Freitag, 7. November 2014

km 79420 Mein DFxl erblickt das Licht der Welt

Mein DFxl erblickt das Licht der Welt
Am Mittwoch war es so weit, mein DFxl konnte aus der Form gelöst werden.
Leider konnte ich nicht dabei sein, aber Daniel hat mich mit Fotos versorgt.
Der Body ist noch mal 600g leichter als beim Prototypen. Erreicht wurde das durch sehr dünnen Gelcoat, sparsamer Einsatz von Harz und Verwendung des extrem teuren 1K-Gewebes.
Das Oberteil wiegt 3420g und das Chassis 3952g.
Wunderschön!
Korrektur von Daniel: Es wurde auf zwei Waagen der komplette Body gewogen.
Der Body insgesamt wiegt ohne hinteren Radkasten 3420g +  3952g =  7372g!
Damit sollte das komplett fahrfertige DFx inklusive Licht etc. bei ca. 22 kg landen. Ein Traumwert!
Durch den sparsamen Einsatz von Gelcoat und Harz ist die Oberfläche optisch nicht ganz makellos, aber die vorhandenen kleinen Fehler sind durchaus akzeptabel.
Daniel hatte mich aber schon im Vorfeld darauf hingewiesen, das dies passieren könnte. Ich bin das Risiko bewusst eingegangen und habe Daniel gebeten überall Gewichtsvorteil vor Schönheit walten zu lassen. No Risk no Fun!


kleine optische Mängel ....
...... aber ich finde sie akzeptabel


Gewicht  Waage 1

Gewicht Waage 2



Samstag, 1. November 2014

km 78960 Mein DFxl entsteht


Am letzten Mittwoch bin ich mit meinen Quest nach Nijmegen gefahren um mit Daniel zusammen merin neues DFxl zu laminieren. Um 7:00 Uhr mache ich mich auf den Weg. Vor 11 Uhr hat es wenig Zweck bei Daniel aufzukreutzen.
Punkt 11 bin ich dann auch da und wecke Daniel aus dem Tiefschlaf. Von Momo werde ich stürmisch begrüßt.Daniel hat am Vorabend die beiden Formen für das Oberteil und das Chassis beriets vorbereitet. Die Formen sind gewachst und schon mit Farbe behandelt. Meine Wunschfarbe war auf die schnelle nicht aufzutreiben, aber Grasfroschgrün war auch in der engeren Wahl, also wird es grün. So kann ich dann zumindest farblich Ymte auf der Rennbahn Konkurenz machen. Mit Daniel habe ich abgesprochen, das DF mit nur einer dünnen Gelcoatschicht zu versdehen, auch wenn die Gefahr von kleinen Fehlern. Daniel hat Pi mal Daumen auch nur 400g in beiden Formen aufgetragen.
Daniel schlägt auch vor, für das Oberteil das sau teure K-Gewebe zu verwenden. Der qm-Preis liegt über 100 Euro. Vorteil ist eine Gewichtseinsparung von 400g und eine besseres Bruchverhalten.
Als erstes müssen alle Teile für das Obeteil ausgeschnitten werden. Alle geschniitenen Bahnen werden sorgsam auf einem Tisch gelegt. Um 17:45 sind alle Bahnen geschnitten. Wir genehmigen uns ein Bier, dann geht es ans laminieren. Lage um Lage werden in die Form eingebracht. Erst um 23:30 Uhr ist der Tisch leer und das Oberteil fertig. Ein weiteres Bier zur Belohnung, dann gehen wir esrt mal zuz "Mittag" essen. Erst um 2:30 Uhr liegen wir auf den Matratzen.

17:45 Uhr: Alle Teile sind vorbereitet

Prost!

Die leere Form

23:30 Uhr: Fertig!

Momo in Spiellaune

Am Donnerstag gehte es dann an das Unterteil. Auch hier heist es erst mal alle Bahnen zuschneiden! Gerade die Gewebebahnen mit dem Karomuster sind sehr empfindlich und müssen mit äußerster Vorsicht behandelt werden. Unterbrochen werden die Vorbereitungen durch den Besuch von zwei Kunden. Frank van der Laan kommt nur aus Neugierde, Andreas will einen kleinen Fehler an seinem DF beheben lassen. Doch erst mal gehen wir zusammen "Frühstücken", schließlich ist es bereits 13:30 Uhr. Gestärkt geht es dann ans Werk. Um 15:48 Uhr sind alle Teile vorbereitet zum Laminieren. Erstaunlich aus wieviel verschiedenen Materialien und Carbonqualitäten so ein Chassis besteht. Bahn für Bahn werden in die Form gelegt. Harz ist schon in vielen Portionen abgewogen, kurz vor Gebrauch muss nur noch die entsprechende Härtermenge eingewogen werden. Die Radkästen sind geradezu wahre Meisterwerke. Hier laminiert nur der Chef! Bei den anderen Lagen kann auch ich eingreifen. Nur die Lagen mit dem Karomuster sind Chefsache. Daniel hat diese Bahnen in einem speziellem Muster zusammengefaltet um sie möglichst unbeschadet direkt richtig Positioniert in die Form legen kann. Um kurz vor 19 Uhr ist die erste Seite geschafft. Unermüdlich geht es an 2. Seite. Fast zur gleichen Zeit wie am Vorabend ist das Chassis fertig. Nach einenm verdientem Hopfen-Malz-Getränk geht es wieder zu einem späten Mittagessen.

Erst mal alles sauber machen.

Alle Bahnen für das Chassis




1. Seite ist fertig

Jetzt die 2. Seite

23:35 Uhr es ist Vollbracht

Am Freitag kommt uns Ymte besuchen. Ich schleife mit 2000er Körnung die Innenseite meines neuen DFxl. Ymte und Daniel bastelm an Ymtes DFxl. Danach drehen wir gemeinsam noch ein Anleitungs-Video um den Aus- und Einbau des Hinterrades zu demonstrieren. Ich schneide noch ein paar Carbonstreifen mit dehnen die beiden Teile vom DFxl zusammen laminiert werden. Um 21 Uhr macht sich Ymte mit dem Quest auf den Rückweg nach Dronten. Daniel und ich gehe in Nijmegen lecker essen. Etwas früher als an den letzten Tagen geht es schon um 1 Uhr ins Bett.
Daniel will am Samstag aussschlafen. Ich habe zu Hause einen Termin und werde daher um 15 Uhr dort erwartet. Gegen 11:30 versuche ich leise Daniel zu wecken, aber als ich keine Reaktion erhalte, lasse ich ihn weiter schlafen und mache mich auf den Heimweg.
Es war eine tolle Erfahrung bei der Herstellung dabei gewesen zu sein. Vielen, vielen Dank an Daniel und auch Ymte, die mir das ermöglicht haben.






















Sonntag, 26. Oktober 2014

km 78580 Schaulaufen DFxl

Daniel will heute zur Radrennbahn nach Köln kommen. Mit im Gepäck, das neue DFxl.
Spontan entschließe ich mich mit dem Quest nach Köln zu fahren. Um 9 Uhr fahre ich los. Der Weg führt größtenteils über Land, nur Neuss muss ich durchqueren. Viel zu früh bin ich schon um 11 Uhr am Velodrom. Kurz vor zwölf füllt sich der Parkplatz. Viele kommen mit ihren Liegerädern und Velomobilen mit dem Auto angereist. Daniel hat sein DF und Ymtes DFxl dabei. Er möchte auf der Bahn Vergleichstests zwischen beiden Modellen durchführen. Vorher nutzen einige die Gelegenheit im DFxl platz zu nehmen. Auch ich lass es mir nicht entgehen und drehe einige Runden mit dem XL auf dem Parkplatz. Es ist erstaunlich, wie viel Platz das XL bietet. Kam ich in das DF zwar rein, hatte aber keine Chance zu pedalieren, versinke ich im XL fast. Unglaublich was 1,5 cm mehr Breite, 3cm mehr Höhe und 5 cm mehr Länge ausmachen.
Schnell ist es schon 13 Uhr. Da ich um 16 Uhr wieder zu Hause sein möchte, nutze ich die nächsten 30 Minuten noch für einige Runden mit dem Quest auf der Bahn. Das erste mal mit einem Velomobil auf einer Radbahn mit 43° Kurvenüberhöhung  ist schon ein tolles Gefühl und steigert die Adrenalinproduktion.
Danach filme ich noch Daniels Testfahrt mit dem XL. Viel zu früh muss ich dann aber wieder Richtung Heimat. Aber ab Mittwoch werde ich ja mit Daniel mein eigenes DFxl in Nijmegen laminieren!

Montag, 6. Oktober 2014

km 77230 Stadtradeln Duisburg

In der Zeit vom 30. August bis zum 19. September nahm die Stadt Duisburg an der Aktion Stadtradeln teil.
Da ich sowieso fast immer mit dem Rad fahre, habe ich mich als Teilnehmer angemeldet.
Promt wurde ich aktivster Einzelteilnehmer und in der Kategorie Gruppe mit 2-3 Radler (Danke Hanns,  fürs mitstrampeln) belegten Hanns und ich ebenfalls den ersten Platz.
Am 1. Oktober gab es einen kleinen Empfang im Rathaus.

Hier ein Auszug aus der BZ-Duisburg vom 4.Oktober zu dieser Aktion:


Kampagne STADTRADELN: Duisburger Radler legten mehr als 125.000 km zurück   
Duisburg beteiligte sich in diesem Jahr erstmals an der Kampagne STADTRADELN des Klima-Bündnis, dem größten Netzwerk von Städten, Gemeinden und Landkreisen zum Schutz des Weltklimas mit rund 1.700 Mitgliedern in 24 Ländern Europas. Gesucht wurden Deutschlands fahrradaktivste Kommunalparlamente und Kommunen sowie die fleißigsten Teams und RadlerInnen in den Kommunen selbst. Bundesweit wurden bis Ende September 16.183.992 km von 85.840 RadlerInnen erradelt und damit rechnerisch über 2.330 t CO2 vermieden. Dies ist ein neuer Kampagnenrekord.
In Duisburg legten in der Zeit vom 30. August bis 19. September 491 aktive RadlerInnen in 65 Teams 125.544 km zurück. Dies entspricht der 3,13 fachen Länge des Äquators. Sie vermieden somit 18.078 kg CO2. Die beiden Duisburger Stadtradler-Stars Micheal Kleine-Möllhoff (ADFC Mitglied und Parlamentarier in der Bezirksvertretung DU-Süd) und Hendrik Trappmann (Leiter des Amtes für Stadtentwicklung und Projektmanagement) verzichteten in diesen drei Wochen komplett auf das Auto.
Unter den teilnehmenden Kommunen der Metropole Ruhr belegt Duisburg mit den Radkilometern hinter Essen und Gelsenkirchen einen hervorragenden dritten Platz.  Bundesweit belegt Duisburg Platz 35 (Sammelwertung von Landkreisen und Regionen nicht berücksichtigt) von insgesamt fast 300 beteiligten Kommunen.   Robert Frischemeier (Team Velomobil) belegt in der Einzelwertung mit 1.660 km den ersten Platz. Das Team Velomobil liegt auch in der Kategorie 1-3 Personen mit insgesamt 2.465 km (1.232 km/Pers) vorn. Bei der Teamwertung 4 bis 10 Personen hat das Team Die Kokser mit 3.616 km (517 km/Person) die Nase vorn. In der Teamwertung mehr als 10 Personen siegt der ADFC Duisburg mit 11.682 km (354 km/Pers). Das Team gütu radtouren  legt mit 12.300 km (300 km/Person) die meisten Gesamtkilometer zurück.

Sonntag, 28. September 2014

km 76850 Nunspeet - Duisburg


Heute habe ich etwas länger geschlafen, trotzdem war die Nacht kurz. Nach einem kräftigen Kaffee fühle ich mich aber fit für die Rückfahrt nach Duisburg. Um kurz nach acht breche ich auf.
Meine B&B Gastgeber schlafen leider noch, so das ich mich nicht von Ihnen verabschieden kann. Ich schreibe noch eine kleine Danksagung in das Gästebuch und hinterlasse die Übernachtungsgebühr auf der Küchenanrichte.

Zuerst geht es wieder durchs Veluwe nach Elspeet. Die Sonne scheint, noch ist es aber nur 8°C.
Auch heute verzaubert der Herbstnebel die Landschaft. Ich genieße die Aussicht und lasse das Quest gemütlich rollen. In Lunteren verfahre ich mich trotz Navi und fahre eine Ehrenrunde. Es ist bei einem Navi nicht immer von Vorteil, wenn die eingegebene Route zu viele wegpunkte in unmittelbarer Nähe hat!
Weiter geht es über Veenedal zum Nederrijn. Mit der Fähre setze ich über und nach wenigen Kilometern kommt die nächste Fähre, diesmal über den Waal.  Weiter Richtung Süden, stoße ich alsdann auf die Maas. Der Maas folge ich jetzt ein ganzes Stück flussaufwärts bis Cuijk. Auch hier setze ich mit der Fähre über.  Gerade über die Maas, muss ich einen Stopp einlegen und eine Reifenpanne beheben. Über Goch und Uedem geht es nach Marienbaum. Auf geradem Weg geht es dann über eine alte Bahntrasse nach Xanten und weiter zur Bierstadt Issum. Von dort ist es dann auch nicht mehr weit bis nach Hause. Nach 225 km bin ich um kurz nach 17 Uhr am Ziel.

Radweg durchs  Veluwe

....weiter durchs Veluwe

schöne Aussicht von oben

Drängelgitter, soeben passt das Quest durch

Auf dem Deich

Mittagspause!

Cuijk, Reifenpanne

Bahntrassenradeln von Marienbaum bis Xanten

kurz vor zu Hause, Ballonstart in Moers

Samstag, 27. September 2014

km 76625 Besuch bei Velomobiel und IntercityBikes


Ich stehe früh auf. Das Frühstück steht im Kühlschrank bereit, der Kaffee ist schnell aufgebrüht.
Ich liebe es mit dem Velomobil in den Sonnenaufgang zu fahren. Heute will ich Flevoland umrunden.
Ich fahre auf feinen Wirtschaftswegen in Richtung Elburg. Der Nebel und die aufgehende Sonne verzaubern die Landschaft. Kurz vor Elburg bemerke ich auf einmal seltsame Geräusche. Ich ahne schon nichts Gutes. Mit der Taschenlampe leuchte ich in Richtung Tretlager. Bei jedem Tritt bewegt sich der Tretlagermast deutlich. Die obere Befestigung ist gebrochen. Ich ändere meinen Plan und fahre auf direktem Wege nach Velomobiel.nl. Ein Abstecher dort hin war zwar eingeplant, aber nur um eine kleine Reparatur am Tagesfahrlicht vornehmen zu lassen. Um 8:30 Uhr stehe ich bei Velomobiel.nl vor der Tür. Samstags ist aber erst ab 9 Uhr geöffnet.
Kurz vor neun, kommt Allert mit seinem rot/weiß kariertem Quest angebraust. Wenige Minuten später liegt mein Quest auf dem OP-Tisch. Der gesamte Tretlagermast wird ausgebaut. Es zeigt sich, das es einer der ganz frühen neuen Tretlagermaste ist. Bei diesem wurde die obere Befestigung aus zu dünnem Material gefertigt und eine Schweißnaht nicht gesetzt. Allert repariert den Mast und bringt auch an zwei weitern bekannten Problemstellen Verstärkungen an. In der Zwischenzeit tauscht Theo die defekte LED vom Tagesfahrlicht aus.
Nach nun fast 77000 km habe ich das Gefühl, das die Bremsbeläge der Trommelbremsen nicht mehr vernünftig bremsen. Eigentlich wollte ich die Bremsplatten nur als Ersatzteil mit nach Hause nehmen, jetzt entschließe ich mich aber dazu, den Austausch direkt hier vor Ort vor zu nehmen. Das hat den Vorteil, dass ich von Allert dazu wertvolle Tipps bekomme und alles an Werkzeug und Material griffbereit habe. Da ich dazu die Federbeine ausbauen muss, erfahren sie auch direkt eine Wartung. Bei Velomobiel.nl ist an diesem Morgen reichlich Betrieb.  Allert bietet mir an, das Versuchsfahrwerk vom Q4W probe zu fahren. Ich lasse mir die Chance natürlich nicht entgehen. Ich muss sagen, es fährt sich ausgesprochen gut. Die Straßenlage in den Kurven ist erstaunlich. Nach der Mittagspause wird der Tretlagermast wieder eingebaut. Das Quest ist wieder Fit für weitere Kilometer. Zunächst fahre ich aber nur um die Ecke und besuche Ymte in seinem neuen Laden: IntercityBikes. Ymte und Daniel diskutieren gerade angeregt über ein Anpassungsproblem beim DF. Im Laden stehen fünf DF bereit um für die Auslieferung fertig gemacht zu werden. Den schönen sonnigen Nachmittag nutze ich für wenigsten eine kleine Runde mit dem Quest. Von Dronten fahre ich zum  Ketelhaven , dann über den Deich zur Ketelbrug und von dort über Swifterband zurück nach Dronten.
Wieder bei IntercityBikes angekommen lädt Ymte Daniel und mich zu sich nach Hause zum Abendessen und ein paar Bier ein.
Für das Anpassungsproblem ist mittlerweile eine Lösung gefunden. Ich fahre erst mal zum nahe gelegen Albert Hein und versorge die das Personal mit kühlem Bier. Um 18 Uhr verabschiedet sich Ymte, damit er schon mal das Abendessen vorbereiten kann.  Ich helfe Daniel, drei DFs für die Auslieferung fertig zu machen. Es ist interessant, wie viele Kleinigkeiten und Detaillösungen in so einem Fahrzeug stecken.
Um 20 Uhr packen wir Daniel DF und mein Quest in den Transporter und fahren zum Ymte. Swanett und Ymte und die Kinder haben ein leckeres Abendessen vorbereitet. Bis spät in die Nacht sitzen wir bei einigen kühlen Bieren zusammen.
Erst nach Mitternacht mache ich mich auf dem Heimweg zur B&B Unterkunft. Zum Glück hatte ich den Schlüssel eingesteckt und am Abend angerufen, dass es bei mir Spät werden könnte.
Morgennebel

Landschaft in Pastell

7:28 Uhr Sonnenaufgang

Die gebrochene Halterung am Tretlagermast

Auf dem OP-Tisch

IntercityBikes

Kleine Runde am Nachmittag

Daniel, Anton und Ymte

Bierständer mit Fahrtwindkühlung (optional)

Freitag, 26. September 2014

km76540 Probe sitzen im DFxl


Heute habe ich frei und ich nutze das lange Wochenende für eine „Tour de Velomobile“.
Das erste Etappenziel ist die neue Wirkungsstätte von Daniel in Nijmegen.
Um 7 Uhr mache ich mich auf den Weg. Es nieselt leicht, aber es ist noch recht warm für Ende September. Fahre ich sonst immer über die B57, entscheide ich mich heute für eine etwas westlichere Route über Alpen, Sonsbeck und Uedem.  Diese Strecke ist freitags morgens hoffentlich nicht so stark frequentiert wie die Bundesstraße.
So ist es auch. Bei wenig Verkehr genieße ich die frühe Fahrt über fast leere Landstraßen. Die sanften Hügel lassen das Quest herrlich rollen. Kurz vor Nijmegen werden die Anstiege deutlich bissiger. Der Ort heißt ja auch "Berg en Dal".
Doch alle Steigungen lassen sich noch mit 58/28 bezwingen.
Viel zu früh bin ich in Nijmegen. Daniel will ich so früh noch nicht wecken und pausiere erst noch am Waal und nutze dann noch die Zeit für eine kurze Stadtrundfahrt.
Um halb zwölf besuche ich dann Daniel. Die neue Werkstatt ist in einem alten Industriekomplex. Hier haben sich einige Fahrradhersteller zusammen getan und ein Fietscentrum Nijmegen gegründet. Ich frage mich durch nach Daniel. In seiner Werkstatt ist alles dunkel, nur Momo sein Hund bellt. Daniel schläft noch.
Wenige Minuten später zeigt er mir sein neues Reich. In der Urform vom DFxl kann ich schon mal zur Probe sitzen. Das DFxl scheint wie für mich gemacht. Es passt perfekt.
Danach (13 Uhr) gehen wir zusammen erst mal „Frühstücken“, mit Sicht auf den Waal.
Kurz nach 14 Uhr mache ich mich wieder auf den Weg. Zuerst folge ich auf dem Waal flussabwärts bis nach Ochten und biege dann ab und quere den Nederrijn bei Rhenen. Dann geht es durchs wunderschöne Veluwe weiter nach Nunspeet. Dort habe ich eine wunderbare B&B Unterkunft, welche ich schon von einem Besuch im letzten Jahr kenne.
Am Ende des Tages stehen 210 km mehr auf dem Tacho.


Pause in Nijmegen

Das DFxl 

Alles was Mann so braucht.

Es bläst ein kräftiger Wind 

Zum Abend hin wird das Wetter immer besser

Montag, 25. August 2014

km 74090 Das DFxl wird konkreter

http://www.intercitybike.nl/nieuws/13-df-xl
Das DFxl von InterCityBikes wird langsam Wirklichkeit. Die Entstehung des Prototypen ist in Angriff genommen worden. Auch die ersten Maße für das größere DF stehen fest. Es wird 55mm länger werden und die Höhe der Haube wird um 30mm anwachsen. Die Schulterbreite wir um 15mm gegenüber dem DF vergrößert.
Im Blog von InterCityBikes und im Velomobilforum sind die ersten Schritte dokumentiert.

Auch meine Wunschkonfiguration habe ich schon an Ymte weitergeleitet:

Dienstag, 12. August 2014

km 73360 STRAVA Segment wird nicht gefunden

STRAVA-Tool für vermisste Segmente
Heute bin ich eine neue Route gefahren, da ich mir den ersten Platz in STRAVA für ein Teilstück holen wollte, um einem Velomobilinteressiertem das Geschwindigkeitspotential zu verdeutlichen.

In letzter Zeit habe ich aber oft das Problem, das das Segment in STRAVA nicht als das Segment erkannt wird, obohl der Track zu 100% übereinstimmen müsste.
Der alte Rekord lag bei 2:18, ich bin das Segment heute in 1:53 gefahren. Da das Segnment aber nicht erkannt wurde, muss ich auf den ersten Platz in der Tabelle verzichten.
Segment das nicht gefunden wurde
STRAVA hat ein Tool um heraus zu finden, warum das Segment nicht gefunden wird, aber daraus werde ich nicht schlau.
Hat jemand eine Idee, was der Grund für dieschlecht Segmentfindung ist?
Radweg in Lörick, mit aufgehäuftem
Windbruch vom letzten Unwetter.