Dienstag, 31. März 2015

km 655 Das DFxl bei Wind mit > 9 Bft


Heute bin ich von 5:10 bis 6:35 Uhr zur Arbeit gefahren. Der Wind kam mit Windstärke 7 von der Seite, in Böen über Windstärke 9!
Ich bin mit Schaumdeckel und meinem grünen Wetterschutzhelm gefahren.
Das DFxl hat sich prächtig verhalten. Die Spur konnte sehr gut gehalten werden. Ich hatte nie das Gefühl, jetzt musst Du aber besser abbremsen.
Das Quest zog bei so starkem Seitenwind viel mehr am Tiller.
Probleme bereiteten nur die vielen Äste die auf dem Deich lagen.
Auch ist das Brille putzen etwas schwieriger als im Quest, da der Schaumdeckel näher am Kopf ist. Dafür tropft es aber auch weniger ins VM.

Sonntag, 29. März 2015

km 504 Sitzaufhängung geändert und weitere Bastelei

die verstärkte Sitzaufhängung
neuer Anstrich für den Helm
Gestern habe ich die Sitzposition noch etwas verändert, etwas tiefer, 2 cm weiter nah hinten, dafür das Tretleger wieder 1 cm nach vorne.
Jetzt kann ich trotz 170er Kurbel auch mit meinen Winterschuhen (Gr. 47) rund tretet ohne irgendwo anzuecken.

:)
Bei dieser Aktion ist mir aufgefallen, dass der U-Winkel der Sitzbefestigung meinem Gewicht/Kraft nachgegeben hat. Ursache ist die ungünstige Montage! Das U-Profil ist in meinem DF im unteren drittel mit dem Radkasten verschraubt, der Träger für den Sitz im oberen Bereich des U-Profils. In Höhe der Abstützung hat das U-Profil nachgegeben. Für große Fahrer mit dieser Sitzeinstellung wären längere Streben zur Abstützung besser. Ich habe meine Sitzaufhängung dementsprechend geändert.
@DanielDüsentrieb bitte hier längere Streben für diese Einstellung vorsehen! Auch wenn es 2g mehr sind.

Utensilio für Akku und Kleinkram
Der Wetterschutzhelm vom Quest hat einen neuen Anstrich bekommen. Er passt jetzt farblich zum DFxl.

Im Alltag verwende ich als Kraftzentrale für das DFxl einen 20.000 mAh Akku von Anker. Damit er einen festen Platz hat, habe ich ein Utensilio gebastelt. Hier findet der Akku, das Brillenwischtuch (für Regenwetter) und weiterer Kleinkram während der Fahrt platz.


Mittwoch, 25. März 2015

km 241 Die Stille kehrt zurück

Die Gestern geschilderte hohe Geräuschkulisse ist Geschichte!
Der vorwiegende Krach kam dadurch zustande, das sich von der hinteren Wartungsabdeckung 2 Schrauben verabschiedet hatten und die verbleibenden auch schon lose waren. Hätte nie gedacht, das nur die Wartungsklappe so einen Krach verursachen kann. Die 2. Geräuschquelle war ein etwas zu eng justierte Umwerfer.
Jetzt ist wieder Stille im DF. Einzig bei groben Kopfsteinpflaster bollert es etwas lauter als im Quest. Zur Zeit fahre ich das DF aber auch mit 2 Bar im Dämpfer und mit 10% über angegebenem Maxdruck im Hinterrad (Durano).
 
 
Umwerfer justiert!

Mein Firmen-Parkplatz


Dienstag, 24. März 2015

km 143 Erster Eindruck vom DFxl

Gestern habe ich endlich mein DFxl abholen können.

Noch bin ich nicht richtig adaptiert ans DF, aber der erste Eindruck ist ja auch nicht unwichtig!

Mein DFxl ist bis auf die Oberschale (hier wurde teureres Gewebe benutzt) alles wie beim Serienmodel.
Kniffelig war die Einstellung vom Tretlager. Bei Schuhgröße 46 und 170er Kurbeln wurde es schon etwas eng, letztendlich paste aber alles. Mit Winterschuhen wird es aber problematisch, daher wechsel ich vielleicht doch auf 165er Kurbeln. Daniel hatte nur 155er Kurbeln als Alternative da, diese wollte ich aber nicht.

Zuerst die negativen Punkte:

Im Vergleich zum Quest ist das DFxl sehr laut. Jetzt verstehe ich warum RRadler, Daniel & Co mit Ohrstöpsel fahren. Allerdings hatte sich bei mir auf der nächtlichen Überführungsfahrt auch 2 Schrauben von der hinteren Serviceabdeckung verabschiedet.

Wenn der Akku leer ist, schaltet sich die Elektrik schlagartig aus. Beim Quest machte es sich vorher durch trägere Blinker etc. bemerkbar.

Das DFxl ist für den Winterpokal untauglich, man fährt viel weniger Punkte ein.

Jetzt die Positiven Punkte:

Die Beschleunigung ist grandios. War das Quest ein Ozeanriese, so ist das DFxl ein Tragflächenboot! Mit dem DFxl verlieren die vielen Ampelstops ihren schrecken.

Steigungen nimmt das DFxl mit Bravur. Fuhr ich Mit dem Quest die Rheinbrücke immer mit 28/58 hoch, konnte ich mit dem DFxl ebenfalls auf dem 28er bleiben, habe vorne aber ein 70er Kettenblatt.

Das DFxl ist ein Kurvenräuber! Noch fahre ich die Kurven auf meiner Standardstrecke verhalten an, aber allesamt schon schneller als mit dem Quest im Grenzbereich.

Die Jungfernfahrt von Nijmegen nach Hause, verging wie im Tiefflug. Obwohl ich die Strecke zum Teil nicht kannte und es bereits dunkel wurde als ich losfuhr, erreichte ich Duisburg mit einem 36,4er Schnitt.
https://www.strava.com/activities/273207741
Das machte Neugierig! Wie schlägt sich das DF auf meinem Arbeitsweg. Ich fuhr bewusst so, das er reichte nur über die Nase zu atmen, also weit entfernt vom Maximum. Trotzdem war es auf Anhieb die 2-schnellste Hinfahrt in den letzten 6 1/2 Jahren.
https://www.strava.com/activities/273207742

Zum Lenkverhalten, Federung und Geschwindigkeitspotenzial werde ich mich nach der ersten 1000 km bzw. wenn ich mich ans DFxl gewöhnt habe äußern.

Das DFxl ist ein geiles Teil!

letzte Arbeiten am DFxl

Der Sitz wird montiert

Daniel hat die Achse noch um 50gr erleichtert


um 19:00 Uhr geht es nach Hause


Samstag, 21. März 2015

km 87418 Die Garage ist leer

Der aktuelle Kilometerstand bei Verkauf
Seit heute hat mein Quest einen neuen Fahrer. Das Quest geht wieder zurück ins Heimatland Niederlande.
Mir hat es 87418km viel Freude bereitet. Ich hoffe Jelle hat dammit genauso viel Spaß.

Allzeit Gute Fahrt, Jelle!

Die Garage sieht ganz schön leer aus ohne Velomobil.

Jelle nach der Probefahrt
Zum Glück wird sich das aber schon am Montag wieder Ändern.
Montag Abend steht dann hoffentlich ein wunderschönes  grünes DFxl auf dem angestammten Platz vom Quest.

Erstaunlich fand ich wie gut Jelle ins Quest passte, obwohl er 8 cm größer als ich ist. Das Tretlager mussten wir gar nicht verstellen, nur den Sitz etwas nach hinten positionieren.

Freitag, 20. März 2015

km 87418 150.000 Velomobilkilometer

Seit dem 6.9.2008 fahre ich Velomobil.
Seit dem habe ich 150.000 km erfahren.
Mein erstes Velomobil war ein Mango, 
danach folgte ein GFK-Quest 
und zuletzt  fuhr ich  ein Carbon-Quest.
 


......weitere Velomobil-Kilometer werden folgen, in naher Zukunft mit einem DFxl.





Donnerstag, 19. März 2015

km 87325 Mein DFxl ist fertig

Am Mittwoch bekam ich die Nachricht, das mein DFxl fertig ist.
Am Montag habe ich Urlaub und fahre dann mit dem ÖPNV nach Nijmegen um es abzuholen
In Nijmegen wird Daniel dann die Feineinstellungen am DFxl vornehmen.
Ich freue mich schon wie ein kleines Kind auf Weihnachten!

Mein Carbon-Quest seht zum Verkauf! Es hat jetzt 87280 km erfahren.
Für die Laufleistung sieht es noch sehr gut aus. Was es alles Erlebt hat, kann man hier im Blog nachlesen.
Interessenten können sich gerne bei mir melde (Kommentarfunktion).


Carbon-Quest mit Rennhaube incl. neuem Ersatzvisier 
und einen 2. neuen Satz Vorderräder (Ginkofelgen) 
liegt der 
VB bei 4600€.

VB 4600€ incl Rennhaube und 2. Satz Vorderräder

Mittwoch, 31. Dezember 2014

km 82640 Das war 2014

Meine Strava - Statistik 2014  (mit VeloViewer erstellt)

Ich wünsche allen Lesern
 meines Blogs ein 
erfolgreiches, gesundes  
und 
spannendes 
Jahr 2015

Montag, 29. Dezember 2014

km 82550 Olibollentocht

Am Samstag ging es zur traditionellen Oliebollentocht.  Dieses Jahr fand sie in Nijmegen statt. Gemeinsam mit Hanns, Peter und Hajo wollen wir hin. Hajo kommt kurz vor 10 Uhr aus Köln angereist. Gemeinsam fahren wir zu Peter, dort warten wir auf Hanns und trinken einen Kaffee zum aufwärmen. Kurz nach 11 Uhr bekommt Peter eine SMS, Hanns kann nicht mit, er muss seinen Sohn vom Flughafen abholen, da dieser wegen Schneefall gesperrt ist. So machen wir uns zu dritt auf den Weg. Der Schneefall ist mittlerweile schon recht kräftig, aber keiner spricht von Aufgabe. Der Wind treibt den Schnee waagerecht und die Brille muss immer wieder geputzt werden. Auf den kleineren Straßen pflügen wir durch den Schnee, auf den größeren Straßen bekommen wir häufiger eine Schneematschdusche von überholenden Autos. Zum Glück fahren wir alle mit Schaumdeckel. In Kevelaer machen wir Halbzeitpause und als wir das Café wieder verlassen hat es aufgehört zu schneien. Kurz vor einbrechender Dunkelheit erreichen wir unser Ziel, das Fietscentrum Nijmegen. Nach einer heißen Dusche und in frischen  Klamotten lassen wir uns das georderte Essen vom Chinesen schmecken. Der Verkaufsraum lädt zum Stöbern und diskutieren über die verschiedensten Fahrräder ein. Der Organisator Hans hat noch ein Fässchen Freibier spendiert und es wird ein geselliger Abend in gemütlicher Runde. In der Nacht sind in allen möglichen Ecken Schlaflager aufgeschlagen, im Verkaufsraum, in der Fertigung, im Lager oder wo sonst noch Platz war.
Winterliche Hinfahrt

Die "Velomobilgarage"
Der Sonntag zeigt sich von seiner besten Seite. Es ist mit unter -5°C knackig kalt und die Sonne scheint vom strahlend blauen Himmel. Nach einem gemeinsamen Frühstück treffen die Tagesgäste ebenfalls ein. Insgesamt zählt Hans 86 Teilnehmer, angemeldet hatten sich über 100. Einige ließen sich wohl doch vom Wetter abschrecken. Bei der geplanten Tour musste dann auch etwas improvisiert werde. Nicht alle geplanten Streckenabschnitte waren befahrbar. Die Tour war landschaftlich sehr schön an der Waal entlang. Tausende von Wildgänsen waren links und rechts in den Auen. Im schönen Ausflugslokal „Wildernes Cafe“ wartete schon der Kuchen und die wärmenden Getränke. Nach eine Stunde Pause ging es dann auf zwei möglichen Alternativen wieder zurück nach Nijmegen. Peter und ich entscheiden uns für die Route mit den wenigen Höhenmeter. Nachdem alle wieder im Fietscentrum angekommen waren, gab es die traditionelle Erbsensuppe und die Oliebollen die dem Treffen den Namen gaben. Hajo macht sich danach auf dem Heimweg, Peter und ich beschließen erst am nächsten Morgen die Heimreise anzutreten. In Daniels Werkstatt begutachten wir noch meinen neuen DFxl Body, sehen zu wie Daniel einen Sitz laminiert und diskutieren über mögliche Optionen bei meinem neuen Velomobil. So wie es zurzeit aussieht, dauert es noch ein paar Wochen, bis mein DFxl fertig wird.

Um 18:30 Uhr gehen wir in einer größeren Gruppe nach Nijmegen in die City zum Griechen. Anschließend lassen wir im Fietscentrum den Tag bei ein paar Bier ausklingen. Peter und ich suchen uns ein ruhigeres Plätzchen zum Schlafen und werden im Lager fündig.
Nichts geht mehr! 
Eisige Brücke
 


Weiterfahrt nach der Pause


Quest, Milan und DFxl





Um kurz nach 6 wecke ich Peter. Am Abend hatten wir uns mit Tim und Jupp verabredet, das erste Teilstück zusammen zu fahren. Wir packen unsere Sachen und zu viert trinken wir noch einen Kaffee. Frühstücken wollen wir erst unterwegs. Um kurz nach 7 machen wir uns auf den Weg. Es ist wesentlich wärmer geworden. Das Thermometer zeigt nur noch knapp unter den Gefrierpunkt an. Die Hauptstraßen lassen sich allesamt gut fahren, nur einige Nebenstraßen und Wirtschaftswege sind beschwerlich. In Kevelaer finden wir einen Bäcker wo wir unser Frühstück einnehmen. Der Kaffee wärmt und die lecker belegten Brötchen geben Energie für die nächsten Kilometer. Kurz nach Kevelaer trennen sich unsere Wege. Jupp und Tim fahren weiter über die B9 nach Geldern, Peter und ich Richtung Sonsbeck. Gegen Mittag sind Peter und ich wieder daheim.







Sonntag, 16. November 2014

km 80160 Kugellager tauschen



Seit einiger Zeit laufen die Kugellager hinten nicht mehr so leicht wie sie sollten. Ersatz liegt schon seit Wochen in der Schublade.
Heute finde ich endlich die Zeit diese einzubauen.
Erst wird das Hinterrad ausgebaut und danach die Hinterradschwinge komplett demontiert. Dann wird der Seegerring entfernt und dann die Distanzhülse zwischen den Lagern etwas zur Seite geschoben. Nun kann man mit vorsichtigen Schlägen die Industrielager aus den Lagersitzen heraus treiben.
Die neuen Lager werden in umgekehrter Reihenfolge mit dem Schraubstock herein gepresst. Zum Schluss der Seegerring wieder eingesetzt und dann die Schwinge ins Velomobil eingebaut. Nun nur noch das Rad wieder montiert, dabei die Achse vorher leicht mit Kupferpaste einfetten und damit gegen Kontaktkorrosion schützen.