber, daß das Spiel in der Hinterachse beseitigt wurde. Durch das Spiel kamen ab und zu die drei Nieten, die das Ritzelpaket zusammen halten, mit dem Ausschnitt im Radkasten in Kontakt, was zu einem fürchterlichem Krach im Hinterbau führte.

Um kurz vor sieben, machte ich mich auf den Weg. Ich hatte mir einen Track über verkehrsarme kleine Strassen ausgearbeitet. Unterwegs fuhr ich zeitweise durch dichten Nebel, aber auch die Sonne kam immer wieder mal durch. In Elburg habe ich dann erst mal das holländische Nationalgericht, "Frikandel mit Friets Spezial" gegessen. Dann ging es weiter nach ICB. Wo ich  kurz vor 14 Uhr eintraf. Nach einem Kaffee, kümmerte sich Frank direkt ausgiebig um mein DF. Es war gar nicht so einfach, die Ursache für das Spiel im Hinterrad zu finden. Eine neue Hinterachse, verringerte das Spiel, beseitigte es aber nicht. Auch neue Lager brachten keinen Erfolg. Letztendlich lag das Spiel an einer fehlerhaften Verklebung der radseitigen Buchse in der Hinterradschwinge. Zur
Reparatur musste dann die Schwinge ausgebaut werden und die Buchse herausgenommen werden. Den alten Kleber mit einem Stechbeitel entfernen, Hinterradschwinge säubern und entfetten und die Buchse wieder einkleben. Die Verklebung musste jetzt erst mal über Nacht aushärten. Anschließend habe wir das rechte Federbein getauscht und einen neuen Querlenker eingebaut. Da mir das DF vorne etwas zu weich gefedert war, haben wir gleich noch die Federn gewechselt. (in 44mm blau + 44mm  rot). Danach war es auch schon Zeit für den Feierabend. Mit einem Leih-DF ging es dann zur Ferienwohnung.

Samstag, 15. Oktober 2016

km 33320 Von Nunspeet nach Hause

In der Nacht bin ich mehrmals aufgewacht, da starker Regen auf das Carport prasselte. Die Motivation früh aufzubrechen hielt sich dadurch in Grenzen. Bei Regen und unbekannter Strecke, fahre ich ungern in der Dunkelheit. so stehe ich erst um 6 Uhr auf und frühstücke erst mal ganz in Ruhe.
Um kurz nach 7 mache ich mich dann auf den Rückweg. Es regnet immer noch leicht und der feuchte Waldboden duftet herrlich. Das erste Teilstück führt fast nur durch waldreiche Gegend. Den Track hatte ich mir vorher am Rechner zusammen gestellt. Nach 40km komme ich zu meiner Überraschung an eine Schranke. Hier beginnt der Nationalpark "De Hoge Veluwe". 9,15 Euro für die Durchfahrt sind mir dann aber doch zuviel und ich verlasse meinen Track und umfahre auf der N310 den Nationalpark. Der Rückweg führt mich dann durch Arnheim. Für eine Großstadt kommt man aber erstaunlich gut durch die Innenstadt. Hinter Arnheim geht es zur Loo-Fähre. Durch den extrem niedrigen Wasserstand liegt die Fähre sehr tief am Fähranleger und die Auf- und Abfahrt zur Fähre ist schon recht abenteuerlich. Unterwegs begegne ich dann noch einem Mammut am Wegesrand. Weiter geht es immer über den Deich bis nach Emmerich. Die Emmericher Rheinbrücke ist mit über 800m Spannweite die längste Hängebrücke Deutschlands und immer wieder beeindruckend. Über Sonsbeck und Kamp-Lintfort geht es dann weiter nach Hause.

gut sichtbar markierte Kurven...

trübes Wetter, leider!

Bahnhof Arnheim

Auf der Fähre in Loo

...ein Mammut am Wegesrand

Rheinbrücke Emmerich
Herbstzeit - Kürbiszeit!
und kurz vor dem Ziel noch einmal Flicken!


km 33140 Zur QuattroVelo Probefahrt

Da ich noch ein paar Tage Urlaub übrig habe, nutze ich einen Tag, um mit meinem DF nach Dronten zu fahren. Mit Theo und Alert habe ich einen Termin für eine Probefahrt mit dem Quattrovelo gemacht.
Am Freitag morgen um 6 Uhr fahre ich los. Es ist ein sonniger Tag vorhergesagt. Noch ist es sehr frisch und es weht ein kräftiger Wind. Meist kommt er zum Glück von der Seite.
Diese Mal spare ich mir den Ampel verseuchten Weg über Moers und Rheinberg und fahre über Vluyn und Schaephuysen und  Rheurdt zur Reeser Rheinbrücke. Vorbei geht es am Anholter Schloss und nach noch nicht einmal 150 Minuten Fahrtzeit erreiche ich die grüne Grenze nach den Niederlanden. Jetzt geht es erst mal über kleine Straßen mit wenig Verkehr aber auch einem recht rauen Belag in Richtung Zelhem und weiter nach Hengelo. Nach 125km erreiche ich Zutphen und quere die Ijssel. Es rollt recht angenehm und langsam wird es etwas wärmer. Appeldorn lasse ich links liegen. Hinter Appeldorn fängt mein DF leicht an zu schwimmen. Das Hinterrad ist platt. der Schwalbe One ist bis auf die Karkasse runter gefahren (dabei hatte ich ihn vor der Fahrt extra kontrolliert). Zum Glück habe ich aber einen Ersatzmantel dabei. Nachdem der alte Mantel von der Felge gezogen ist, stelle ich fest, dass das geklebte Felgenband verrutscht ist und einige Felgenlöcher frei liegen. Da ich nur noch einen sehr empfindlichen "extra Light"-Schlauch habe, traue ich mich ihn nur mit 4 bar aufzupumpen, in der Hoffnung, dass er bis zum Ziel so hält. Nun geht es durch ein herrliches Waldgebiet nach Nunspeet. Hier muss ich erst mal noch einige Kleinigkeiten für meine Frau einkaufen und fahre an meiner gebuchten B&B Unterkunft vorbei und lade schon mal einige Teile ab. In Elburg wird zu Mittag gegessen und nach der Stärkung geht es erst mal nach Intercitybikes. Als ich ankomme, sitzen Ymte und Frank in der Sonne und machen Mittagspause. Ich trinke eine Tasse Kaffee mit und anschließend wird erst mal das Hinterrad wieder in einen ordentlichen Zustand versetzt. Anschließend decke ich mich noch mit ein paar Ersatzteilen ein und fahre weiter nach Velomobiel.nl. Hier werde ich herzlich von Theo und Allert empfangen. das Quattrovelo von Allert steht vor der Tür. Allert und ich sind fast gleich groß, haben aber unterschiedlich lange Beine. Theo passt das QV für mich an, indem der Sitz 4cm nach hinten verschoben wird. Da ich aber mit den Fußspitzen noch am Deckel schleife, muss ich an meinen Schuhen noch die Cleats versetzen. Dann passt es und ich kann zur Probefahrt aufbrechen.
Das Objekt der Begierde
Das QV vermittelt ein völlig anderes Fahrgefühl. Es fährt sich wie eine Sänfte. Aus dem Stand beschleunigen ist etwas behäbiger als mit meinem DF. Aber wenn es denn mal rollt ist es ein tolles Gefühl. Durch die Kurven kann man sehr flott zirkeln, ohne Angst vor einem Umkipper. Die Kurvenstabilität ist grandios. Das Platzangebot ist reichlich bemessen. Auch der Gepäckraum ist sehr üppig. Schön finde ich die Staufächer vor den Vorderrädern und seitlich vom Sitz. Die Verarbeitung innen wie außen ist Top. Das QV ist für mich das ideale Reisevelomobil zum cruisen. Hätte ich Platz in der Garage, ich würde es mir sofort als Zweitvelomobil bestellen. Fürs tägliche Pendeln, bleibe ich aber beim DF. Vielen Dank an Allert und Theo, das ich das QV testen konnte.
Am frühen Nachmittag mache ich mich dann auf den Rückweg zur B&B Unterkunft in Nunspeet. Ich wähle den Weg am Wasser entlang. Der Radweg führt direkt am Vossemeer vorbei und bietet schöne Aussichten aufs Wasser. Allerdings sind Teilstücke schon lange nicht mehr gekehrt worden und die Wege liegen voller Laub, Eicheln und Kastanien.
kurz vor Sonnenaufgang

kleine Strassen, aber rauer Belag

...viel Verkehr....

...Fehlanzeige!

Das Hinterrad ist platt.  :-(

....es geht durch die Heide in Richtung Nunspeet

...fantastische Radweg durch die Heide.

Mein DFxl und Allerts QV

...auf dem Rückweg,...

Halt am Strand, es war allerdings kein Badewetter.


Freitag, 9. September 2016

km 30960 Sommertour XXS


Die Genesung meiner Achillessehne macht sehr gute Fortschritte. Da die geplante lange Sommertour nicht statt findet, haben Frank und ich beschlossen, wenigstens eine kleine gemeinsame Reha-Tour zu starten. Die Tagesetappen sind relativ kurz gewählt und die Reisegeschwindigkeit eher gemächlich.

Am Mittwoch den 8. September geht es nach dem Frühstück in Richtung Ahaus. dort will ich mich um 12:30 mit Frank treffen. Frank reist aus Damme an. Viel zu früh bin ich in Ahaus und nutze die Zeit mir das Schloss und das Schulmuseum anzuschauen. um 11:30 fahre ich in die Fußgängerzone und treffe prompt Frank.
Nach einer Tasse Kaffee geht es über kleine Strassen und schmale Pfade in Richtung Laren. Damit wir nicht allzu früh an der Unterkunft ankommen, genehmigen wir uns auf dem Weg noch eine leckeres Bier. Am frühen Nachmittag erreichen wir das gemütliche kleine Ferienhaus. Nach einer erfrischenden Dusche, geht es noch mal kurz nach Lochem zum Einkaufen und Abendessen.
Insgesamt fahre ich am 1. Tag 190km und bin ganz zu frieden. Das Bein wird zwar dick und die Kraft hat am Ende des Tages nachgelassen, aber ich habe keine Schmerzen.

Die Nacht schlafen wir beide nicht besonders gut. Die Betten sind gut, aber es ist sehr warm und durch die offen gelassene Tür besuchen uns sehr viele Mücken. Nach einem leckeren Frühstück geht es Bathmen in Richtung Zwolle. Hier entschließen wir uns, nicht schon in Kampen den Rückweg zur Ferienwohnung einzuschlagen, sondern noch einen Bogen nach Intercitybikes zu fahren und bei Ymte "Hallo" zu sagen.
Bei ICB lässt Frank noch auf die schnelle die Buchsen der Federbeine tauschen und die Lenkgeometrie ändern. Ymte und sein Mitarbeiter Frank nehmen sich viel Zeit für uns.
Nach 2 Stunden Pause geht es zurück in Richtung Elburg. Dort wird erst mal das holländische Menü (Frikandel mit Pommes) geordert. Danach folgen wir der Ijssel bis kurz hinter Deventer. Mit einer kleinen Fähre setzen wir über die Ijssel und haben es nicht mehr weit bis zur Unterkunft. Vorher stoppen wir noch kurz in Laren für einen kleinen Einkauf. Wieder sind wir zwar recht langsam, dafür aber ohne Probleme 190 km gefahren.
Bei lauen Temperaturen genießen wir bei dem einen oder anderen Bier den Abend. Bevor es ins Bett geht, werden noch einige Mücken erledigt.

Am Freitag geht es dann schon wieder auf den Heimweg. Auf etwas anderen Wegen geht es zurück nach Ahaus. Dort trinken wir uns noch einen Kaffee bzw. eine Schokolade und fahren dann auf getrennten Wegen  wieder nach Hause. Die letzte Etappe ist knapp über 170km lang.
Im nachhinein bin ich froh, die lange Sommertour abgesagt zu haben. Etappen von knapp 200km waren gut zu meistern, aber abends war ich dann doch froh nicht noch weiter fahren zu müssen. Die längeren Etappen der geplanten Sommertour und das auch noch an 8 aufeinander folgenden Tagen wären zu anspruchsvoll gewesen und hätten somit keinen Spaß gemacht. Ich hoffe die lange Sommertour nächstes Jahr im September nachzuholen.

Bilder von der Tour: https://goo.gl/photos/aFvWEA5AWEy1HBb48

Samstag, 9. April 2016

km 26370 Besuch bei Intercitybikes

Um 6 Uhr in der Früh halte ich es im Bett nicht mehr aus. Ich stehe auf und Frühstücke erst mal in Ruhe. Das DF hat im Wohnzimmer übernachtet und ist jetzt schnell gepackt. Das Wetter scheint super zu werden, auch wenn jetzt noch alles im Nebel verschwindet. Ich beschließe nicht auf dem kürzestem Weg nach Intercitybikes zu fahren, sonder früh aufzubrechen und dafür im großem Bogen nach Dronten zu fahren. Der Nebel sorgt für wunderbare Fotomotive. Aber bei derzeit noch 3°C und nur mit Kurzarmtrikot und kurzer Hose bekleidet, kostet das Aussteigen aus dem C-Kokon schon noch etwas Überwindung.
Um kurz vor 10 Uhr erreiche ich dann die neue Wirkungsstätte von ICB. Die Halle ist riesig und es stehen jede Menge Dfs herum und warten auf ihre neuen Eigner. Ich will mir in das DF die Verstärkungen über den Radkästen einkleben lassen und einige weitere Kleinigkeiten nachsehen lassen. Z.B. eine teilweise lose Radabdeckung wieder befestigen und das Spiel in den Federbeinen beseitigen lassen. Frank nimmt sich mein DF direkt vor. Letztendlich werden folgende Arbeiten gemacht:


  • Carbonabdeckung vollständig entfernt und neu aufgeklebt
  • Versteifungen eingeklebt
  • Kunststoffhülsen und unteren Reibkörper in den vorderen Federbeinen getauscht (dadurch kommt das DF 3mm höher und der Reifen setzt voll eingefedert nicht mehr im Radkasten auf)
  • Bremmszüge erneuert (hatten Kontakt mit der Karosse und waren durchgescheuert)
  • Schaltzug erneuert und Schaltung bearbeitet, da Schaltzug immer an gleicher Stelle gebrochen ist.
  • Tiller an einem Gummiseil aufgehangen, erleichtert das ein/aussteigen
Ich habe dann noch ein paar Kleinteile, Harz und Härter ins DF gepackt, damit ich bei warmen Wetter die Folgen der "Sitzprobe" beseitigen kann.

Dadurch das die Klebungen noch trocknen mussten bin ich dann erst nach 14 Uhr in Richtung Heimat aufgebrochen.
In Harderwijk wird erst mal lecker Fisch gegessen.
Dann geht es über schmale Strassen und noch schmälere Radwege durchs Veluwe.
Zum Glück ist auf den Radwegen nicht viel los, denn jeder Gegenverkehr bedeutet anhalten und vorbei lassen. Genauso schlecht sieht es mit Überholen aus.
Appeldorn umfahre ich südlich und komme über Beekbergen und Dieren nach Doesburg.
Am Strassenrand sehe ich dann noch ein ungewöhnliches Fahrzeug. Ich halte an um es zu fotografieren, da kommt mir auch schon der Erbauer entgegen. Bevor ich etwas sagen kann, fragt er mich schon:" Ist das ein Strada Df?" Es entwickelt sich ein interessantes Gespräch über Velomobile und motorisierte sparsame Alternativen. Nach 15 minütiger Pause breche ich wieder auf und  folge dann der Oude Ijssel bis Wijnbergen.
Zum Sonnenuntergang bin ich wieder in NRW.
Die Rückfahrt ist doch etwas langsamer. Ich habe deutlichen Gegenwind und die letzten 450 km in den Beinen merke ich trotz täglicher Pendelstrecke zur Firma doch.
Erneut quere ich den Rhein bei Rees. Die weitere Rückfahrt geht dann über Xanten und Rheinberg. Um kurz vor 22 Uhr bin ich wieder zu Hause.
Die B&B Unterkunft

Nebel und Storch ....

Das frühe Losfahren beglückt mit schönen Fotomotiven


Der Nebel lichtet sich ....

.... aber es sind nur 3°C
 

Am Ijsselmeerdijk


Blumenmeer  in der Nähe von Dronten

...warten auf  Auslieferung


ICB

Auf dem OP-Tisch

Dämpferumbau

Ymte und Frank kümmern sich liebevoll


Die neue Verstärkung



Kibbeling in Harderwijk

tolle Radinfrastruktur

Durchs Veluwe

zum teil schmale Radwege!







Interessantes Gefährt am Strassenrand

zum PKW umgebautes Motorrad mit 15 PS.....

...und einem Verbrauch von unter 2l/100km

fast so schön wie ein DF

immer am "Appeldorns Kanaal" lang


an der "Oude Ijssel"

Sonnenuntergang