Da ich mir im Urlaub am 9.6. einen Achillessehnenriss zugezogen habe, wird die Sommertour im September zumindest in der geplanten Form ausfallen müssen.
Am 17.6 wurde die Achillessehne operiert, seit dem 28.6 darf ich die Orthese tragen und den Fuss mit 10 kg belasten.
Die Unterarmgehhilfen werden noch eine Weile meine treuen Begleiter sein.
Wann und wie ich wieder Rad- bzw. Velomobil fahren kann, ist zur Zeit noch sehr ungewiss. Streckenlängen von über 200km im September sind aber auf jeden Fall Illusion.
Ich bin Velomobilfahrer. Ein Velomobil ist ein vollverkleidetes Liegedreirad. In diesem Blog schreibe ich meine Erfahrungen mit dieser Fahrzeuggattung.
Mittwoch, 29. Juni 2016
Sonntag, 15. Mai 2016
km 28682 Tretlagermast lose
Seit einigen Tagen hatte ich das Gefühl, das der Tretlagermast nicht mehr ganz fest ist. Das Tretlager schwankte meiner Meinung nach stärker als sonst (im Normalfall fast gar nicht) und beim kräftigem Antritt gab es ein schleifendes Geräusch.
Freitag nach der Arbeit habe ich dann Ursachenforschung betrieben. An der Verklebung vom Tretlagermast und dem Belüftungstrichter sah man feinen Abrieb. Die Verklebung war also lose. Auch die vordere Verklebung schien mir nicht mehr ganz in Ordnung.
Nach Rückfragen bei Ymte, habe ich mich entschlossen, die Reparatur selber vor zu nehmen. Alternativ hätte ich auch nach ICB fahren können und hätte auf Garantie repariert bekommen. Lange Strecken wollte ich aber so nicht fahren, auch wäre das DF auch nach dem Verkleben nicht sofort wieder einsatzbereit gewesen. Da erschien mir die Option "selbst ist der Mann" einfacher.
Anschließend habe ich alle Klebeflächen vom alten Kleber befreit und gut angeschliffen.
Freitag nach der Arbeit habe ich dann Ursachenforschung betrieben. An der Verklebung vom Tretlagermast und dem Belüftungstrichter sah man feinen Abrieb. Die Verklebung war also lose. Auch die vordere Verklebung schien mir nicht mehr ganz in Ordnung.
| Hier sieht man die Schleifspuren am Mast |
Als ersten Schritt habe ich den Tretlagerschlitten abmontiert und dann die Verschraubung an der vorderen Klebestelle entfernt. Diese Klebestelle war zwar nicht mehr 100%ig in Ordnung, aber immer noch fest verklebt. Mit etwas Gewalt und einem seitlichen Schlag mit dem Handballen löste die Verklebung. Der Tretlagermast lies sich jetzt im Belüftungstrichter hin und her schieben, aber nicht heraus ziehen. Dies gelang erst, als ich mit einem scharfen Stechbeitel die Kleberreste grob entfernt hatte.
| Der Mast ist entfernt |
| Der Belüftungstrichter |
| Die Verklebung .... |
| ...mit dem Trichter war nicht gerade..... |
| vollflächig! |
Anschließend habe ich alle Klebeflächen vom alten Kleber befreit und gut angeschliffen.
Die Verklebung war meiner Meinung nach sehr Mangelhaft ausgeführt. Von vollflächiger Verklebung konnte hier nicht die Rede sein. Ich hoffe mir gelingt dies besser.
Im Baumart habe ich mir dann 2-Komponentenkleber besorgt, der nicht zu dünn flüssig ist und bis zu 7 mm Spalt überbrücken kann.
| Der verwendete Kleber |
| Der zum neu Verkleben angeschliffene Belüftungstrichter |
Die Stellen, die nicht mit Kleber in Berührung kommen sollte habe ich mit Tape abgeklebt. Zu dem Kleber gab es extra Mischdüsen, so das ich den Kleber direkt wie mit einer Spritze auftragen konnte, ohne vorher anmischen zu müssen. Eine feine Sache. Den Mast habe ich vorne aus dem Trichter geschoben und die vorderen 5 cm dick von allen 4 Seiten mit Kleber versehen. Dann wurde auf der anderen Seite die Klebestelle mit Kleber versorgt und der Mast wieder genau in die alte Position geschoben. Beim verkleben darauf geachtet, dass der Mast genau gerade verklebt wird, damit das Tretlager auch wieder genau senkrecht steht!
| Der Mast ist wieder fest an seinem Platz |
| Die Verklebung im Trichter. |
Nach 24 Stunden Aushärtezeit habe ich dann die vordere Verschraubung, die Frontlampe und das Tretlager wieder montiert.
Die Testfahrt war zufriedenstellend. Das Tretlager schwankt nicht mehr und der Mast scheint zu halten.
Samstag, 9. April 2016
km 26370 Besuch bei Intercitybikes
Um 6 Uhr in der Früh halte ich es im Bett nicht mehr aus. Ich stehe auf und Frühstücke erst mal in Ruhe. Das DF hat im Wohnzimmer übernachtet und ist jetzt schnell gepackt. Das Wetter scheint super zu werden, auch wenn jetzt noch alles im Nebel verschwindet. Ich beschließe nicht auf dem kürzestem Weg nach Intercitybikes zu fahren, sonder früh aufzubrechen und dafür im großem Bogen nach Dronten zu fahren. Der Nebel sorgt für wunderbare Fotomotive. Aber bei derzeit noch 3°C und nur mit Kurzarmtrikot und kurzer Hose bekleidet, kostet das Aussteigen aus dem C-Kokon schon noch etwas Überwindung.
Um kurz vor 10 Uhr erreiche ich dann die neue Wirkungsstätte von ICB. Die Halle ist riesig und es stehen jede Menge Dfs herum und warten auf ihre neuen Eigner. Ich will mir in das DF die Verstärkungen über den Radkästen einkleben lassen und einige weitere Kleinigkeiten nachsehen lassen. Z.B. eine teilweise lose Radabdeckung wieder befestigen und das Spiel in den Federbeinen beseitigen lassen. Frank nimmt sich mein DF direkt vor. Letztendlich werden folgende Arbeiten gemacht:
Dadurch das die Klebungen noch trocknen mussten bin ich dann erst nach 14 Uhr in Richtung Heimat aufgebrochen.
In Harderwijk wird erst mal lecker Fisch gegessen.
Dann geht es über schmale Strassen und noch schmälere Radwege durchs Veluwe.
Zum Glück ist auf den Radwegen nicht viel los, denn jeder Gegenverkehr bedeutet anhalten und vorbei lassen. Genauso schlecht sieht es mit Überholen aus.
Appeldorn umfahre ich südlich und komme über Beekbergen und Dieren nach Doesburg.
Am Strassenrand sehe ich dann noch ein ungewöhnliches Fahrzeug. Ich halte an um es zu fotografieren, da kommt mir auch schon der Erbauer entgegen. Bevor ich etwas sagen kann, fragt er mich schon:" Ist das ein Strada Df?" Es entwickelt sich ein interessantes Gespräch über Velomobile und motorisierte sparsame Alternativen. Nach 15 minütiger Pause breche ich wieder auf und folge dann der Oude Ijssel bis Wijnbergen.
Zum Sonnenuntergang bin ich wieder in NRW.
Die Rückfahrt ist doch etwas langsamer. Ich habe deutlichen Gegenwind und die letzten 450 km in den Beinen merke ich trotz täglicher Pendelstrecke zur Firma doch.
Erneut quere ich den Rhein bei Rees. Die weitere Rückfahrt geht dann über Xanten und Rheinberg. Um kurz vor 22 Uhr bin ich wieder zu Hause.
Um kurz vor 10 Uhr erreiche ich dann die neue Wirkungsstätte von ICB. Die Halle ist riesig und es stehen jede Menge Dfs herum und warten auf ihre neuen Eigner. Ich will mir in das DF die Verstärkungen über den Radkästen einkleben lassen und einige weitere Kleinigkeiten nachsehen lassen. Z.B. eine teilweise lose Radabdeckung wieder befestigen und das Spiel in den Federbeinen beseitigen lassen. Frank nimmt sich mein DF direkt vor. Letztendlich werden folgende Arbeiten gemacht:
- Carbonabdeckung vollständig entfernt und neu aufgeklebt
- Versteifungen eingeklebt
- Kunststoffhülsen und unteren Reibkörper in den vorderen Federbeinen getauscht (dadurch kommt das DF 3mm höher und der Reifen setzt voll eingefedert nicht mehr im Radkasten auf)
- Bremmszüge erneuert (hatten Kontakt mit der Karosse und waren durchgescheuert)
- Schaltzug erneuert und Schaltung bearbeitet, da Schaltzug immer an gleicher Stelle gebrochen ist.
- Tiller an einem Gummiseil aufgehangen, erleichtert das ein/aussteigen
Dadurch das die Klebungen noch trocknen mussten bin ich dann erst nach 14 Uhr in Richtung Heimat aufgebrochen.
In Harderwijk wird erst mal lecker Fisch gegessen.
Dann geht es über schmale Strassen und noch schmälere Radwege durchs Veluwe.
Zum Glück ist auf den Radwegen nicht viel los, denn jeder Gegenverkehr bedeutet anhalten und vorbei lassen. Genauso schlecht sieht es mit Überholen aus.
Appeldorn umfahre ich südlich und komme über Beekbergen und Dieren nach Doesburg.
Am Strassenrand sehe ich dann noch ein ungewöhnliches Fahrzeug. Ich halte an um es zu fotografieren, da kommt mir auch schon der Erbauer entgegen. Bevor ich etwas sagen kann, fragt er mich schon:" Ist das ein Strada Df?" Es entwickelt sich ein interessantes Gespräch über Velomobile und motorisierte sparsame Alternativen. Nach 15 minütiger Pause breche ich wieder auf und folge dann der Oude Ijssel bis Wijnbergen.
Zum Sonnenuntergang bin ich wieder in NRW.
Die Rückfahrt ist doch etwas langsamer. Ich habe deutlichen Gegenwind und die letzten 450 km in den Beinen merke ich trotz täglicher Pendelstrecke zur Firma doch.
Erneut quere ich den Rhein bei Rees. Die weitere Rückfahrt geht dann über Xanten und Rheinberg. Um kurz vor 22 Uhr bin ich wieder zu Hause.
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| Die B&B Unterkunft |
| Nebel und Storch .... |
| Das frühe Losfahren beglückt mit schönen Fotomotiven |
| Der Nebel lichtet sich .... |
| .... aber es sind nur 3°C |
| Am Ijsselmeerdijk |
| Blumenmeer in der Nähe von Dronten |
| ...warten auf Auslieferung |
| ICB |
| Auf dem OP-Tisch |
| Dämpferumbau |
| Ymte und Frank kümmern sich liebevoll |
| Die neue Verstärkung |
| Kibbeling in Harderwijk |
| tolle Radinfrastruktur |
| Durchs Veluwe |
| zum teil schmale Radwege! |
| Interessantes Gefährt am Strassenrand |
| zum PKW umgebautes Motorrad mit 15 PS..... |
| ...und einem Verbrauch von unter 2l/100km |
| fast so schön wie ein DF |
| immer am "Appeldorns Kanaal" lang |
| an der "Oude Ijssel" |
| Sonnenuntergang |
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