Freitag, 16. Juli 2010

Ijsselmeertour 1. Tag (289 km)

Endlich ist es soweit. Die Getränke und die Wegverpflegung wird verstaut. Um 5:05 kommt Frank auch schon vorgefahren. wenige Minuten später ist auch Rene eingetroffen. Nachdem Rene den Luftdruck an seinem Quest noch mal auf Solldruck gebracht hat geht es um 5:21 Uhr auf die Strecke.
Über Rheinberg, Xanten und Kalkar geht es Richtung Emmerich. Die Luft ist klar und die Temperatur angenehm frisch. Der Sturm am Montag hat entlang der Strecke jede Menge Alleebäume gekippt. Zügig kommen wir mit einer Geschwindigkeit um 35 km/h vorwärts. Nach 70 km und 2:05 Minuten erreichen wir Elten und die Niederländische Grenze. Christian wird per Handy informiert, damit er pünktlich am vereinbarten Treffpunkt in Loenen ist.
Über Zevenaar und Doesburg geht es über ruhige Strassen nach Loenen. Um 9:00 Uhr, eine 1/2 Stunde früher als geplant sind wir am Treffpunkt. Christian ist schon da und liest Zeitung. Nach kurzem "Hallo" wollen wir weiter, jedoch ist das Hinterrad von Christians Quest platt. Mit 15 Minuten Verezögerung geht es dann weiter.
Nach 135km erreichen wir Hoog Soeren, den höchsten Punkt der ersten Etappe. Über einen schmalen asphaltierten Waldweg geht es im berauschendem Tempo wieder bergab. Durch den vielen Windbruch liegen jedoch viele Zweige und Äste auf dem Weg, so dass ich bei Tempo 72 km/h lieber abbremse.
Dank Rückenwind kommen wir gut vorran. Über Elspeet und Elburg gelangen wir nach Flevoland. Schlagartig ändert sich die Landschaft. Es wird platt und die Strassen sind schnurgerade: Velomobilland!
Um 11:35 erreichen wir Dronten und kehren bei Velomobiel.nl ein. Zu unserer Überraschung treffen wir hier auch Wim, Kees und Jan, unsere Tourscouts für die Etappe durch Nordholland. Ymte kocht und Kaffee und so machen wir erst mal am großen Pausentisch in großer Runde Pause.
Nach etwas mehr als 1 1/2 Stunden werden noch ein paar Ersatzteile gekauft und um 13:30 Uhr geht es, nachdem wir uns mit Wim & Co für 10:00 uhr verabredet haben auf die letzten 100 km für diesen Tag.
Nachdem wir Urk passiert haben, geht es über einen schönen Deichweg direkt am Ijsselmeer. Alle paar km liegt quer über diesem Weg ein ca. 100 mm starker Schlauch quer drüber und ist mit einer Rampe zum überfahren versehen. Die ersten Rampen werden noch vorsichtig überfahren, die nächsten mit höherem Tempo. Doch es gab zwei Sorten Rampen. Die nächste war vom Typ 2 und sorgte für eine Stunteinlage von Rene und Christian. Zwei Quest heben nebeneinader mit allen Rädern ab und fliegen in ca. 50 cm Höhe durch die Luft. Auch die nächste Rampe hatte es in sich. Rene sah zu spät. dass sie etwas verdreht lag, und traff die Rampe nicht mit allen Rädern. Zum Glück konnte er das Quest noch gut abfangen.Wenig später war der Weg gesperrt. Also die Räder auf die Deichkrone tragen und 1 1/2 km mit 6 km/h durch hohes Gras und weichem Untergrund fahren.

Auf der Deichkrone

Über Workum ging es dann über kleine Strassen und Wirtschaftswegen weiter Richtung Etappenziel. 7 km vor dem Campingplatz erwischte uns dann ein kräftiger Schauer. Nach 500m im strömenden Regen, war jedoch ein Bauernhof mit Unterstand erreicht. Nach 10 Minuten war der Regen vorbei und es ging weiter. Das Tagesziel erreichten wir schließlich gegen 17:15 Uhr. Der Campingplatz war klein und überschaubar. Das Wetter wurde zunehmend besser und die Sonne kam wieder zum vorschein.

Nachdem die Zelte aufgeschlagen wurden, ging es zurück nach Makkum zum Einkaufen und Kalorien bunkern.

Zurück auf dem Campingplatz ließen wir den ersten Tag der Ijsselmeertour mit gekühltem Bier aus dem Supermarkt ausklingen. Um 23:00 Uhr ging es auf die Matratzen. Um Mitternacht traf auch noch Bernhard aus Gronau ein.

Samstag, 24. April 2010

24.04.2010 Mein erster Brevet

Aus Termingründen habe ich es nicht geschafft den 200er und den 300er Brevet mitzufahren daher der direkte Einstieg mit dem 400er.
Um 7:00 Uhr wollte ich mich mit Hanns an der Fahrschule in Rumeln treffen. Bis 7:10 Uhr habe ich dort gewartet, aber kein Hanns war zu sehen und seine Handynummer hatte ich nicht. Da wir um 7:30 Uhr in Kerken noch Peter treffen wollten, der aus Moers Asberg kam, bin ich los Richtung Kerken.Das Quest rollte gut, das Wetter war prächtig, was will man mehr.Um 7:45 Uhr kam ich am Treffpunkt Kerken an, Peter wartete schon. 2 Minuten später kam auch Hanns. Er hatte auch an der Fahrschule in Rumeln gewartet, aber leider an einer anderen. René kam auch gerade an und so ging es zu viert weiter zum Startpunkt. Am Start waren schon viele Rennräder und ein Liegerad. Schnell bei Moni und Michael die Anmeldeformalitäten erledigt, dann ein zweites Frühstück mit lecker Kuchen und Kaffee. Ein Dank an Moni undPeter, der Service war Klasse und der Kuchen lecker.

Vor dem Start in Wachtendonk

Nach einer kurzen Ansprache von Peter, ging es um 9:03 Uhr auf die Strecke. Peter, Hanns und ich fuhren zusammen. Auf dem Weg nach Wesel kam es zu häufigen Überholvorgängen mit den Rennradlern, mal überholten sie uns, oder wir sie. Zügig ging es mit ca. Tempo 40 Richtung Borken. Dann der Schreck. An einer kleinen Steigung trat
ich auf einmal ins Leere.Hanns und Peter hielten mit mir an, Frank sah das auf der Seite liegende Quest und stoppte auch. Schnell gemeinsam die Ursache gesucht. Eine Schraube an der Hinterachse hatte sich gelöst, dadurch hatte die Achse und die Ritzel keinen Kraftschluss mehr. Nun hatte ichein Problem, denn keiner von uns hatte einen 13er Schlüssel dabei. Zum Glück war ein Bauernhof mit gut eingerichteter Garage in der Nähe und so ließ sich die Panne doch noch schnell beheben. Mit 15 Minuten Verzögerung machten wir uns wieder auf den Weg. Um 11:35 hatten wir nach 72km die 1. Kontrollstelle in Borken erreicht. Den Kontrollstempel geben lassen und eine Flasche Apfelschorle gekauft, als wir aufbrachen kam eine größere Gruppe Rennradler an. Mit festem Hinterrad und Sonnenschein ging es weiter nach Gescher. Dort musste eine Kontrollfrage beantwortet werden. Nachdem wir heraus gefunden hatten was an der Kreuzung Hofstrasse/Inselstrasse besonderes ist (Glockengießerei) ging es schnell weiter. Jetzt war es 12:43 Uhr und 97 km der Strecke geschafft.

Hanns und Peter

Über leichte welliges Gelände ging es an Ahaus vorbei nach Heek und Ochtrup. Die 3. Kontrollstelle war um 14:00 Uhr erreicht. Wieder Stempeln und Apfelschorle kaufen. Es läuft gut. Der Tacho pendelt oft zwischen 35 und 40.
Nach Altenberge geht es kurzzeitig mit über 70 km/h die Hügel herunter, um danach wieder bis Bad Iburg ständig leicht bergauf. Jetzt geht es Richtung Bad Iburg zur 4. Kontrollstelle und gleichzeitig zum höchsten Punkt der Strecke. Die Steigungen sind aber recht flach und mit dem Quest kein Problem. Das kleine Kettenblatt wird nie benötigt. Bisher habe ich unterwegs 4 Müsli-Riegel und ein Wurstbrötchen gegessen. Doch die Riegel sind alle zu süß. In Bad Iburg wird an der Kontrolle, die wir um 17:10 Uhr erreichen, nicht nur der Getränkevorrat ergänzt sondern auch eine Tüte Studentenfutter gekauft. Nach 15 Minuten
Pause geht es weiter, 220 km sind geschafft. Hanns, Peter und ich harmonieren gut, das vorgelegte Tempo wird allen gerecht. Wir wollen solange es noch hell ist weiter fahren und dann eine längere Essenspause einlegen. Man gönnt sich ja sonst nichts.Vor Telgte treffen wir noch Karsten mit seinem Quest. Er fährt den Brevet nicht mit, möchte uns aber ein Stück begleiten.Weiter geht es Richtung Haltern. Der Magen fängt an zu knurren, aber Müslieriegel mag ich keine mehr essen. Der Grillgeruch an manchen Gärten ist Folter pur. Um 20:45 Uhr erreichen wir die 5. Kontrollstelle. Auf der suche nach einem Italiener fahren wir eine zusätzliche kleine Schleife durch Haltern. In der Innenstadt finden wir eine Pizzeria. Die Aussengastronomie lädt zum verweilen ein. Die Quests parken direkt vor unserem Tisch. Unsere Tischnachbarn wollen gar nicht glauben, das wir schon über 300km zurückgelegt haben und noch über 100 km weiter wollen. Die Pizza und das Bier (alkoholfrei) sind köstlich. Nach 40 Minuten Pause brechen wir auf nach Wesel. Fast hätten wir dort die Kontrollstelle verschlafen, nur dem Umstand der vielen Rennräder vor der Tanke, ließ uns aufhorchen. Schnell gewendet und ab zur Kontrolle. Es ist 23:35 Uhr. Währendessen brachen die Rennradler wieder auf. Nach kurzer Pause fuhren auch wir weiter. Nach wenigen km hatten wir die Rennradtruppe eingeholt. Bei einer Pinkelpause kurz vor der Rheinbrücke verloren wir wieder ein paar Minuten und wurden von der Rennradtruppe erneut überholt, wir konnten aber in Büderich wieder überholen. Die Strassen sind nahezu leer, nur ab und zu kommen tiefergelegte Blechdosen mit grölenden Jugendlichen hupend an uns vorbei geschossen. Hoffentlich waren die Fahrer alle nüchtern! Die letzten km gehen schnell vorüber, so dass wir um 1:35 Uhr das Ziel erreichen. Hier erwartet uns Moni mit einer köstlichen Gulaschsuppe bzw. Tomatensuppe, Kaffee und Kuchen. Dafür noch mal vielen Dank an Moni und Michael.
Um kurz vor 2 Uhr ging es dann Richtung Heimat. Gestärkt durch die Suppe und den Kaffee wurden die restlichen 37 km zügig zurückgelegt. In Kerken verabschiedete sich. Hanns und ich fuhren gemeinsam nach Duisburg. Um 3:10 Uhr war ich wieder daheim. Der Tacho zeigte 489 km mehr, bei einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 31,2 km/h. Der Verbrauch für diese Strecke lag bei 2Brötchen mit Wurst, 5 Müsli-Riegel, 150g Studentenfutter, 2 Stücke Kuchen, eine Pizza, 1,5 Liter Wasser, 2,5 Liter Apfelschorle, 1 Liter alkoholfreies Bier und 3 Tassen Kaffee.
Zuhause schnell unter die Dusche und dann ab ins Bett. Geschlafen habe ich sehr gut, saß aber um 8:00Uhr mit meiner Frau wieder am Frühstückstisch. Bis auf eine leichte Reizung der rechten Achillessehne und einen leichten Sonnenbrand am Hals habe ich alles gut überstanden. Vielen Dank auch noch mal an meine beiden Mitfahrer, Hanns und Peter, es hat mir sehr viel Freude gemacht mit Euch zu fahren.
Der gestempelte Kontrollschein

Freitag, 4. Dezember 2009

Überführungsfahrt

Heute haben wir zu dritt unsere Quests abgeholt. Das Wetter war richtiges Velomobilwetter. 2 °C bis 4°C und zeitweise Regen, bei Gegenwind mit Stärke 3-5. Unterwegs ist mir nach 40 km das Navi gestorben, aber an hand der Windrichtung konnten wir uns orientieren. Ein paar zusätzliche km haben wir uns trotzdem geleistet.
Letzte Anpassungen

Um kurz vor 10 Uhr haben wir uns in Dronten auf den Weg gemacht. Ich hatte aber Schwierigkeiten mit meinem linken SPD-Pedal, der Schuh wollte nicht richtig halten. Zuerst habe ich unterwegs probiert das Problem zu beheben, hatte aber keinen Erfolg. Wir sind dann noch mal kurz zurück nach Velomobil gefahren. Ursache waren nicht 100%ig kompatible Cleats. Nach dem Wechsel der Cleats hielten die Pedale den Schuh zuverlässig.


Das Dreiergespann

Kurz nach 10 Uhr ging es dann endgültig Richtung Heimat. Die Fahrt führte uns über Elburg, Epe, Apeldoorn,Doetinchen, Emmerich und Xanten nach Moers-Asberg. Hier trennte sich Andreas von uns und fuhr weiter nach Mülheim. Rainer musste weiter Richtung Frechen, als Ortskundiger habe ich ihn noch bis Uerdingen begleitet. An der Fussgängerzohn trennten sich unsere Wege und ich bin zurück nach Rumeln gefahren. Nach 213 km war ich um kurz vor 20 Uhr zu Hause.

Mittwoch, 25. November 2009

Abholung geplant

Zusammen mit Andreas und Rainer aus Frechen werde ich am 4.12.2009 das Quest abholen. Wir werden zusammen die Überführungsfahrt per Pedale machen. Hoffentlich spielt das Wetterr mit.

Montag, 23. November 2009

Quest ist fertig

Ymte hat mir heute die Rechnung fürs Quest geschickt. Das Quest ist fertig und kann abgeholt werden. Das Geld fürs Quest habe ich soeben überwiesen.
Da ich evtl. mit Reiner und Andreas (werden am 27.11 fertig) von Lowrider in Frechen unsere Quests gemeinsam abholen und per Pedale nach Deutschland überführen wollten, werde ich jetzt erst mal abwarten wann die beiden Zeit haben. Das Quest kostet mich 6454 Euro, hinzu kommt jetzt nur noch ein zweiter Akku und eine Akkustandsanzeige mit Zapfstellen fürs Navi und MP3.

Donnerstag, 19. November 2009

2. Besuch bei Velomobiel.nl

Da das Mango, mein jetziges Velomobil repariert werden muß, war ich Heute bei Velomobiel in Dronten. Als ich die Werkstatt betrat, lag mir mein Quest schon zu Füssen. Die weiße Oberschale hing am Regal und der Body auf dem Boden davor. Der Rahmen lag lose im Body.
Mein Quest hat die Rahmennummer 370.

Als ich am Abend Velomobiel verlassen habe, hatte mein Quest schon den Rahmen und die Räder montiert. Die Elektrik wurde gerade eingebaut.
Auf dem linken Bild im Hintergrund sieht man wie mein Mango geschweiß wird.

Sonntag, 4. Oktober 2009

Liefertermin vereinbart

Mit Ymte (Hersteller des Quest) habe ich den 11.12.2009 als festen Liefertermin für mein Quest vereinbart.

Freitag, 24. Juli 2009

Besuch bei Velomobil.nl

Heute war ich mit meinem jetzigen Velomobil (Mango) bei Hersteller in Dronten und habe meine Wunschausstattung abgeklärt. Mein Quest bekommt folgende Ausstattung:
Quest standard Ausführung in weiß
2 B&M IQ cyo, ein Scheinwerfer verstellbar
LED Tageslicht und Blinker incl. Warnblinkfunktion
LED Rücklicht mit Bremslichtfunktion
3-Fach Kettenblatt mit 30-42-55 Kettenblätter
9-fach Schaltwerk mit 11-28
Elektische Hupe
Versatil-Dach
2 Aussenspiegel
vorne und hinten Schwalbe Kojak

Montag, 11. Mai 2009

Sprung nach vorne in der Warteliste

Durch eine Anfrage eines Mitgliedes im Velomobilforum konnte ich die Plätze auf der Warteliste tauschen und einen Sprung von fast 100 Plätzen nach vorne machen.

Mittwoch, 25. Juli 2007

Quest bestellt

Das Quest ist ein sehr begehrtes Velomobil. Auf Grund der aufwändigen Herstellung und der begrenzten Kapazitäten ist die Warteliste sehr lang und man muß einige Jahre !!! auf ein neues Quest warten. Am 25.07.2007 habe ich mein Quest bestellt.