Donnerstag, 4. Juli 2013

km 44515 Planung Sommertour 2013 fertig

Die Planung der Sommertour 2013 nach Ruegen ist fertig. Am 13.07 geht es los. So wie es bis jetzt aussieht fahren mindestens drei Personen mit mir. Die Etappenziele sind:
Etappe
Länge/Höhenmeter
Ort
WWW
Name
GPS
1
13.7.13
302km/909m
27318 Hilgermissen
http://www.campingplatz-weserradweg.de/
Campingplatz am See
N 52.8717 E9.1533
2
14.7.13
270km/946m
23992 Neukloster
http://www.see-camping-neukloster.de/
Seecamping Neukloster
N53.86406 E11.69634
3
15.7.13
245km/175m
18551 Lohme-Nipmerow
http://www.ruegen-naturcamping.de/
Krüger Naturcamping
N54.56907 E13.61277
4
16.7.13
115km/661m
18513 Keffenbrink
http://www.auf-heu-gebettet.de/
Auf-Heu-gebettet
N54.01916 E12.85356
5
17.7.13
221km/1300m
39539 Havelberg
http://www.campinginsel-havelberg.de/
Campinginsel
N52.82574 E12.06936
6
18.7.13
239km/1190m
31592 Stolzenau
http://www.campingplatz-stolzenau.de/
Campingplatz Stolzenau
N52.51128 E9.07996
6
19.7.13
238km/1450m
Rumeln
-
-
-

Vielleicht kommt uns ja der eine oder andere abends mit einem kühlen Bier besuchen.
Die Tracks zur Tour findet man hier: http://www.gpsies.com/mapFolder.do?id=14934
Wobei der Track für den letzten Tag bei Bad Essen noch mal etwas geändert wird.
Die geplante Tour vom 13.7. bis zum 19.7.2013  Vom Kaiserberg (Duisburg) zum Königsstuhl (Ruegen)


Samstag, 29. Juni 2013

km 44165 Tagesfahrt zur RDW-Testbahn



Um 4 Uhr klingelt der Wecker. Auf dem Tagesplan steht der Besuch des 1-Stundenrennens auf der RDW-Testbahn. Es regnet kräftig und ich hadere mit mir, ob ich wirklich mit dem Quest fahren soll, oder eine der mir angebotenen Mitfahrgelegenheiten nutzen soll. Ich bemühe das Internet und schaue mir den Regenradar und die Wetteraussichten an. Laut Regenradar sollte der Regen in den nächsten 2 Stunden aufhören. Für die Lelystadt, dort wo die RDW-Bahn ist, wird sogar Sonne angezeigt.
Um 4:45 mache ich mich auf den Weg. Das Regenradar behält leider Recht. Die ersten 100 km fahre ich in mehr oder weniger starkem Regen.
Diese mal habe ich eine andere Route gewählt, als meine Standardroute nach Velomobiel.nl. Ich fahre nicht über Rees, sonder über die Emmericher Rheinbrücke und dann nach 's-Heerenberg. Apeldoorn lasse ich rechts liegen und fahre durchs Hooge Valuwe. Hier verpasse ich die
Auffahrt zum Radweg und fahre die nächsten 2 km über eine aufgeweichte Sandpiste, da der Wechsel auf die geteerte Radspur nicht ohne Aussteigen möglich ist.
Um 9:30 Uhr erreiche ich Harderwijk. Interessant finde ich die Radbrücke. Sie ermöglicht schnelles und zügiges Weiterkommen in der Stadt. Hätten wir doch auch mal solch paradiesische Zustände.
Langsam wird das Wetter immer besser. Die Sonne kommt heraus. Allerding ist es mit 5 Bft.sehr windig.
Jetzt geht es über die schnurgeraden Radwege auf Flevoland. Aber auch auf Flevoland gibt es beschissene Radwege ;-).
Um Kurz nach Zehn erreiche ich mein Ziel.
Einige Fahrer sind schon da und tätigen letzte Optimierungen an ihren Fahrzeugen. Das Stundenrennen ist für 13:15 angesagt. Mit wenigen Minuten Verspätung wird es gestartet.

Da ich heute auch wieder zurück fahren will, habe ich mich nicht zum Rennen angemeldet und schaue etwas wehmütig dem Geschehen zu. Die Leistung der Fahrer ist top. Daniel Fenn gewinnt mit beachtlichem Abstand mit 69,09 km/h. Die nächsten Drei liegen alle mit 66 km/h sehr dicht beisammen. Am meisten beeindruckt hat mich die Leistung von Wim Schermer. Er ist mit seinen 66 Jahren im Quest 59,8 km/h gefahren! Wim wird mit den Jahren immer besser.

Um 15:30 Uhr mache ich mich wieder auf den Rückweg. Im wesentlichen fahre ich die gleiche Route zurück. Nur einmal muss ich wegen einer Kirmes die gesperrte Innenstadt umfahren, das andere mal zwang mich eine Baustelle zur Routenänderung. Nach 365 km bin ich um kurz nach 22 Uhr wieder zu Hause.





Samstag, 22. Juni 2013

km 43345 Die Säge am Quest als letzte Lösung


Vor meinem Urlaub wollte ich meinem Quest eine neue Cassette und eine neue Kette einbauen. Bei dem Versuch, das Hinterrad auszubauen, hatte ich allerdings massive Probleme. Die Achse lies sich mit dem Abzieher nicht heraus ziehen. Alle Versuche blieben erfolglos. Um nicht auf einmal mit einem fahruntauglichen Quest dazustehen, brach ich die Aktion ab und nahm mir vor, nach dem Urlaub einen Tagesausflug nach Velomobiel.nl zu machen.
Heute war es so weit.
Um 5 Uhr mache ich mich auf dem Weg. Das Wetter sieht recht freundlich aus, es ist aber lebhafter Wind und Schauer angesagt.
Über Rheinberg und Xanten geht es Richtung Reeser Rheinbrücke. Ich habe leichten Rückenwind. Die Geschwindigkeit pendelt sich bei 33-36 km/h ein. Die Landstraßen sind noch wunderbar leer. Nach 2 Stunden passiere ich die Grenze zur Niederlande.Gegen Acht Uhr durchquere ich Dieren und bin um 8:30 vor den Toren von Apeldoorn.
Bisher bin ich immer um Apeldoorn herum gefahren, für heute habe ich mir eine Route quer durch die Stadt (immer am Kanal entlang) ausgesucht. Diese Strecke lässt sich prima fahren, nur an einer Stelle war die Strecke wegen einer Baustelle nicht befahrbar. Insgesamt war die Stadtdurchfahrt recht zügig und nur mit wenigen Ampeln versehen. Um 9 Uhr liegt Apeldoorn hinter mir und es geht weiter Richtung Epe. Hinter Epe geht es zum höchsten Punkt der Tour zum "De Zwaluwenberg". Mit 79 km/h geht es dann talwärts nach Elburg. Nach 175 km und knapp 6 Stunden Fahrtzeit erreiche ich um 10:45 Uhr Velomobiel.nl.
Die Werkstatt ist heute nur schwach besetzt. Theo und Ymte sind zur HPV-WM nach Leer. Nur Allert und ein Kollege halten die Stellung.
Ein weiterer Questfahrer ist auch noch da. Wie sich herausstellt, ist es Frank D., mein zukünftiger Wegbegleiter bei der Rügentour. Das ist ja mal ein toller Zufall. Frank ist in der Nacht von Damme über Amsterdam nach Dronten gefahren und will gleich wieder nach Hause. Insgesamt deutlich über 500 km. Respekt! Leider haben wir deshalb nur wenig Zeit für ein Gespräch.
Allert nimmt sich mein Quest vor. Auch er bekommt die Achse nicht gezogen. Letztendlich reist das Gewinde von der Achse. Jetzt bleibt als letzte Lösung nur noch die Säge. Die Achse wird im Radkasten in zwei Teile zersägt, dabei wir die Nabe ebenfalls zersägt. Da auch einige Speichen angegriffen sind, entschließe ich mich für ein komplett neues Hinterrad. Verwendet wird eine schicke schwarze Felge von Ginko mit 32 Speichen. Sieht richtig schick aus. Da das Rad jetzt raus ist, wird auch die Hinterradschwinge ausgebaut. Eine genaue Überprüfung zeigt keine Haarrisse. Die neue Verstärkung scheint zu funktionieren. Die Lager in der Schwinge lasse ich auch noch tauschen. Das rechte T-Stück zur Aufnahme der Hinteradschwinge zeigt allerdings erneut einen feinen Haarriß! Wir bauen ihn gemeinsam aus und Allert schweißt den Haarriß und bringt noch eine Verstärkung an. Anschließend wird die Schwinge eingebaut und das neue Hinterrad mit der neuen Cassette und dem neuen Freilauf  montiert. Danach tauschen wir die Kette. Zu zweit gehen diese Montagearbeiten wesentlich einfacher als alleine. Eine kurze Probefahrt zeigt, das Allert einen Prima Job gemacht hat. Wir kontrollieren zum Schluss noch die Spur, eine Justage ist notwendig. Um kurz nach 15 Uhr mache ich mich wieder auf dem Heimweg. Ich habe für den Notfall eine komplette Campingausrüstung mitgeführt, aber mein Knie welche ich im Urlaub verdreht hatte, scheint durch zu halten.
das Wetter lädt auch nicht gerade zum campieren ein. Der Wind bläst jetzt mit 5 Bft und es fällt Nieselregen. Leider kommt der Wind größtenteils genau von vorne. Zurück fahre ich bis auf wenige kleine Änderungen den gleichen Weg wie auf der Hinfahrt. Das Wetter bleibt die ganze Zeit windig und feucht. Bis auf eine Pause mit Ravioli  aus der Dose, wird kaum angehalten. Der Gegenwind zermürbt einen ganz schön. Insgesamt brauche ich für die Rückfahrt fast 90 Minuten mehr.
Hinter Xanten werde ich von einem wunderschönen Abendhimmel begleitet. Um 22 Uhr bin ich nach etwas über 350 km wieder zu Hause. Das Quest ist jetzt bereit für die Rügentour.






Sonntag, 26. Mai 2013

km 42240 Zwischenbilanz, neue Bereifung

Shredda nach 1380 km
Super Moto nach 1380 km
Bis jetzt bin ich mit der neuen Bereifung etwas über 1300 km gefahren. Platten hatte ich bisher keine. Die Nassfahreigenschaften des Super Moto sind leider nur auf dem Niveau vom Kojak. Der Fahrkomfort aber besser. Die Shredda auf den Vorderrädern vergrößern den Lenkradius um fast 1 1/2 Metern. Dafür belohnen sie mit guten Rolleigenschaften. Die Reifen scheinen auch nicht so viel Steinchen und Split aufzusammeln. Mit diese Reifenkombination ist meine maximalgeschwindigkeit ca. 3 km/h höher als mit der alten Kombination Durano/Kojak. Die Durchschnittgeschwindigkeit auf meiner Standardstrecke aber nur ca. 1 km/h höher.

Montag, 20. Mai 2013

km 41870 Projekt Badezimmer nimmt langsam Formen an

Badezimmer im Januar
Badezimmer  heute
Seit einigen Monaten renoviere ich eins unserer Bäder. Da auch der Boden in einen dürftigen Zustand war, das Bad ist nicht unterkellert, habe ich auch die Bodenplatte komplett erneuert. Insgesamt habe ich über 4 Tonnen Material aus dem Bad raus bzw. rein getragen und das alles nur mit Eimern!


Alle Abwasser- und Frischwasserleitungen, die Heizungsinstallation und die komplette Elektrik ist ebenfalls neu. Das Bad erhält eine ebenerdige Dusche, ein Waschbecken und ein WC. Die Wandfliesen sind schon verlegt, die Bodenfliesen und der Sockel stehen für nächstes Wochenende auf der Liste. Das Projekt verschlingt ziemlich viel Freizeit, daher liegt mein Monatsdurchschnitt an Velomobilkilometern zur Zeit bei nur 1850 km/Monat.
Aber so langsam ist ein Ende in Sicht.

Sonntag, 5. Mai 2013

km 41190 Tour durch die Rapsfelder und Yoga im Stadtwald


Das Wetter ist herrlich und es riecht überall nach Frühling. Das Badezimmerprojekt hat Pause, der Estrich muss trocknen. Meine Frau fährt nach Krefeld, dort ist für 10:08 ein Yoga-Flashmob angekündigt. Sie möchte aktiv mitmachen. Ich setze mich lieber ins Quest und fahre eine Runde durch die rechtsrheinischen Rapsfelder. Es duftet fantastisch. In Düsseldorf überquere ich auf der Theodor-Heuss Brücke den Rhein und fahre nach Ilverich. Dort ist heute eine Staudentauschbörse. Ich finde 2 schöne Aurikel, meine Frau wird sich freuen. Auf dem Rückweg geht es durch krefelder Stadtgebiet zum Stadtwald. Die Yoga-Jünger sind schon voll dabei. Eine bunte Truppe von vielleicht 70 Leuten vollführen mehr oder weniger perfekt einen Sonnengruß nach dem nächsten. Ich schaue eine Weile zu, dann fahre ich über Traar nach Hause. Ich schmeiße den Grill an und mache einen frischen Salat. Wenn meine Frau gleich nach Hause kommt, bringt sie nach der sportlichen Tätigkeit bestimmt Hunger mit.

Freitag, 3. Mai 2013

km 41070 Umweg von 70 km

Heute Nachmittag war ideales Velomobilwetter. Trocken nicht zu warm und die Sonne schien. Das sollte Grund genug sein das Quest auf die Strasse zu bringen. Da ich sowieso vor hatte, noch mal zum Odlo-Outlet zu fahren, habe ich 1 Stunde früher Feierabend gemacht. 70 km Umweg um ein paar Hemden zu kaufen. und um bei meiner Mutter "Hallo" zu sagen.


km 40960 Pendelstrecke und Geschwindigkeit

Mein Arbeitsweg von knapp 50 km Länge ist keine Hochgeschwindigkeitsstrecke! Auf düsseldorfer und krefelder Stadtgebiet sind einige Ampeln. Im Schnitt erwische ich 10 Stück bei rot. Auf dem Deich am Rhein lässt es sich gut fahren, aber bei schönem Wetter tummeln sich hier jede Menge Radfahrer, Inliner und Jogger. Durch Uerdingen führen mich kleine Seitenstraßen mit rechts vor links und eine Querung der Fussgängerzone. Das schönste Teilstück ist die Landstraße zwischen Strümp und Nierst. Hier muss nur bei einem Kreisverkehr abgebremst werden.
Hier ist meine favorisierte Route meines Arbeitsweges mit dem dazugehörigen Geschwindigkeitsprofil.


Donnerstag, 2. Mai 2013

km 40860 über den Strassen schweben



Schwalbe Shredda
Gestern habe ich die neuen Reifen auf mein Quest montiert. Die Montage der Schwalbe Schredda war sehr einfach. Sie ließen sich komplett ohne Werkzeug auf die Felge bringen. Dann habe ich ein Bar Druck drauf gegeben und den Mantel etwas gewalkt. Danach den Reifen auf 5 bar (max. Nenndruck) aufgepumpt. Es machte einmal kurz plop und der Mantel saß perfekt, absolut guter Rundlauf ohne Höhenschlag. Beim zweiten Shredda genauso.
Schwalbe Super Moto und Michelin Protek Max
Der Schwalbe Super Moto ist ein ganz schön gewaltiger Reifen. Wenn mann den aus der Verpackung holt machen die Dimensionen echt Eindruck. Trotzdem ist der Mantel nur 650 g schwer. Als Schlauch verwende ich erstmals den Michelin Protek Max. Er soll recht resistent gegen Stichverletzungen sein. Seine Noppenstruktur sieht gewöhnungsbedürftig aus. Es ist gar nicht so einfach den breiten Reifen im Radkasten über die Felge zu bekommen. Das aufziehen auf die Felge ist auch beim Super Moto ohne Reifenheber möglich. Auch hier pumpe ich erst ein wenig Druck in den Reifen, walke den Mantel etwas und gehe dann auf max. Nenndruck. Auf Anhieb sitzt auch dieser Mantel perfekt.
Zum Schluß eine kleine Testfahrt und die Kalibration vom Tacho. Die Schredda haben einen Umfang von 151 cm gegenüber den Durano mit 146 cm.
gewöhnungsbedürftige Nopppen
Heute in der Früh dann die erste Fahrt zur Arbeit. Die Reifen rollen gut. Zur Geschwindigkeit kann ich noch keine genauen Angaben machen, aber so viel kann ich schon verraten, ich habe auf Anhieb die Jahresbestleistung deutlich überboten. Da beste an dieser Reifenkombination ist aber der Fahrkomfort. Unglaublich dieser Unterschied zu vorher mit der Kombination Duran vorne und Kojak hinten. Zum Teil glaubt man auf anderen Strassen zu fahren. Kleinkopfsteinpflaster und schlechter rauer Asphalt bemerkt man kaum noch. Das Quest schwebt gerade zu über der Strasse. Dort wo ich sonst aufgehört habe zu treten, brettere ich jetzt voll rüber. Echt Wahnsinn! Jetzt weiß ich warum viele Niederländer auf breite Mäntel schwören. Schließlich sind Niederlande bekannt für oft gepflasterte Radwege und rauen Asphalt.
Nachteil der dicken Bereifung ist, dass das Quest in Kurven schneller ein Beinchen hebt. Auch die Seiten der Mäntel sind extrem dünn, definitiv keine Mäntel für groben Schotter.
Jetzt bin ich noch gespannt auf die Haltbarkeit und die Pannenanfälligkeit dieser Bereifung. Ich werde berichten.

Dienstag, 30. April 2013

km 40755 Velomobile City Challenge 2014

Für 2014 wird zur Zeit ein Plan ausgearbeitet um mit etwa 100 Velomobilen von Amsterdam nach Barcelona zu fahren. Die Radroute führt vom flachen Gelände ins hügelige und kurz vor dem Ziel in die Pyrenäen. Die etwa 2000 Kilometer mit über 10.000 Höhenmeter sollen in 12 Tagen zurückgelegt werden. Begleitet wird die Tour von einem erfahrenen Tourorganisator, dieser übernimmt die logistische Planung, die Vorbereitung der Schlafplätze und die Lebensmittelversorgung.
Ein wahres Abenteuer voller Spaß, Sportlichkeit und Herausforderung. Ich will dabei sein!
Gestern habe ich mich als Teilnehmer registriert. Sollte das bisher noch nicht berechnete Budget innerhalb meiner Möglichkeiten als armer Familienvater bleiben fahre ich mit.
Weiter Informationen zur Tour gibt es hier.