Heute morgen wollte ich wie gewohnt mit dem DF zur Arbeit fahren. Lies sich das DF am Anfang noch einwandfrei Schalten, war nach 800m Fahrt Schluss damit. Das Schaltwerk schaltete selbsttätig auf das größte Ritzel und blieb auch bei vergeblichen Schaltversuchen dort.
Der Schaltzug konnte nicht die Ursache sein. Denn dann wäre entweder ein starker Widerstand beim Schalten zu spüren, oder bei gerissenem Zug würde das Schaltwerk auf das kleinste Ritzel schalten.
Ich entschloss mich langsam nach Hause zu fahren und in der Garage der Ursache auf den Grund zu gehen.
Nach öffnen der Hinteren Wartungsklappe, war die Ursache schnell gefunden. Die Zugfeder im Schaltwerk (die im Parallelogramm) war gebrochen. Ich lies das DF erst mal in der Garage stehen und bin mit meinem Flux-SComp zur Arbeit.
Bei der Internetrecherche war schnell klar, die Feder gibt es nicht als Ersatzteil. Ärgerlich bei einem Schaltwerk, welches über 150 Euro kostet. Allerdings stand auf der Homepage von SRAM, das SRAM 2 Jahre Garantie auf Materialfehler gibt. Mein DF ist gerade erst 2 Jahre alt geworden.
Eine Mail an ICB, brachte dann schnell eine sehr kundenfreundliche Lösung. Trotz gerade abgelaufener Garantie, schickt mir ICB im Tausch ein neues Schaltwerk zu.
Vielen Dank an Ymte.
Ich bin Velomobilfahrer. Ein Velomobil ist ein vollverkleidetes Liegedreirad. In diesem Blog schreibe ich meine Erfahrungen mit dieser Fahrzeuggattung.
Donnerstag, 30. März 2017
Samstag, 25. März 2017
km 43510 Große Runde um Düsseldorf
Heute soll es ein schöner Tag werden. Noch ist es nur 4°C, aber die Sonne geht ja gleich auf und der Himmel ist wolkenlos.
meistens fahre ich ja am Niederrhein, bzw. in Richtung Niederlande. Für heute habe ich mir eine Tour rund um Düsseldorf überlegt.
Kurz vor Sonnenaufgang breche ich auf. Über die Brücke der Solidarität geht es über den Rhein nach Mühlheim Von dort fahre ich im Ruhrtal nach Essen Kettwig. Hier beginnt der Panoramaradweg "Niederbergbahn" diesem möchte ich bis Wülfrath folgen. Zur frühen Stunde ist auf der Bahntrasse noch nicht viel los. Es gibt eine Drängelgitter, diese sind aber mit dem Velomobil gut zu durchfahren. Die ersten Kilometer geht es stetig bergauf und es gibt einige schöne Panoramablicke. Kurz hinter Velbert wird das Fahrverhalten plötzlich schwammig. Eine dicke Scherbe hat den Hinterreifen zerschnitten. Zum Glück habe ich Ersatz dabei. Also das DF auf die Seite gelegt und den Mantel samt Schlauch getauscht. Dabei ist mir dann jedoch die Kette abgefallen und so musste ich noch die vordere Wartungsklappe abschrauben und die Kette wieder aufs Kettenblatt auflegen und in die Kettenrolle bugsieren. Ab Wülfrath ging es dann weiter über die nächste umgebaute Bahntrasse, die "Korkenziehertrasse". Zuerst wurde ich von einem Bauzaun aufgehalten mit dem Hinweis, "Wegen Bauarbeiten ab dem 23.3 gesperrt". Andere Radfahrer kamen mir aber auf der Trasse entgegen, so das ich mich entschloss, mein Glück zu versuchen. Bis auf zwei Baustellen, wo ich das Velomobil schiebender weise durchbugsieren musste, gab es auch keine weiteren Probleme. Die Drängelgitter auf der Korkenzieher Trasse sind allerdings sehr eng gebaut und mit dem Velomobil nur mit Vorsicht zu durchfahren. Nach 4 1/2 Stunden Fahrtzeit erreich ich Solingen. Jetzt geht es bergab bis Leichlingen. Von Leichlingen geht es dann über kleine Straßen zur Rheinfähre in Hitdorf. Durch den Worringer Bruch geht es zum Chorbusch. Im Chorbusch ist der Waldboden mit abertausenden weißen Blüten der Buschwindröschen bedeckt. Der Weg durch den Wald hat eine wassergebundene Oberfläche, ist aber auch mit dem Velomobil gut zu fahren. Hinter dem Wald gerate ich allerdings auf einen recht üblen Feldweg, der nur im Schritttempo zu bezwingen ist. Zur Mittagszeit erreich ich Bedburg. auf der Hauptstrasse erblicke ich ein REWE-Schild. Also kurz einen Schlenker einlegen und den Getränkevorrat auffrischen. Nach dieser kurzen Pause geht es dann durch das verlassene Geister-Dorf Jackerath. Dieses Dorf wird dem Braunkohletagebau geopfert. Das große Loch will ich mir aus der Nähe ansehen, der erste Abstecher ist aber wenig erfolgreich und endet über groben Schotter an einer Schranke. Also umkehren und weiter in Richtung Mönchengladbach. Kurz vor Wanlo sehe ich dann ein Hinweisschild zum Aussichtspunkt Tagebau. Also wage ich den 2. Versuch und folge dem Hinweisschild. Nach wenigen Kilometern stehe ich dann vor dem riesigen Loch. Die gewaltigen Bagger sehen darin wie Spielzeuge aus. weiter geht es dann über Rheindahlen und Mönchengladbach nach Willich. Ein kurzer Stopp bei meiner Mutter ist eingeplant. Nach einer guten halben Stunde Pause geht es über Krefeld nach Hause. Eine Stunde vor Sonnenuntergang lasse ich mir ein kühles Bier und das verdiente Abendessen schmecken.
Hier ein VIDEO
meistens fahre ich ja am Niederrhein, bzw. in Richtung Niederlande. Für heute habe ich mir eine Tour rund um Düsseldorf überlegt.
Kurz vor Sonnenaufgang breche ich auf. Über die Brücke der Solidarität geht es über den Rhein nach Mühlheim Von dort fahre ich im Ruhrtal nach Essen Kettwig. Hier beginnt der Panoramaradweg "Niederbergbahn" diesem möchte ich bis Wülfrath folgen. Zur frühen Stunde ist auf der Bahntrasse noch nicht viel los. Es gibt eine Drängelgitter, diese sind aber mit dem Velomobil gut zu durchfahren. Die ersten Kilometer geht es stetig bergauf und es gibt einige schöne Panoramablicke. Kurz hinter Velbert wird das Fahrverhalten plötzlich schwammig. Eine dicke Scherbe hat den Hinterreifen zerschnitten. Zum Glück habe ich Ersatz dabei. Also das DF auf die Seite gelegt und den Mantel samt Schlauch getauscht. Dabei ist mir dann jedoch die Kette abgefallen und so musste ich noch die vordere Wartungsklappe abschrauben und die Kette wieder aufs Kettenblatt auflegen und in die Kettenrolle bugsieren. Ab Wülfrath ging es dann weiter über die nächste umgebaute Bahntrasse, die "Korkenziehertrasse". Zuerst wurde ich von einem Bauzaun aufgehalten mit dem Hinweis, "Wegen Bauarbeiten ab dem 23.3 gesperrt". Andere Radfahrer kamen mir aber auf der Trasse entgegen, so das ich mich entschloss, mein Glück zu versuchen. Bis auf zwei Baustellen, wo ich das Velomobil schiebender weise durchbugsieren musste, gab es auch keine weiteren Probleme. Die Drängelgitter auf der Korkenzieher Trasse sind allerdings sehr eng gebaut und mit dem Velomobil nur mit Vorsicht zu durchfahren. Nach 4 1/2 Stunden Fahrtzeit erreich ich Solingen. Jetzt geht es bergab bis Leichlingen. Von Leichlingen geht es dann über kleine Straßen zur Rheinfähre in Hitdorf. Durch den Worringer Bruch geht es zum Chorbusch. Im Chorbusch ist der Waldboden mit abertausenden weißen Blüten der Buschwindröschen bedeckt. Der Weg durch den Wald hat eine wassergebundene Oberfläche, ist aber auch mit dem Velomobil gut zu fahren. Hinter dem Wald gerate ich allerdings auf einen recht üblen Feldweg, der nur im Schritttempo zu bezwingen ist. Zur Mittagszeit erreich ich Bedburg. auf der Hauptstrasse erblicke ich ein REWE-Schild. Also kurz einen Schlenker einlegen und den Getränkevorrat auffrischen. Nach dieser kurzen Pause geht es dann durch das verlassene Geister-Dorf Jackerath. Dieses Dorf wird dem Braunkohletagebau geopfert. Das große Loch will ich mir aus der Nähe ansehen, der erste Abstecher ist aber wenig erfolgreich und endet über groben Schotter an einer Schranke. Also umkehren und weiter in Richtung Mönchengladbach. Kurz vor Wanlo sehe ich dann ein Hinweisschild zum Aussichtspunkt Tagebau. Also wage ich den 2. Versuch und folge dem Hinweisschild. Nach wenigen Kilometern stehe ich dann vor dem riesigen Loch. Die gewaltigen Bagger sehen darin wie Spielzeuge aus. weiter geht es dann über Rheindahlen und Mönchengladbach nach Willich. Ein kurzer Stopp bei meiner Mutter ist eingeplant. Nach einer guten halben Stunde Pause geht es über Krefeld nach Hause. Eine Stunde vor Sonnenuntergang lasse ich mir ein kühles Bier und das verdiente Abendessen schmecken.
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| Auf der Niederbergbahntrasse |
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| Reifenpanne bei Solingen |
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| Durch den Wald "RadregionRheinland" |
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| Hier geht es nicht weiter, Braunkohletagebau |
Montag, 13. März 2017
Samstag, 11. März 2017
km 42327 Wartungsarbeiten Teil 2
Nach einem gemütlichem Abend in der Fewo und einer guten Nacht, machte ich mich wieder auf den Weg nach ICB. Als ich dort ankam stand ein riesiger LKW mit einer Ladung Velomobile vor der Werkhalle. Nach einem Kaffee entluden wir erst mal 6 neue DFs, die restlichen 12 Velomobile waren für velomobil.nl.
Dann kümmerte sich Frank weiter um mein DF. Als erstes wurde die Hinterradschwinge und das Hinterrad wieder eingebaut und das Ritzelpaket gewechselt. Das Hinterrad hat keinerlei Spiel mehr. Freude kommt auf. Das Wechseln der Kette und tausch des Schaltzuges folgten als nächstes. Anschließen stellte Frank fest, das der Sitz zu tief ist und schon Längslöcher in den DF-Boden gefräst hat. Die kam wohl dadurch, dass die vorderen Bohrungen der Sitzbefestigung mittlerweile oval geworden sind. Ursache ist eine zu lockere Verschraubung. Mann sollte also immer darauf achten, das diese Verschraubung so fest ist, dass der Sitz wenn man ihn hochklappt, in dieser Stellung bleibt und nicht von selbst wieder herunter fällt. Die ovalen Löcher hat Frank mit schnell härtenden Harz gefüllt und nach einer Wartezeit neue Löcher gebohrt.Mittlerweile füllte sich die Werkhalle mit weiteren Fahren und Fahrerinnen wegen geplanter Probefahrten oder für kleine Reparaturen.
Gegen 14 Uhr machte ich mich dann mit einem generalüberholtem DF wieder auf die Heimreise.
Zurück ging es nicht über Elburg, sondern über Kampen. Bis kurz hinter Deventer folgte ich dabei der Ijsel. Eine sehr schöne Strecke, die mit dem Velomobil richtig gute Laune macht. Nach 197km und 6 Stunden Fahrt bin ich wieder daheim.
Dann kümmerte sich Frank weiter um mein DF. Als erstes wurde die Hinterradschwinge und das Hinterrad wieder eingebaut und das Ritzelpaket gewechselt. Das Hinterrad hat keinerlei Spiel mehr. Freude kommt auf. Das Wechseln der Kette und tausch des Schaltzuges folgten als nächstes. Anschließen stellte Frank fest, das der Sitz zu tief ist und schon Längslöcher in den DF-Boden gefräst hat. Die kam wohl dadurch, dass die vorderen Bohrungen der Sitzbefestigung mittlerweile oval geworden sind. Ursache ist eine zu lockere Verschraubung. Mann sollte also immer darauf achten, das diese Verschraubung so fest ist, dass der Sitz wenn man ihn hochklappt, in dieser Stellung bleibt und nicht von selbst wieder herunter fällt. Die ovalen Löcher hat Frank mit schnell härtenden Harz gefüllt und nach einer Wartezeit neue Löcher gebohrt.Mittlerweile füllte sich die Werkhalle mit weiteren Fahren und Fahrerinnen wegen geplanter Probefahrten oder für kleine Reparaturen.
Gegen 14 Uhr machte ich mich dann mit einem generalüberholtem DF wieder auf die Heimreise.
Zurück ging es nicht über Elburg, sondern über Kampen. Bis kurz hinter Deventer folgte ich dabei der Ijsel. Eine sehr schöne Strecke, die mit dem Velomobil richtig gute Laune macht. Nach 197km und 6 Stunden Fahrt bin ich wieder daheim.
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| frische Ware! |
Freitag, 10. März 2017
km 42130 Große Inspektion bei ICB
Um kurz vor sieben, machte ich mich auf den Weg. Ich hatte mir einen Track über verkehrsarme kleine Strassen ausgearbeitet. Unterwegs fuhr ich zeitweise durch dichten Nebel, aber auch die Sonne kam immer wieder mal durch. In Elburg habe ich dann erst mal das holländische Nationalgericht, "Frikandel mit Friets Spezial" gegessen. Dann ging es weiter nach ICB. Wo ich kurz vor 14 Uhr eintraf. Nach einem Kaffee, kümmerte sich Frank direkt ausgiebig um mein DF. Es war gar nicht so einfach, die Ursache für das Spiel im Hinterrad zu finden. Eine neue Hinterachse, verringerte das Spiel, beseitigte es aber nicht. Auch neue Lager brachten keinen Erfolg. Letztendlich lag das Spiel an einer fehlerhaften Verklebung der radseitigen Buchse in der Hinterradschwinge. Zur
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IntercityBikes,
Reparatur,
Wartung
Donnerstag, 23. Februar 2017
km 41333 Vom Deich gepustet mit 11 Bft Seitenwind
Auf dem Fleher Rheindeich trieb mich der Wind schon mit 50km/h dahin, ohne das ich treten musste.
Auf der Rheinkniebrücke verlor ein Lkw Glasplatten. Diese standen senkrecht auf der Ladefläche und waren in Mitte mit einem Gurt fest gezurrt. Aber durch die Windlast bogen sich die Glasscheiben und brachen mit einem mal in der
Mitte durch. Die oberen Hälften der Glasscheiben segelten auf den Radweg. Zum Glück, 2 Minuten bevor ich diese Stelle passierte!Auf dem Rheindeich zwischen Lörick und Lank-Kierst schob mich dann der Wind weiter kräftig an. Er kam genau von der Seite und trotz bremsen fuhr ich immer schneller und hatte ohne zu treten wieder 50 km/h auf dem Tacho. Eine starke Böe brachte mich dann auf zwei Räder und ich drohte vom Deich gedrückt zu werden. Um zu verhinder, dass ich mit einer oder mehreren Eskimorollen den Deich runter purzele, entschloss ich mich dazu lieber so stark einzulenken, dass ich senkrecht den Deich runter fahre. Wäre am Deichfuß die Bodensenke nicht gewesen, wäre wahrscheinlich gar nicht passiert, so habe ich einmal kräftig mit den Fußhubbeln aufgesetzt, was zu einem 5cm langen Riss am Boden führte. Aber im Ganzen, habe ich noch mal richtig Glück gehabt.
Schwierig war es das DF wieder nach oben auf den Deich zu bekommen. Sobald es wieder quer zum Wind stand, drohte es vom Wind wieder um geblasen zu werden. Die Rennhaube machte das Einsteigen auch nicht einfacher. Meine Lektion habe ich gelernt, die restlichen Kilometer legte ich dann mit besonderer Vorsicht zurück.
Donnerstag, 29. Dezember 2016
km 38140 OBT2016 Rückfahrt
Der Morgen startet mit einer heißen Dusche und einem leckeren und reichhaltigem Frühstück.
Ymte versorgt uns echt super. Auch nach mehrmaligem Nachfragen nach einem Sparschwein, lässt Ymte es nicht zu sich an den Kosten für die Bewirtung etc. zu beteiligen. Nochmal ein ganz großes Dankeschön an Ymte, Frank, Daniel und die gesamte Familie Sybrandy.
Die Strecke der Hinfahrt hat allen so gut gefallen, dass wir beschließen den gleichen Track in umgekehrter Richtung zu folgen. Ein weiterer Fahrer gesellt sich zu uns, Jupp mit seinem neuem QV.
Zum Sonnenaufgang erreichen wir Elburg. Genau der richtige Zeitpunkt für ein Gruppenfoto. Ein Angler kommt direkt auf uns zu und bietet sich als Fotograf an. Danke schön.
Der Weg durch das Veluwe wird uns kurz versperrt, doch die Waldarbeiter tun alles, um uns eine schnelle Weiterfahrt zu ermöglichen.
Ymte versorgt uns echt super. Auch nach mehrmaligem Nachfragen nach einem Sparschwein, lässt Ymte es nicht zu sich an den Kosten für die Bewirtung etc. zu beteiligen. Nochmal ein ganz großes Dankeschön an Ymte, Frank, Daniel und die gesamte Familie Sybrandy.
Die Strecke der Hinfahrt hat allen so gut gefallen, dass wir beschließen den gleichen Track in umgekehrter Richtung zu folgen. Ein weiterer Fahrer gesellt sich zu uns, Jupp mit seinem neuem QV.
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| Sonnenaufgang in Elburg |
Zum Sonnenaufgang erreichen wir Elburg. Genau der richtige Zeitpunkt für ein Gruppenfoto. Ein Angler kommt direkt auf uns zu und bietet sich als Fotograf an. Danke schön.
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| Der Tross |
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| Jupp in seinem QV |
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| Spuren im Raureif |
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| Ein kleiner Ast versperrt den Weg |
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| Nebel im Veluwe |
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| .... das nächste Hindernis |
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| gespenstisches Licht am Apeldoornskanaal |
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| zurück am Rhein |
Mittwoch, 28. Dezember 2016
km 37960 Oliebollentocht
Die Oliebollentocht 2016 schlägt alle bisherigen Teilnehmerrekorde. 209 Velomobile werden gezählt!
Nach einem ausgiebigem Frühstück und mehreren Tassen heißen Kaffee, geht es raus in die Kälte.
Es sind 2°C und ein dicker Nebel wabbert über Flevoland.
Um 10:30 setzt sich der lange Tross in Bewegung. Es werden für die Hin- und Rückfahrt zum Pausenort jeweils 2 unterschiedlich lange Routen angeboten.
Hin nehme ich die länger Route. Sie führt uns über Kampen am Drontermeer entlang nach Elburg. Von Elburg geht es dann nach Biddinghuizen. Hier ist Flevonice der Pausenort.
In Flevonice, einem Eissport und Rollsportcenter mit einer 3000m langen Eisbahn fand früher auch schon mal die CycleVision statt. Hier gibt es warme Getränke und ein Stück Kuchen. Der Saal ist schnell voll. Mit so vielen Teilnehmern hatte wohl keiner gerechnet.
Da der Nebel nicht weniger wurde, habe ich mich beim Rückweg für den kürzeren Weg entschieden.
Eine Feuertonne sorgt vor Intercitybikes für etwas Wärme, so daß man draußen plaudern kann und die Ankunft der späteren Velomobile verfolgen kann.
Zum Abschluß gibt es dann sehr leckere Oliebollen und eine schmackhafte wärmende Suppe. Bei einem kühlen Bier lassen wir den Tag spät ausklingen.
| Start der OBT |
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| Der Nebel behindert die Sicht |
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| DF und QV einträchtig nebeneinander |
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| unmöglich den langen Lindwurm aufzunehmen |
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| Pause bei FlevoNice |
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| Oliebollen bei Intercytibikes weiter Fotos |
Dienstag, 27. Dezember 2016
km 37900 OBT2016 Hinfahrt
Ab 8 Uhr ist bei mir der Kaffee fertig. Um 8:10 treffen die ersten Mitfahrer bei mir ein. Es ist Mittlerweile Tradition, das ich eine Gruppe zur OBT führe. Diesmal sind wir zu sechst.Tim, Peter, Hanns, Hajo, Jürgen und ich.
Um 9 Uhr sind alle (außer Peter, den wir in Kamp-Lintfort treffen) da und wir brechen auf.
Über Kamp-Lintfort und Alpen geht es nach Xanten und dann in Rees über den Rhein. Kurz bevor wir die Niederländische Grenze erreichen, zwingt uns eine fehlende Brücke zu einem kurzen Umweg. Zum Glück ist dieser gut ausgeschildert. Nach 3 Stunden Fahrtzeit erreichen wir die Grenze in Netterden.

Schnell erreichen wir Doetinchen und sind genauso schnell wieder aus der Stadt raus. Eigentlich wollten wir hir Pause machen, haben bei der Durchfahrt aber nichts gefunden. Also geht es weiter an der "Alten Ijssel" entlang nach Angerlo. Hier drehen wir eine Runde durch das Dorf, aber ein Cafe entdecken wir nicht. Als wir wieder aus dem Ortskern heraus fahren, sehen wir auf der anderen Seite der Straße ein Autohaus mit Tankstelle und Bistro. Hier gibt es Kaffee für 1,10 Euro und hinter der Glasscheibe wärmt uns die Sonne angenehm auf.Nach 30 Minuten Pause sind die Füße wieder aufgetaut und wir fahren Weiter nach Doesburg. Von Doesburg aus führt der Track ein kurzes Stück an der Ijssel lang und dann immer am Apeldoorns Kanaal entlang bis nach Apeldoorn. Vor Jahren war dieser Weg am Kanal von schlechter Qualität, jetzt hat er eine neue Asphaltdecke und lässt sich ganz prima fahren. Normalerweise meide ich, größere Städte zu durchfahren und umfahre sie lieber. Diesmal habe ich aber den Track durch Apeldoorn geführt. Der Marktplain lädt zu einem kurzen Fotohalt ein. Die Stadtdurchfahrt ging auch ohne Probleme, so daß die Stadt schnell hinter uns liegt.
Hinter Apeldorn geht es durch das Veluwe. Dieser Landstrich wechselt von Kieferwäldern und Laubwäldern auf Heidelandschaft und ist jedes mal besonders schön. Wir erleben einen wunderbaren Sonnenuntergang. In Elburg führt uns eine Klappbrücke über das Veluwemeer und wir erreichen Flevoland. Nach weiteren 12 Kilometern erreichen wir Intercitybikes. Es sind schon einige Velomobilfahrer da und es wird ein geselliger Abend mit lecker Nudeln, Freibier und kurzweiligen Gesprächen. Auch ein lauschiges Schlafplätzchen findet sich. Ymte hat alles hervorragend organisiert. Vielen Dank an Ymte und seinen zahlreichen Helfern. Sonntag, 18. Dezember 2016
km 37500 1,9" Winterreifen fürs DF
Für die Wintersaison hatte ich hinten einen Schwalbe Marathon Racer montiert. Mit diesem war ich jedoch überhaupt nicht zufrieden. Die Nasshaftung ist einfach miserabel!
Deshalb war ich auf der Suche nach einem anderen Reifen. Nach Möglichkeit wollte ich einen Reifen mit durchgehendem Profil in der Mitte und feinen Stollen an der Flanke.
Meine Wahl fiel auf den Maxxis Wormdrive MPC 26" Faltreifen.
Dieser Reifen ist mit 1,9" schon ziemlich fett und auch wegen der Stollen ziemlich mühsam in den hinteren Radkasten zu bekommen.
Doch nach einigen vergeblichen Versuchen saß der Reifen auf der Felge. Jetzt noch den Latexschlauch rein und aufpumpen.
Die Reifen dreht sich frei im Radkasten, also auf zur Probefahrt.
Bei schnell genommenen Kurven und kräftigem Antritt schleift der Reifen seitlich im Radkasten.
Was tun? Reifen ausbauen und einen anderen Reifen verwenden?
Ich einschließe mich zur radikalen Methode. Die Seitlichen Stollen werden mit dem Messer seitlich gestutzt. Etwas zeitaufwendig, aber nach 15 Minuten ist das auch geschafft.
Nun schleift nichts mehr und auch in schnellen Kurven ist ruhe im Radkasten.
Nun kann der Reifen in den nächsten Tagen zeigen was er kann.
Eine kurze Probefahrt hinterließ keinen schlechten ersten Eindruck.
Deshalb war ich auf der Suche nach einem anderen Reifen. Nach Möglichkeit wollte ich einen Reifen mit durchgehendem Profil in der Mitte und feinen Stollen an der Flanke.
Meine Wahl fiel auf den Maxxis Wormdrive MPC 26" Faltreifen.
Dieser Reifen ist mit 1,9" schon ziemlich fett und auch wegen der Stollen ziemlich mühsam in den hinteren Radkasten zu bekommen.
Doch nach einigen vergeblichen Versuchen saß der Reifen auf der Felge. Jetzt noch den Latexschlauch rein und aufpumpen.
Die Reifen dreht sich frei im Radkasten, also auf zur Probefahrt.
Bei schnell genommenen Kurven und kräftigem Antritt schleift der Reifen seitlich im Radkasten.
Was tun? Reifen ausbauen und einen anderen Reifen verwenden?
Ich einschließe mich zur radikalen Methode. Die Seitlichen Stollen werden mit dem Messer seitlich gestutzt. Etwas zeitaufwendig, aber nach 15 Minuten ist das auch geschafft. Nun schleift nichts mehr und auch in schnellen Kurven ist ruhe im Radkasten.
Nun kann der Reifen in den nächsten Tagen zeigen was er kann.
Eine kurze Probefahrt hinterließ keinen schlechten ersten Eindruck.
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