Ich bin Velomobilfahrer. Ein Velomobil ist ein vollverkleidetes Liegedreirad. In diesem Blog schreibe ich meine Erfahrungen mit dieser Fahrzeuggattung.
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Freitag, 9. September 2016
km 30960 Sommertour XXS
Die Genesung meiner Achillessehne macht sehr gute Fortschritte. Da die geplante lange Sommertour nicht statt findet, haben Frank und ich beschlossen, wenigstens eine kleine gemeinsame Reha-Tour zu starten. Die Tagesetappen sind relativ kurz gewählt und die Reisegeschwindigkeit eher gemächlich.
Am Mittwoch den 8. September geht es nach dem Frühstück in Richtung Ahaus. dort will ich mich um 12:30 mit Frank treffen. Frank reist aus Damme an. Viel zu früh bin ich in Ahaus und nutze die Zeit mir das Schloss und das Schulmuseum anzuschauen. um 11:30 fahre ich in die Fußgängerzone und treffe prompt Frank.
Nach einer Tasse Kaffee geht es über kleine Strassen und schmale Pfade in Richtung Laren. Damit wir nicht allzu früh an der Unterkunft ankommen, genehmigen wir uns auf dem Weg noch eine leckeres Bier. Am frühen Nachmittag erreichen wir das gemütliche kleine Ferienhaus. Nach einer erfrischenden Dusche, geht es noch mal kurz nach Lochem zum Einkaufen und Abendessen.
Insgesamt fahre ich am 1. Tag 190km und bin ganz zu frieden. Das Bein wird zwar dick und die Kraft hat am Ende des Tages nachgelassen, aber ich habe keine Schmerzen.
Die Nacht schlafen wir beide nicht besonders gut. Die Betten sind gut, aber es ist sehr warm und durch die offen gelassene Tür besuchen uns sehr viele Mücken. Nach einem leckeren Frühstück geht es Bathmen in Richtung Zwolle. Hier entschließen wir uns, nicht schon in Kampen den Rückweg zur Ferienwohnung einzuschlagen, sondern noch einen Bogen nach Intercitybikes zu fahren und bei Ymte "Hallo" zu sagen.
Bei ICB lässt Frank noch auf die schnelle die Buchsen der Federbeine tauschen und die Lenkgeometrie ändern. Ymte und sein Mitarbeiter Frank nehmen sich viel Zeit für uns.
Nach 2 Stunden Pause geht es zurück in Richtung Elburg. Dort wird erst mal das holländische Menü (Frikandel mit Pommes) geordert. Danach folgen wir der Ijssel bis kurz hinter Deventer. Mit einer kleinen Fähre setzen wir über die Ijssel und haben es nicht mehr weit bis zur Unterkunft. Vorher stoppen wir noch kurz in Laren für einen kleinen Einkauf. Wieder sind wir zwar recht langsam, dafür aber ohne Probleme 190 km gefahren.
Bei lauen Temperaturen genießen wir bei dem einen oder anderen Bier den Abend. Bevor es ins Bett geht, werden noch einige Mücken erledigt.
Am Freitag geht es dann schon wieder auf den Heimweg. Auf etwas anderen Wegen geht es zurück nach Ahaus. Dort trinken wir uns noch einen Kaffee bzw. eine Schokolade und fahren dann auf getrennten Wegen wieder nach Hause. Die letzte Etappe ist knapp über 170km lang.
Im nachhinein bin ich froh, die lange Sommertour abgesagt zu haben. Etappen von knapp 200km waren gut zu meistern, aber abends war ich dann doch froh nicht noch weiter fahren zu müssen. Die längeren Etappen der geplanten Sommertour und das auch noch an 8 aufeinander folgenden Tagen wären zu anspruchsvoll gewesen und hätten somit keinen Spaß gemacht. Ich hoffe die lange Sommertour nächstes Jahr im September nachzuholen.
Bilder von der Tour: https://goo.gl/photos/aFvWEA5AWEy1HBb48
Labels:
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Dienstag, 23. August 2016
km 29668 Das erste mal wieder mit dem DFxl zur Arbeit
| Langsam, aber es läuft |
Auch wenn ich noch nicht gut laufen kann, Radfahren funktioniert erstaunlich gut.
Zwar ist die Muskelkraft im operiertem Bein noch stark verbesserungswürdig und die Sehne soll noch nicht stark belastet werden, aber der Arzt hält Radfahren mit gedrosseltem Temperament (keine Sprints und Bergrennen) für eine gute Therapie und Rehamaßnahme.
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| Nebelfelder und Morgendämmerung.....herrlich! |
Gemütlich fahre ich am Rhein entlang und genieße jeden Kilometer. Was habe ich das vermisst!
Ich brauche zwar deutlich länger als vor der Achillessehnen-OP, aber mit den nächsten Fahrten wird es hoffentlich immer besser. Bin gespannt, ob ich morgen einen Muskelkater in der linken Wade habe.
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| Links noch mit Stützstrumpf |
Sonntag, 14. August 2016
km 29625 Erste Fahrt nach dem Achillessehnenriss
Seit Donnerstag darf ich wieder ohne Orthese laufen.
Mit der Orthese konnte ich zumindest mit dem UP ganz gemächlich Radfahren.
Jetzt, ohne Orthese passe ich wieder ins DF. Das fahren klappt ganz gut, auf schnelle Antritte und Kraft aufs Pedal muss ich aber noch verzichten. Aber es ist ein schönes Gefühl wieder im Velomobil zu sitzen.
Nachdem ich morgens schon 25km mit dem Hollandrad gefahren bin, habe ich mich am Nachmittag ins DF gesetzt. Über ruhige Straßen und Wirtschaftswege mit wenigen Stopps ging es ohne Spurteinlagen ganz relaxed im großem Bogen zum Freibad. Dort dann erst mal ein paar Bahnen ohne Orthese geschwommen. Auch dass ein tolles Gefühl. Mit Orthese konnte ich auch schwimmen gehen, man hatte aber immer das Gefühl, einen Bremsfallschirm hinter sich her zu ziehen.
Nach den paar Bahnen ging es dann langsam nach Hause. Der Schnitt war knapp unter 25km/h. Nicht gerade viel, aber ich war Glücklich.
Die nächsten Wochen habe ich noch einige Physiotherapien, ich hoffe die helfen mir auch noch mal weiter. Mein Arzt war mit meinen jetzigen Zustand jedenfalls schon sehr zufrieden. Ab Dienstag darf ich wieder Arbeiten gehen. Die ersten male werde ich aber noch nicht mit dem Rad hinfahren und lieber den ÖPNV beanspruchen. Von den insgesamt 50 km Radfahren habe ich doch einen Muskelkater in der Wade.
Mit der Orthese konnte ich zumindest mit dem UP ganz gemächlich Radfahren.
Jetzt, ohne Orthese passe ich wieder ins DF. Das fahren klappt ganz gut, auf schnelle Antritte und Kraft aufs Pedal muss ich aber noch verzichten. Aber es ist ein schönes Gefühl wieder im Velomobil zu sitzen.
Nachdem ich morgens schon 25km mit dem Hollandrad gefahren bin, habe ich mich am Nachmittag ins DF gesetzt. Über ruhige Straßen und Wirtschaftswege mit wenigen Stopps ging es ohne Spurteinlagen ganz relaxed im großem Bogen zum Freibad. Dort dann erst mal ein paar Bahnen ohne Orthese geschwommen. Auch dass ein tolles Gefühl. Mit Orthese konnte ich auch schwimmen gehen, man hatte aber immer das Gefühl, einen Bremsfallschirm hinter sich her zu ziehen.
Nach den paar Bahnen ging es dann langsam nach Hause. Der Schnitt war knapp unter 25km/h. Nicht gerade viel, aber ich war Glücklich.
Die nächsten Wochen habe ich noch einige Physiotherapien, ich hoffe die helfen mir auch noch mal weiter. Mein Arzt war mit meinen jetzigen Zustand jedenfalls schon sehr zufrieden. Ab Dienstag darf ich wieder Arbeiten gehen. Die ersten male werde ich aber noch nicht mit dem Rad hinfahren und lieber den ÖPNV beanspruchen. Von den insgesamt 50 km Radfahren habe ich doch einen Muskelkater in der Wade.
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