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Donnerstag, 25. Januar 2018

km 62580 Trauriges Ende einer Heimfahrt

Heute ist zwar mein Geburtstag, aber trotzdem scheint es nicht mein Tag zu sein.
Auf der Heimfahrt von der Firma nach Hause platzt mir urplötzlich das Hinterrad.
Es gab vorher keinerlei Anzeichen für einen Defekt. Nach dem lauten Knall verlor ich unmittelbar die Kontrolle über  das Fahrzeug.
Leider war in unmittelbarer Nähe das Geländer einer Fussgängerbrücke. Dort bin ich Frontal mit der Spitze vom DF aufgeschlagen.
Ich hatte zum Zeitpunkt des Reifenplatzers ungefähr 35 km/h  38 km/h an Geschwindigkeit. Die Karosserie hat die Energie absorbiert. Mir ist bis auf ein paar blaue Flecken nichts passiert.
Gegen dieses Geländer bin ich Frontal rein







Ein Lob geht an den ADFC. Dank der Mitgliederversicherung war die Bergung und der Transport nach Hause unbürokratisch und schnell. Vielen Dank dafür.


Dienstag, 23. August 2016

km 29668 Das erste mal wieder mit dem DFxl zur Arbeit




Langsam, aber es läuft
Für heute und die nächsten Tage ist Hochsommer angesagt. Bei diesem Wetter habe ich absolut keine Lust auf den ÖPNV.
Auch wenn ich noch nicht gut laufen kann, Radfahren funktioniert erstaunlich gut.
Zwar ist die Muskelkraft im  operiertem Bein noch stark verbesserungswürdig und die Sehne soll noch nicht stark belastet werden, aber der Arzt hält Radfahren mit gedrosseltem Temperament (keine Sprints und Bergrennen) für eine gute Therapie und Rehamaßnahme. 
Nebelfelder und Morgendämmerung.....herrlich!
Um 5 Uhr mache ich mich auf den Weg. Ist das herrlich. Diese Nebelfelder in den spät sommerlichen Feldern und die beginnende Morgendämmerung. Mein Organismus schüttet jede Menge Endorphine aus.
Gemütlich fahre ich am Rhein entlang und genieße jeden Kilometer. Was habe ich das vermisst!
Ich brauche zwar deutlich länger als vor der Achillessehnen-OP, aber mit den nächsten Fahrten wird es hoffentlich immer besser. Bin gespannt, ob ich morgen einen Muskelkater in der linken Wade habe.

Links noch mit Stützstrumpf 


Mittwoch, 23. März 2016

km 24905 1 Jahr DFxl #3

Heute vor einem Jahr habe ich in Nijmegen mein DFxl bei Daniel abgeholt.
Jetzt hat es fast 25.000 km mit mir erfahren.
Zeit für einen kleines Fazit.






Das DFxl hat sich als sehr zuverlässiges Pendlergefährt bewiesen, auch auf Reisen mit Campinggepäck hat es seine Stärken gezeigt.

Im Vergleich zu meinem C-Quest # 534  hat das DFxl #3 folgende Vor- bzw. Nachteile:

+ definitiv schneller, im Jahresdurchschnitt ca. 2,7 km/h
+ agiler
+ kurvenhungeriger
+ wendiger
+ leichter
+ die Haube ist die Beste die ich kenne
+ die Belüftung ist besser
+ die Wartungsfreundlichkeit ist besser (Wartungsklappen und offene Radkästen)
+ der Antrieb ist viel steifer
+ sehr bequeme Sitzschale, fahre ich ohne Sitzmatte

- Es lassen sich keine voluminösen Reifen nutzen, daher bei Kopfsteinpflaster weniger Komfort
- Dicke Stollenreifen als Winterbereifung ist auch nicht möglich.
- Etwas geringere Bodenfreiheit
- Dadurch das man beim einsteigen auf den Sitz tritt, bekommt man im Winter bei Pappschnee
   leicht einen nassen Po
- die verbauten Spiegel sind von schlechterer Qualität.
   Die optischen Eigenschaften sind schlechter, die Verschraubung fing nach wenigen Wochen an zu rosten.

An meinem DFxl waren die geklebten Gewinde an den Wartungsöffnungen ungenügend verklebt. Alle hatten sich mit der Zeit gelöst und mussten von mir neu geklebt werden. Das war aber nur eine Kleinigkeit. Ansonsten ist die Verarbeitung auf einem sehr hohem Niveau.
Meine Felgen zeigten nach ein paar 1000 Kilometern Risse. Die Felgen wurden von Intercitybikes getauscht.
Einmal ist mir ein Schaltzug gerissen und im Anschluss beim Anfahren am Berg mit 70/15 die Kette. Dies war der einzige Ausfall bei fast 25.000 km.

Mein DFxl ist für mich das ultimative Pendler- und Reisevelomobil und ich erfreue mich jeden Tag aufs neue daran.


Montag, 30. November 2015

km 17480 Durano Plus verspricht mehr als er hält

Gerade mal 450 km bin ich mit dem Durano Plus gefahren, schon habe ich den ersten Platten.
Ein Dorn hat mitten in der Lauffläche den Reifen durchstochen, trotz dem blauem Pannenschutz.
Durch die hoch elastische Schutzschicht war es sehr Mühsam den Stachel wieder heraus zu ziehen.
Mir gelang es nur mit Hilfe einer Spitzzange.
Zum Glück habe ich immer einen Reservereifen samt Schlauch im DF liegen. So konnte ich unterwegs schnell den Reifen tauschen, flicken und Dorn entfernen dann im warmen Büro erledigen.

Dienstag, 31. März 2015

km 655 Das DFxl bei Wind mit > 9 Bft


Heute bin ich von 5:10 bis 6:35 Uhr zur Arbeit gefahren. Der Wind kam mit Windstärke 7 von der Seite, in Böen über Windstärke 9!
Ich bin mit Schaumdeckel und meinem grünen Wetterschutzhelm gefahren.
Das DFxl hat sich prächtig verhalten. Die Spur konnte sehr gut gehalten werden. Ich hatte nie das Gefühl, jetzt musst Du aber besser abbremsen.
Das Quest zog bei so starkem Seitenwind viel mehr am Tiller.
Probleme bereiteten nur die vielen Äste die auf dem Deich lagen.
Auch ist das Brille putzen etwas schwieriger als im Quest, da der Schaumdeckel näher am Kopf ist. Dafür tropft es aber auch weniger ins VM.

Montag, 6. Oktober 2014

km 77230 Stadtradeln Duisburg

In der Zeit vom 30. August bis zum 19. September nahm die Stadt Duisburg an der Aktion Stadtradeln teil.
Da ich sowieso fast immer mit dem Rad fahre, habe ich mich als Teilnehmer angemeldet.
Promt wurde ich aktivster Einzelteilnehmer und in der Kategorie Gruppe mit 2-3 Radler (Danke Hanns,  fürs mitstrampeln) belegten Hanns und ich ebenfalls den ersten Platz.
Am 1. Oktober gab es einen kleinen Empfang im Rathaus.

Hier ein Auszug aus der BZ-Duisburg vom 4.Oktober zu dieser Aktion:


Kampagne STADTRADELN: Duisburger Radler legten mehr als 125.000 km zurück   
Duisburg beteiligte sich in diesem Jahr erstmals an der Kampagne STADTRADELN des Klima-Bündnis, dem größten Netzwerk von Städten, Gemeinden und Landkreisen zum Schutz des Weltklimas mit rund 1.700 Mitgliedern in 24 Ländern Europas. Gesucht wurden Deutschlands fahrradaktivste Kommunalparlamente und Kommunen sowie die fleißigsten Teams und RadlerInnen in den Kommunen selbst. Bundesweit wurden bis Ende September 16.183.992 km von 85.840 RadlerInnen erradelt und damit rechnerisch über 2.330 t CO2 vermieden. Dies ist ein neuer Kampagnenrekord.
In Duisburg legten in der Zeit vom 30. August bis 19. September 491 aktive RadlerInnen in 65 Teams 125.544 km zurück. Dies entspricht der 3,13 fachen Länge des Äquators. Sie vermieden somit 18.078 kg CO2. Die beiden Duisburger Stadtradler-Stars Micheal Kleine-Möllhoff (ADFC Mitglied und Parlamentarier in der Bezirksvertretung DU-Süd) und Hendrik Trappmann (Leiter des Amtes für Stadtentwicklung und Projektmanagement) verzichteten in diesen drei Wochen komplett auf das Auto.
Unter den teilnehmenden Kommunen der Metropole Ruhr belegt Duisburg mit den Radkilometern hinter Essen und Gelsenkirchen einen hervorragenden dritten Platz.  Bundesweit belegt Duisburg Platz 35 (Sammelwertung von Landkreisen und Regionen nicht berücksichtigt) von insgesamt fast 300 beteiligten Kommunen.   Robert Frischemeier (Team Velomobil) belegt in der Einzelwertung mit 1.660 km den ersten Platz. Das Team Velomobil liegt auch in der Kategorie 1-3 Personen mit insgesamt 2.465 km (1.232 km/Pers) vorn. Bei der Teamwertung 4 bis 10 Personen hat das Team Die Kokser mit 3.616 km (517 km/Person) die Nase vorn. In der Teamwertung mehr als 10 Personen siegt der ADFC Duisburg mit 11.682 km (354 km/Pers). Das Team gütu radtouren  legt mit 12.300 km (300 km/Person) die meisten Gesamtkilometer zurück.

Dienstag, 12. August 2014

km 73360 STRAVA Segment wird nicht gefunden

STRAVA-Tool für vermisste Segmente
Heute bin ich eine neue Route gefahren, da ich mir den ersten Platz in STRAVA für ein Teilstück holen wollte, um einem Velomobilinteressiertem das Geschwindigkeitspotential zu verdeutlichen.

In letzter Zeit habe ich aber oft das Problem, das das Segment in STRAVA nicht als das Segment erkannt wird, obohl der Track zu 100% übereinstimmen müsste.
Der alte Rekord lag bei 2:18, ich bin das Segment heute in 1:53 gefahren. Da das Segnment aber nicht erkannt wurde, muss ich auf den ersten Platz in der Tabelle verzichten.
Segment das nicht gefunden wurde
STRAVA hat ein Tool um heraus zu finden, warum das Segment nicht gefunden wird, aber daraus werde ich nicht schlau.
Hat jemand eine Idee, was der Grund für dieschlecht Segmentfindung ist?
Radweg in Lörick, mit aufgehäuftem
Windbruch vom letzten Unwetter.

Donnerstag, 24. Juli 2014

km 71800 schnelle Heimfahrt

Gestern eine abgeänderte Strecke nach Hause gefahren. Ergebnis 3 mal auf Platz 1 bei STRAVA:


Dienstag, 22. April 2014

km 64580 flotte Fahrt....

Zusammenfassung mit STRAVA und VeloViewer
Heute rollt es gut. Es ist fast Windstill (2 Bft) und die Temperatur liegt bei ca. 20°C.
Man merkt das es Osterferien sind. Auf den Radwegen direkt am Rhein sind viele Radreisende unterwegs. Zum Glück fahren sie recht diszipliniert und nicht so chaotisch wie die vielen Sonntagsfahrer die man sonst hier antrifft. So kann ich trotz der hohen Verkehrsdichte meistens recht zügig fahren.
Der langsamste Teilstück ist das Werksgelände und das Stück bis Itter. Schranken und mehrere Ampeln verhindern ein schnelles Fahren. Durch Himmelgeist (Zone 30) fahre ich auch etwas verhalten. Dann geht es am Rhein entlang auf den Fleher Deich. Den schmalen Radweg am Düsseldorfer Golfplatz spare ich mir allerdings und fahre quer durch Hamm zum Landtag und dann über die Rheinkiebrücke nach Oberkassel. Vom Seestern zum Landsknecht habe ich Glück und erwische alle Ampeln bei Grün, muss dazu allerdings ab und zu etwas abbremsen. Trotzdem fahre ich hier neue Bestzeit. Nun geht es wieder auf den Deich in Richtung Uerdinger Hafen. 2 weitere Bestzeiten knacke ich auch noch: "Modellflughafen-Zeitfahrstrecke auf dem Deich" und "Kniebrücke _Bataverstrasse".
Im Uerdinger Hafen wollte ich mir auch noch die Bestzeit zurück holen, war auch ganz gut unterwegs. Wurde aber leider von einem LKW ausgebremst, der vor mir aus einer Firmenausfahrt heraus fuhr. Aber diese Bestzeit knacke ich auch noch.


Montag, 14. April 2014

km 64196 Ich habe 750 Watt

Heute auf dem Weg nach Hause. Ich fahre bei starkem Gegenwind mit ca. 33 km/h auf dem Hammer Rheindeich. Plötzlich kommt ein junger Radler mit seinem sportlichen Mountainbike neben mir her gefahren.
Es entwickelt sich folgendes Gespräch:

Up-Fahrer: "Wie schnell bist Du denn mit dem Gefährt?"

Ich: "Im Spurt bei dem Gegenwind immer noch über 50 km/h."

Up-Fahrer: "Echt? Ich fahre schon fast am Limit."

Ich: "Wir können ja mal einen kurzen Spurt fahren."

Ich spurte los und lass ihn förmlich stehen, dann bremse ich wieder und warte bis er wieder neben mir ist.

Up-Fahrer: "Ich habe 750 Watt! Wie viel Watt hat denn dein Motor?"

Da fällt mir erst der Nabenmotor und der unauffällig intrigierte Akku auf.

Ich: "Ich habe keinen Motor und ich bin der Motor."

Up-Fahrer: "Boa, Krass!  Dann mal gute fahrt"

Dann hat er abreißen lassen. Die 33 km/h waren wohl auf Dauer auch schon zuviel.


Hier noch ein Foto von der Reparierten Federbeinaufnahme. Ich finde die Reparatur ist gut gemacht.


Mittwoch, 26. Februar 2014

km 60695 Nicht mein Tag!

Heute war nicht mein Tag. Als ich morgens zur Arbeit fahren wollte, stand mein Quest mit einen platten linken Vorderreifen in der Garage. Also es erst mal den Schlauch tauschen. Mit 15 Minuten Verspätung geht es dann los. Irgendwie will es aber auch nicht so richtig rollen. Als ich dann Mittags auf dem Weg zur Kantine am Velomobil vorbei komme, sehe ich den Grund. Diesmal ist das rechte Vorderrad platt. Die Schwalbe Shredda sind wohl doch schon sehr weit runter gefahren. Eigentlich wollte ich bis nach Karneval warten und dann erst neue Reifen aufziehen. Doch es sollte noch schlimmer kommen!
gerissene Karkasse am SuperMoto
Auf dem Heimweg merkte ich nach drei Kilometern ein hubbelndes Hinterrad. Eine Kontrolle ergab eine dicke Beule an der Seite. Die Karkasse war gerissen.Ich habe dann vorsichtshalber erst mal den Druck im Reifen deutlich reduziert. Die Hoffnung das es bis nach Hause hält, hat sich dann aber am Düsseldorfer Stadttor zerschlagen. Ich hatte ja alles mit, aber einen Ersatzmantel fürs Hinterrad nicht. So durfte ich mein Velomobil erst mal bis zum nächsten Radladen schieben. Der Rangierbügel war hier sehr von Vorteil. Leider war der nächste Radladen (Düsselrad) spezialisiert auf wirklich tolle Nostalgieräder und hatte im ganzen Laden nicht einen 559er Mantel vorrätig. Der Besitzer war sehr hilfsbereit und wollte mich schon zur nächst gelegenen Konkurrenz schicken, diese hat aber Mittwochs nachmittags geschlossen. Der nächste geöffnete Radladen war etwas weiter entfernt. Ich durfte mein Quest aber im Hof stehen lassen und bekam ein Pedelec  geliehen um damit auf Einkaufstour zu gehen. Nachdem ich dann einen Mantel samt Schlauch besorgt hatte durfte ich im Hof das Quest wieder flott machen. Der Besitzer von Düsselrad war sehr hilfsbereit und es kam auch noch zu einem netten Plausch. Hierfür nochmal meinen Dank. Die ganze Aktion hat mich etwas über eine Stunde gekostet! Aber dann konnte ich meine Heimfahrt fortsetzen.

Donnerstag, 9. Januar 2014

km 57422 3 mal um die Welt

Heute war es soweit. Seit ich Velomobil fahre habe ich die Erde zum 3. mal umrundet.

In 1951 Tagen habe ich 120.000 km mit meinen Velomobilen zurück gelegt.

  • 24.888 km mit dem Mango 142
  • 37.690 km mit dem Quest 370
  • 57422 km mit dem C-Quest 534


Demnach bin ich in den letzten 64 Monaten jeden Tag im Durchschnitt 61,5 km mit einem Velomobil gefahren. Die Durchschnittsgeschwindigkeit betrug dabei 2,56 km/h (Brutto)

Die internationale Raumstation ISS  benötigt für 3 Erdumrundungen nur ca. 4,5 Stunden!


Montag, 25. November 2013

km 55140 Feucht kalte Angelegenheit

Laut Wetterbericht sollte der heutige Nachmittag sonnig und trocken sein. Der Himmel sah aber ganz anders aus. Das Foto entstand auf dem Weg von Düsseldorf nach Willich. Noch war es trocken, aber schon 2 Minuten später fuhr ich durch dicken Regen. Zum Glück war es aber nur ein kurzer kräftiger Schauer. In Willich habe ich dann 1 1/2 Stunden meine Mutter besucht. Als ich danach Richtung Heimat aufbrechen wollte war das ganze Quest vereist. Da auch die Strassen alle noch nass vom Regen waren, stellenweise aber schön glitzerten, bin ich mit Vorsicht nach Hause gefahren. Zuhause angekommen, kamen in den Nachrichten auch schon die Meldungen über Glatteisunfälle.

Mittwoch, 13. November 2013

km 54260 Bilder sagen mehr als 1000 Worte

Heute war ein sehr schöner Herbsttag. Am Morgen war zwar dichter Nebel, aber im laufe des Tages kam immer mehr die Sonne durch. Die Heimfahrt von der Firma genoss ich bei fantastischem Herbstlicht.






Montag, 28. Oktober 2013

km 52860 Windböen bis 85 km/h

Heute Morgen war es mit Windgeschwindigkeiten von über 40 km/h und Windböen mit bis zu 85 km/h hier im am Niederrhein sehr stürmisch.
Der Wind kam aus SSW, so das ich auf dem Weg zur Arbeit den Wind meistens von schräg vorne hatte. Auf dem Rheindeich musste ich ordentlich gegenlenken, um nicht vom Deich runter geblasen zu werden. Schneller als 35 km/h war nicht drin. Bei solch einem Wetter, sind die Windstreifen von Wim Schermer bestimmt eine große Hilfe, aber so häufig ist es bei uns ja nicht so windig.
Im Dunklen habe ich dann auch noch ein tiefes Schlagloch mit dem linken Vorderrad getroffen. Der Schlag war gewaltig. Dabei hat es wohl auch die Feder im Federbein zerlegt. Das Federbein zeigt keinerlei Federweg mehr und das Rad lässt sich leicht im Federbein rauf und runter bewegen. Ich werde mir das Federbein zu Hause genauer ansehen, evtl. habe ich auch noch eine passende Feder vorrätig.
Auf halben Weg fing es dann auch noch an zu regnen. Nach wenigen km dann ein schwammiges Kurvenverhalten. Das rechte Vorderrad war platt. Toll.... Wind, Regen und einen platten Reifen... was will man mehr. Nach über 12000 km sind die Schwalbe Schredda in der Lauffläche schon recht dünn. Ich werde sie heute gegen neue tauschen. Im Sommer würde ich sie aber bestimmt noch weitere ein bis zweitausend Kilometer fahren. Bisher sind die Shredda die Reifen mit der längsten Kilometerleistung bei mir.
Für den Nachmittag sind orkanartige Sturmböen angekündigt.

Freitag, 25. Oktober 2013

km 52785 Ein schneller Ritt ins Wochenende

Um 16 Uhr mache ich Feierabend und verabschiede mich ins Wochenende. Die Strassen sind zum Teil noch nass, aber es regnet nicht mehr. Auf den Radwegen und auf dem Rheindeich liegt nasses Laub, trotzdem rollt es heute ganz ordentlich. 
Es dürfte für die nächsten Monate die letzte Heimfahrt im Hellen sein, da ja in der Nacht zum Sonntag die Uhren wieder umgestellt werden.
Im Werk und durch Itter kann man kaum schnell Fahren. Am Fleher Wasserwerk geht es auf den Vollmerswerther Rheindeich. Hier ist zwar Zone 30, die Strasse aber breit und heute auch kaum befahren. Der Tacho zeigt über 50 an. Dann geht es etwas langsamer am Golfplatz vorbei und durch die Drängelgitter auf der Medienhafenbrücke. Auf der Rheinkniebrücke und in Oberkassel werde ich von Fussgängern, langsamen Autos und Ampeln immer mal wieder ausgebremst. Dann geht es Richtung Landsknecht und dort wieder auf den Rheindeich bis Uerdingen. Hier zeigt der Tacho endlich wieder über 50 an. Durch Uerdingen geht es wieder im Schneckentempo, dann aber durch das Industriegebiet Hohenbudberg wieder flott bis nach Hause. Dies ist meine bisher schnellste Heimfahrt die ich mit dem Garmin aufgezeichnet habe.
Garmin bzw. http://www.strava.com zeigt 48,1 km in 36,6 km/h mit Max. 70,2 km an. Mein Tacho zeigt 48,2 km in 38,8 km/h mit Max 67,2 km an. Die höhere Durchschnittgeschwindigkeit kommt wohl daher, das mein Oregon auch im Stillstand noch eine ganze Zeit Bewegung anzeigt (vor allem wenn die Carbonhaube benutzt wird) und das zur Fahrtzeit addiert.





Mittwoch, 23. Oktober 2013

km 52600 Wo bitte ist der Weg

Nach dem sehr schönen Herbsttag gestern, kam in der Nacht ein heftiges Gewitter.
Auf dem Weg zur Arbeit musste man teilweise den Weg suchen. Unter einer dicken Blätterschicht war er nur noch zu erahnen. Teilweise lagen auch ziemlich dicke Äste im Weg.
Die Eicheln und Kastanien knallen nur so gegen den Velomobilboden.

Dienstag, 22. Oktober 2013

km 52510 Ein Herbsttag mit Hindernis

Rheinkniebrücke
Heute zeigte sich der Herbst von der schönsten Seite. Um die 20°C und ein schöner blauer Himmel. Da kann man die Heimfahrt so richtig genießen und das Quest noch mal so richtig rollen lassen.

Vorher muss ich aber erst unser Werksgelände verlassen.
Wie immer fuhr ich zum Tor 1. Heute Mittag wurden die alten Personen- und Fahrradschleusen demontiert und dafür neue Schleusen in Betrieb genommen.
Rheindeich bei Uerdingen
Leider sind die neuen Fahrradschleusen 3 cm zu schmal. Warum? Was ist der Sinn dahinter? Also noch mal 1 km durchs Werk und am Tor 8 unerlaubter weise die PKW-Ausfahrt benutzt.
Morgen werde ich mich erst mal mit der Werksleitung unterhalten und hoffentlich eine Lösung für mein Problem bekommen.

Der defekte Rahmen knarzt beim kräftigen rein treten ganz ordentlich, aber ich bin guter Dinge, das die Notreparatur noch einige 100 km hält.


Mit Velomobiel.nl habe ich für Freitag den 1. November einen Termin gemacht. Ymte war dann doch der Meinung, dass es sinnvoller ist, wenn ich nach Dronten komme um den neuen Rahmen einbauen zu lassen.
Der Rahmenwechsel ist wohl relativ einfach. Für die neue Rahmengeometrie müssen nur zwei Befestigungspunkte neu gebohrt werden. Für das neue Steuerkopflager müssen aber 2 Gewindebuchsen neu eingeklebt werden.





Freitag, 18. Oktober 2013

km 52210 Es ist Herbst


Gestern war ein es richtig Herbst! Auf der Rückfahrt von der Arbeit leuchteten die Bäume in den schönsten Herbstfarben vor den dunklen Wolken. Zwei Minuten nach dem ich das das Bild aufgenommen habe, regnete es für 10 Minuten kübelweise. Danach schien wieder die Sonne.
Bei diesem Wetter lerne ich die Vorzüge der Sinner-Haube zu schätzen. Mit geschlossenem Vizier konnte ich wegen eingeschränkter Sicht zwar nicht mehr mit Höchstgeschwindigkeit über den Deich brettern, aber mit etwas verringertem Tempo kam ich weitestgehend trocken weiter. nur ein paar tropfen fanden den Weg ins Quest.
Heute Morgen dann die andere Seite des Herbst. Die Welt schrumpfte auf wenige Quadratmeter. Alles außerhalb des Scheinwerfers vom Quest verschwindet im Nebel. Die Sicht lag am Rhein teilweise deutlich unter 50 Meter. Die ganze Konzentration wurde darauf verwendet, oben auf dem Deich zu bleiben. Zum Glück bin ich hier morgens immer fast alleine Unterwegs, so dass blendender Gegenverkehr eher die große Ausnahme ist.