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Samstag, 22. August 2015

km 11060 Als Zuschauer zur HPV-WM

Von Freitag bis Sonntag ist in Maasmechelen die HPV-WM.
Da ich weder Freitag noch Sonntag Zeit habe, fahre ich wenigstens am Samstag zum zuschauen hin.
Das Wetter ist prima und auch meine vorher ausgearbeitete Route ist bis auf ein kleines Stück Strasse mit Rollsplitt super schön zu fahren. Um ) Uhr erreiche ich den Veranstaltungsort. Auf dem Zeltplatz ist schon reges treiben. Alle bereiten ihr Rad für das anstehende 100 km-Rennen vor. Um 10 Uhr ist der Start. Es ist ein für die Fahrer anspruchsvoller und für den Zuschauer interessanter Kurs. Ymte gewinnt das Rennen mit etwas über 50km/h im Schnitt. Nach dem Rennen bleibe ich noch einige Stunden auf dem Platz und treffe hier und da noch so einige Bekannte. Schnell ist es 17 Uhr. Ich mache mich auf dem Heimweg. Erst hatte ich überlegt mir noch den 1000m Sprint anzusehen, die 1. Startzeit war aber erst ab 18 Uhr. Das war mir dann doch zu spät. Zu Hause angekommen, habe ich dann erfahren, dass der Zeitnehmerrechner geklaut wurde und der Sprint daher abgesagt wurde. Möchte mal zu gerne Wissen was dieser Depp von Dieb sich dabei gedacht hat. Ich hoffe er hat keine Freude am Diebesgut.
kurz vor zu Hause, entschließe ich mich noch zu einem kurzen Umweg ins Schwimmbad. So ein Vereinsbad ( http://www.aegir-uerdingen.de/ ) hat den entscheidenden Vorteil, dass es keine Kassenzeiten gibt. Hier kann man 24 Stunden am Tag schwimmen gehen. Frisch geduscht bin ich dann um 21 Uhr wieder zu Hause.
Einführungsrunde

Einführungsrunde

Neugierige Blicke

1. Runde

1. Runde

Theo im Pech. 1. Runde und die Kette ist abgesprungen








Mein persönlicher Held 









Da muss ich doch mal meine Nase rein stecken

Letzte Runde
Hier gibt es weitere Fotos:




Sonntag, 20. Juli 2014

km 71490 DLC in Ruetenbrock

Rumeln-Rütenbrock 198km
Am 19. Juli fand in Ruetenbrock das mittlerweile schon legendäre Liegeradrennen bei den Moorliggers statt. Zu diesem Treffen wollte ich mit Frank, Peter, Hanns und Matze mit dem Rad anreisen. Treffpunkt war bei Peter in Moers am Freitag um 13 Uhr.Ich fuhr mit dem Quest, alle anderen mit offenen Liegern. Bei über 32°C waren die offen Lieger sicher keine schlechte Wahl.Die Route führte uns zuerst über Rheinberg und dem Rheindeich nach Büderich. Der Radweg hat eine Spitzkehre die mit dem Quest nur umständlich zu fahren ist, so dass ich kurzentschlossen die stark befahrene Fahrbahn nahm. Dann ging es quer durch Wesel. Hinter Wesel ließen wir die B70 links liegen und fuhren über die "Alte Raesfelder Straße" parallel zur Bundesstaße, bis wir kurz vor Raesfeld wieder zur B70 stießen. Wir folgten der B70 bis uns kurz vor Weseke eine Polizeistreife anhielt. Nach einer kurzen Diskussion (wieso fahren Sie ohne Helm..... Bla, Bla, Bla) durften wir weiter fahren, wurden aber genötigt auf den Radweg zu wechseln. Die Polizei hat dafür extra den Verkehr geregelt. Sind halt unsere Freunde und Helfer. Nach einer kleinen und unnötigen Irrfahrt durch Weseke, fuhren wir weiter über die B70 nach Südlohn. Wassermangel sorgte für einen kleinen Umweg zum Supermarkt. Der Flüssigkeitsspiegel musste korrigiert werden. Über die gut ausgebaute Landstraße ging es dann nach Stadtlohn und Ahaus. Der Tacho pendelte meist zwischen 33 und 38 km/h und der Puls knapp über 100.
Immer nahe an der niederländischen Grenze ging es dann nach Gronau und weiter nach Nordhorn. In Nordhorn wurden dann erst mal die Kalorienspeicher aufgefüllt. Die Aufnahmme geschah in Form von Pizza und mehreren Weizen, natürlich alkoholfrei.Nach Nordhorn ging es dann auf mehr oder weniger schnurgerader Straße nach Twist und weiter geradeaus nach Ruetenbrock, welches wir nach 200 km um 21 Uhr erreichten. Bei der Familie Bentlage wurden sofort mit freudigem Hallo empfangen. Nach einer Dusche fühlte man sich wieder als Mensch und ich vernichte ein paar Weizen (natürlich nicht alkoholfrei) in geselliger Runde mit vielen anderen Liegeradverrückten. 
Nach einer Stunde Pause, war das letzte Rennen der Liegeradler: 10 Runden entgegen dem Uhrzeigersinn. Peter und Hanns konnten nicht mehr überredet werden hier mit zu fahren. Die hohen Temperaturen forderten die ersten Opfer. Ich war auch nicht mehr richtig fit, ging aber trotzdem an den Start. Die ersten drei Runden ging es mir richtig dreckig und ich war drauf und dran auszusteigen. Rene hing an meinem Hinterrad und überholte mich in der 4. Runde. Das motivierte mich durch zu halten. Rene wollte ich unbedingt hinter mich lassen. In der 7. Runde konnte ich ihn wieder einholen und kurz danach auch endgültig abhängen. In der Gesamtwertung landete ich unter die Top 5. Bei der Siegerehrung dann die Überraschung. Es wurde in der Wertung zwischen Unverkleidet, Teilverkleidet und Vollverkleidet unterschieden. So macht ich dann auch noch Beute und landete mit einem 3. und einen 2. Platz zwei mal aufs Siegertreppchen. Auch Hanns, Peter und Frank durften auf Treppchen, Matze als Topfavorit sowieso. Damit war die Ruhrpotttruppe insgesamt sehr erfolgreich. 
Nun folgte der gesellige Teil. Der Grill wurde angeheizt und die Salate aus dem Kühlwagen aufgetischt. Toll was die Familie Bentlage wieder alles auf die Beine gestellt hat. Die Nacht war auch noch sehr mild und so wurde es ein langer gemütlicher Abend.



Nach einer kurzen Nacht gab es um 8 Uhr ein leckeres Frühstück in großer Runde.Schon um diese Zeit war es ganz schön warm. Um 10 Uhr brachen wir dann nach und nach zur Rennstrecke auf. Die Rennstrecke mit 2300m Länge besteht aus 4 etwa gleich langen Geraden und 4 90° Kurven. Der Straßenbelag hat dafür gesorgt, dass Rütenbrock in Liegeradkreisen gerne auch Rüttelbrock genannt wird.  Das erste Rennen für die liegend radelnden war für 11 Uhr vorgesehen. Da aber noch die Transponder fehlten, verzögerte sich der Start. 15 Minuten nach elf dann das erste Rennen, die schnellste Runde. Ich war noch etwas vorsichtig und fuhr in den Kurven sehr verhalten. Es reichte aber trotzdem in der Gesamtwertung für eine Platzierung unter den Top 10. Dann waren erst mal die Rennradfahrer und die Jugend drann.  Unser nächstes Rennen war die Stunde. Gestartet wurde um kurz nach 13 Uhr. Das Thermometer war in der zwischenzeit auf über 35 °C geklettert. Die Stunde wurde im Uhrzeigersinn gefahren. Die erste Kurve nach denm Start konnte mit über 40 km/h durchfahren werden, bei den anderen Kurven traute ich mich nicht wesentlich mehr als 30 km/h zu. Das führte dazu, dass es ein reines Beschleunigungsrennen war. Beschleunigen, Abbremsen, Beschleunigen, Abbremsen....und das ca. 80 mal. Lag mein Puls in der ersten Rennhäfte noch bei 145 bpm, stieg er auf Grund der hohen Temperatur auf 162 bpm. Auch die Stunde beendete ich mit einer Gesamtplatzierung unter den Top 10. Nach dem Rennen kaufte ich mir eine Flasche eiskalten Sprudel. Getrunken hab ich davon nichts. Alles landete auf meinem Skalp. 

Hier noch ein paar Fotos mit freundlicher Genehmigung von Theo Zweers

Siegerehrung vom Stundenrennen (VV)


Siegerehrung 10 Runden (VV)

Mit freiem Oberkörper beim letzten Rennen



Rütenbrock-Rumeln 197 km
Der Sonntag begann wieder mit einem leckeren Frühstück unter freiem Himmel. Das Thermometer zeigte um 8 Uhr schon wieder 24 °C. Für den Rückweg haben wir nahezu die gleiche Strecke gewählt, nur hinter Raesfeld sind wir nicht auf die kleinen Nebenstraßen abgebogen, sondern auf der Bundesstraße 70 geblieben. Die Temperatur kletterte schnell auf über 30°C und die Schwüle nahm stark zu. Mehrmals steuerten wir eine Tankstelle an um unseren Getränkevorrat wieder aufzufüllen.
Kurz vor Moers wurden wir dann von einem kurzen aber sehr heftigen Regenschauer heimgesucht. Zum Glück war gerade eine Brücke als Unterstand in der Nähe. Nach 10 Minuten Pause ging es dann bei leichtem Regen auf die letzten Kilometer nach Hause. Matze verabschiedete sich in Richtung Mülheim, Peter hatte nur noch 5 km bis Moers.  



Es war ein tolles langes Wochenende. Vielen Dank an alle Bentlages für die fantastische Organisation und die super nette Gastfreundschaft.  





Füße kühlen

Hanns

Nassgeschwitzt in der Pizzeria
Eine Stunde vor dem 1. Rennen

Warten auf den Start zur schnellen Runde

Nach dem Stundenrennen
Matze, Hanns, Peter und Frank in Front

Matze und Frank

Wieder mal heiße Füße!

linksseitiger Radweg, gefährlich!

Auf dem Rheindeich hinter Büderich

Man sieht den Regen kommen

Regenpause unter der Brücke
 

Samstag, 28. Juni 2014

km 69649 Cycle Vision 2014 Stundenrennen

Seit den letzten Tagen der Dänemarktour, hatte ich ab und zu Knackgeräuche im Quest. Die Ortung und daher die Ursache zu finden war aber kaum möglich.
Gestern auf der Heimfahrt von der Arbeit wurden die Störgeräusche sehr heftig. Jetzt war auch die Ursache aus zu machen. Die Kugellager vom Hinterrad. Das Rad und die Schwinge waren schnell ausgebaut. Eine Kontrolle der Kugellager ergab dann, dass die beiden äußeren der drei Kugellager hinüber waren. Sie ließen sich kaum noch drehen. Neue Kugellager hatte ich nicht vorrätig, also was tun. Ich hattenoch eine gebrochene Schwinge bestückt mit Kugellagern in der Werkstatt liegen. Vorsichtig habe ich diese heraus geschlagen. Ich hatte Glück und die Kugellager waren noch zu gebrauchen. Nachdem diese dann in die Schwinge gepresst waren und alles wieder im Quest montiert war, folgte eine kurze Probefahrt. Alse war wieder gut.
Um 6 Uhr breche ich auf nach Vanray. Ich lasse es gemütlich angehen, schließlich will ich ja am Mittag am Stundenrennen teilnehmen. Um 9:30 komme ich
gemittelte Geschwindigkeit / Runde
am Raceway Vanray an. Bis zum Rennen habe ich noch genug Zeit für nette Gespräche und mir das Rennen der un/teilverkleideten Räder aunzuschauen. Matthias leiht mir noch einen Helm, meinen hatte ich nach der Reparatur vom Quest nicht wieder eingepackt. Dafür noch mal ein Dankeschön in Richtung Matthias.
!2:30 geht es dann los. Das Oval ist 800 m. Ich versuche möglichst meine Rundengeschwindigkeit konstat zu halten. Pro Runde brauche ich laut Anzeige fast immer um 58 Sekunden. Nach einer Stunde habe ich 49,36 km zurück gelegt. Das reicht immerhin für den 16 Platz. Dafür, dass ich ohne verkleidete Räder und ohne Rennhaube gefahren bin, ein zufriedenstellendes Ergebnis. Die 50 hätte ich aber doch gerne geknackt. Zum Rennende fängt es dann auch an zu regnen. Noch etwas zögerlich, aber es steigert sich langsam.
Ich schaue mir noch die "schnellste Runde" an, dann mache ich mich um 16:30 wieder auf den Heimweg. Zurück fahre ich etwas flotter, so dass ich um 18:40 zu Hause ankomme.

Samstag, 29. Juni 2013

km 44165 Tagesfahrt zur RDW-Testbahn



Um 4 Uhr klingelt der Wecker. Auf dem Tagesplan steht der Besuch des 1-Stundenrennens auf der RDW-Testbahn. Es regnet kräftig und ich hadere mit mir, ob ich wirklich mit dem Quest fahren soll, oder eine der mir angebotenen Mitfahrgelegenheiten nutzen soll. Ich bemühe das Internet und schaue mir den Regenradar und die Wetteraussichten an. Laut Regenradar sollte der Regen in den nächsten 2 Stunden aufhören. Für die Lelystadt, dort wo die RDW-Bahn ist, wird sogar Sonne angezeigt.
Um 4:45 mache ich mich auf den Weg. Das Regenradar behält leider Recht. Die ersten 100 km fahre ich in mehr oder weniger starkem Regen.
Diese mal habe ich eine andere Route gewählt, als meine Standardroute nach Velomobiel.nl. Ich fahre nicht über Rees, sonder über die Emmericher Rheinbrücke und dann nach 's-Heerenberg. Apeldoorn lasse ich rechts liegen und fahre durchs Hooge Valuwe. Hier verpasse ich die
Auffahrt zum Radweg und fahre die nächsten 2 km über eine aufgeweichte Sandpiste, da der Wechsel auf die geteerte Radspur nicht ohne Aussteigen möglich ist.
Um 9:30 Uhr erreiche ich Harderwijk. Interessant finde ich die Radbrücke. Sie ermöglicht schnelles und zügiges Weiterkommen in der Stadt. Hätten wir doch auch mal solch paradiesische Zustände.
Langsam wird das Wetter immer besser. Die Sonne kommt heraus. Allerding ist es mit 5 Bft.sehr windig.
Jetzt geht es über die schnurgeraden Radwege auf Flevoland. Aber auch auf Flevoland gibt es beschissene Radwege ;-).
Um Kurz nach Zehn erreiche ich mein Ziel.
Einige Fahrer sind schon da und tätigen letzte Optimierungen an ihren Fahrzeugen. Das Stundenrennen ist für 13:15 angesagt. Mit wenigen Minuten Verspätung wird es gestartet.

Da ich heute auch wieder zurück fahren will, habe ich mich nicht zum Rennen angemeldet und schaue etwas wehmütig dem Geschehen zu. Die Leistung der Fahrer ist top. Daniel Fenn gewinnt mit beachtlichem Abstand mit 69,09 km/h. Die nächsten Drei liegen alle mit 66 km/h sehr dicht beisammen. Am meisten beeindruckt hat mich die Leistung von Wim Schermer. Er ist mit seinen 66 Jahren im Quest 59,8 km/h gefahren! Wim wird mit den Jahren immer besser.

Um 15:30 Uhr mache ich mich wieder auf den Rückweg. Im wesentlichen fahre ich die gleiche Route zurück. Nur einmal muss ich wegen einer Kirmes die gesperrte Innenstadt umfahren, das andere mal zwang mich eine Baustelle zur Routenänderung. Nach 365 km bin ich um kurz nach 22 Uhr wieder zu Hause.