Freitag, 1. November 2013

km 53337 Austausch vom Hauptrahmen


Heute geht es nach Dronten um den Hauptrahmen austauschen zu lassen.
Um 4:30 klingelt der Wecker. Kurz Frühstücken und Proviant für Unterwegs schmieren. Um 5:15 geht es dann los.
Das Wetter ist gar nicht mal so schlecht, viel besser als die Vorhersage. Es ist 10° C und bis auf ein paar kurze harmlose Schauer auch weitest gehend trocken. Der Wind bläst mit 5 Bft aus SW.
Ich fahre meine altbewährte Strecke über Xanten, Rees , Doesburg, Apeldoorn, Elburg.
Hinter Epe geht es den Berg rauf. Unten stehen Schilder, das die Strasse gesperrt ist. Der Fahrradweg scheint jedoch frei zu sein.
Oben angekommen ist auch der Fahrradweg gesperrt. Soll ich tatsächlich wieder umkehren müssen? Ich frage freundlich einen Streckenposten, ob ich mit dem Velomobil durchkomme. Er erlaubt mir langsam die Straße herunter zu fahren, nur soll ich unten in der Baustelle besonders langsam fahren und auf den Bauverkehr achten.
Neuer Radweg vor Apeldoorn
Am Kanal hinter Apeldoorn
Strasse gesperrt!
Um 11 Uhr erreiche ich Velomobiel.nl. Theo ist schon dabei, meinen neuen Hauptrahmen für den Einbau vorzubereiten. Ich räume mein Quest aus und baue dann den alten Rahmen aus. Das geht relativ flott.
Das Ziel ist erreicht
Der Einbau des neuen modifizierten Rahmens ist jedoch mit so manchen kleinen Fallstricken versehen und ist komplizierter als ursprünglich gedacht. Gut das ich es nicht zu Hause selber versucht habe.
Im Quertunnel müssen die alten verklebten Gewindebuchsen entfernt werden und neue Buchsen eingeklebt werden. Vorne im Bug muss ein Loch gebohrt werden, ohne schmalen Winkelbohrer nicht zu schaffen. Im Rahmen selber muss auch noch eine Gewindebuchse vernietet werden, da mein Quest eine Kettenabdeckung aus Carbon hat.
Theo nimmt Maß
Der alte und der neue Rahmen
Der Einbau

Um 12 Uhr wird dann erst mal die Mittagspause eingeläutet. Das neue Strada DF und die Produktion in Rumänien liefern genügend Gesprächsstoff.
Insgesamt benötigt der Einbau fast drei Stunden.
Anschließen wird dann noch meine Einkaufsliste Stück für Stück abgehakt. Mein Liegerad benötigt eine Generalüberholung, die meisten Teile bekomme ich hier recht preiswert. Um 16 Uhr verlasse ich Velomobiel.nl. Doch nach wenigen Kilometern macht mein Quest in jeder Kurve Geräusche die es sonst nicht macht. Der Fehler ist schnell gefunden, eine Spurstange ist nicht mit einer Mutter gesichert. Schnell noch mal zurück, das Quest auf die Seite gelegt und die Spurstange festgeschraubt.
Jetzt geht es nach Nunspeet. Über "Vrienden op de Fiets" habe ich dort eine wunderschöne Übernachtungsmöglichkeit gefunden. Zuerst hatte ich vor, den Hin und Rückweg am gleichen Tag  zu fahren. Da aber Regen vorher gesagt war und Regen mit Dunkelheit bei unbekannter Strecke wenig Spaß machen, entschloss ich mich für die B&B Lösung. Es ist die richtige Entscheidung!
In Nunspeet angekommen, hole ich mir was zum Abendessen und fahre dann zur Unterkunft. Die Unterkunft ist fantastisch. Ein kleiner Gartenbungalow mit Küche, Badezimmer und einem sehr bequemen Bett.
Der Sturm von Montag hat Spuren hinterlassen.

Von Elburg nach Nunspeet

Die Schlafstätte

Dienstag, 29. Oktober 2013

km 52952 Ich mach mal eben.....

Die Heimfahrt Gestern war harmlos. Entgegen der Vorhersagen, das der Wind noch kräftiger würde, war er sogar etwas abgeflaut. Es lagen zwar viele Äste, zum Teil armdick, auf den Wegen, aber im Großen und Ganzen waren die Wege gut zu fahren.
Zuhause angekommen, wollte ich schnell die Schwalbe Shredda gegen neue Shredda tauschen und mir das defekte Federbein ansehen.
Das Rad lies sich sehr leicht rauf und runter bewegen, ich hatte die Feder in Verdacht.
Nach dem ich das Federbein ausgebaut und zerlegt hatte, erwies sich dieser Verdacht aber als falsch.
Ursache war nur die Schraube für das Reibungselement an der Achse. Diese hatte sich heraus gedreht, dadurch hatte das Reibungselement keinerlei Wirkung mehr. der Schaden war schnell behoben. Also alles wieder zusammen gesetzt und die Schraube mit Schraubensicherungslack gegen erneutes herausdrehen gesichert. Als ich das Federbein wieder einbauen wollte, fiel mir auf, dass der Bremszug  angerissen war. Auch die Hülle war an der Scheuerstelle mit dem Federbein schon stark angegriffen. Also Bremszug und Hülle auch noch auswechseln.
Zum Schluss dann noch die beiden vorderen Mäntel ausgetauscht. Ich mach mal eben ..... waren so gut 90 Minuten.

Montag, 28. Oktober 2013

km 52860 Windböen bis 85 km/h

Heute Morgen war es mit Windgeschwindigkeiten von über 40 km/h und Windböen mit bis zu 85 km/h hier im am Niederrhein sehr stürmisch.
Der Wind kam aus SSW, so das ich auf dem Weg zur Arbeit den Wind meistens von schräg vorne hatte. Auf dem Rheindeich musste ich ordentlich gegenlenken, um nicht vom Deich runter geblasen zu werden. Schneller als 35 km/h war nicht drin. Bei solch einem Wetter, sind die Windstreifen von Wim Schermer bestimmt eine große Hilfe, aber so häufig ist es bei uns ja nicht so windig.
Im Dunklen habe ich dann auch noch ein tiefes Schlagloch mit dem linken Vorderrad getroffen. Der Schlag war gewaltig. Dabei hat es wohl auch die Feder im Federbein zerlegt. Das Federbein zeigt keinerlei Federweg mehr und das Rad lässt sich leicht im Federbein rauf und runter bewegen. Ich werde mir das Federbein zu Hause genauer ansehen, evtl. habe ich auch noch eine passende Feder vorrätig.
Auf halben Weg fing es dann auch noch an zu regnen. Nach wenigen km dann ein schwammiges Kurvenverhalten. Das rechte Vorderrad war platt. Toll.... Wind, Regen und einen platten Reifen... was will man mehr. Nach über 12000 km sind die Schwalbe Schredda in der Lauffläche schon recht dünn. Ich werde sie heute gegen neue tauschen. Im Sommer würde ich sie aber bestimmt noch weitere ein bis zweitausend Kilometer fahren. Bisher sind die Shredda die Reifen mit der längsten Kilometerleistung bei mir.
Für den Nachmittag sind orkanartige Sturmböen angekündigt.

Freitag, 25. Oktober 2013

km 52785 Ein schneller Ritt ins Wochenende

Um 16 Uhr mache ich Feierabend und verabschiede mich ins Wochenende. Die Strassen sind zum Teil noch nass, aber es regnet nicht mehr. Auf den Radwegen und auf dem Rheindeich liegt nasses Laub, trotzdem rollt es heute ganz ordentlich. 
Es dürfte für die nächsten Monate die letzte Heimfahrt im Hellen sein, da ja in der Nacht zum Sonntag die Uhren wieder umgestellt werden.
Im Werk und durch Itter kann man kaum schnell Fahren. Am Fleher Wasserwerk geht es auf den Vollmerswerther Rheindeich. Hier ist zwar Zone 30, die Strasse aber breit und heute auch kaum befahren. Der Tacho zeigt über 50 an. Dann geht es etwas langsamer am Golfplatz vorbei und durch die Drängelgitter auf der Medienhafenbrücke. Auf der Rheinkniebrücke und in Oberkassel werde ich von Fussgängern, langsamen Autos und Ampeln immer mal wieder ausgebremst. Dann geht es Richtung Landsknecht und dort wieder auf den Rheindeich bis Uerdingen. Hier zeigt der Tacho endlich wieder über 50 an. Durch Uerdingen geht es wieder im Schneckentempo, dann aber durch das Industriegebiet Hohenbudberg wieder flott bis nach Hause. Dies ist meine bisher schnellste Heimfahrt die ich mit dem Garmin aufgezeichnet habe.
Garmin bzw. http://www.strava.com zeigt 48,1 km in 36,6 km/h mit Max. 70,2 km an. Mein Tacho zeigt 48,2 km in 38,8 km/h mit Max 67,2 km an. Die höhere Durchschnittgeschwindigkeit kommt wohl daher, das mein Oregon auch im Stillstand noch eine ganze Zeit Bewegung anzeigt (vor allem wenn die Carbonhaube benutzt wird) und das zur Fahrtzeit addiert.





Mittwoch, 23. Oktober 2013

km 52600 Wo bitte ist der Weg

Nach dem sehr schönen Herbsttag gestern, kam in der Nacht ein heftiges Gewitter.
Auf dem Weg zur Arbeit musste man teilweise den Weg suchen. Unter einer dicken Blätterschicht war er nur noch zu erahnen. Teilweise lagen auch ziemlich dicke Äste im Weg.
Die Eicheln und Kastanien knallen nur so gegen den Velomobilboden.

Dienstag, 22. Oktober 2013

km 52510 Ein Herbsttag mit Hindernis

Rheinkniebrücke
Heute zeigte sich der Herbst von der schönsten Seite. Um die 20°C und ein schöner blauer Himmel. Da kann man die Heimfahrt so richtig genießen und das Quest noch mal so richtig rollen lassen.

Vorher muss ich aber erst unser Werksgelände verlassen.
Wie immer fuhr ich zum Tor 1. Heute Mittag wurden die alten Personen- und Fahrradschleusen demontiert und dafür neue Schleusen in Betrieb genommen.
Rheindeich bei Uerdingen
Leider sind die neuen Fahrradschleusen 3 cm zu schmal. Warum? Was ist der Sinn dahinter? Also noch mal 1 km durchs Werk und am Tor 8 unerlaubter weise die PKW-Ausfahrt benutzt.
Morgen werde ich mich erst mal mit der Werksleitung unterhalten und hoffentlich eine Lösung für mein Problem bekommen.

Der defekte Rahmen knarzt beim kräftigen rein treten ganz ordentlich, aber ich bin guter Dinge, das die Notreparatur noch einige 100 km hält.


Mit Velomobiel.nl habe ich für Freitag den 1. November einen Termin gemacht. Ymte war dann doch der Meinung, dass es sinnvoller ist, wenn ich nach Dronten komme um den neuen Rahmen einbauen zu lassen.
Der Rahmenwechsel ist wohl relativ einfach. Für die neue Rahmengeometrie müssen nur zwei Befestigungspunkte neu gebohrt werden. Für das neue Steuerkopflager müssen aber 2 Gewindebuchsen neu eingeklebt werden.





Sonntag, 20. Oktober 2013

km 52314 Schnelle Fahrt nach Venlo



Heute morgen bin ich kurz entschlossen um 9 Uhr mit dem Quest nach Venlo gefahren.
Für Mitte Oktober ist es mit 17°C  sehr mild und der Wind mit 2 Bft kaum  vorhanden.
Ideale Bedingungen für eine schöne Velomobiltour.
Nach Venlo fahre ich hauptsächlich Landstrasse. Die Geschwindigkeit  stellt sich deutlich über 40 km/h ein, oft zeigt der Tacho vorne eine 5. Die durchschnittliche Herzfrequenz beträgt 130.
Zurück lasse ich es etwas gemütlicher angehen. Auch fahre ich einen Großteil der Strecke über kleinere Nebenstrassen und zum teil auch über wassergebundene Wirtschaftwege. Das drückt etwas den Schnitt, ist aber landschaftlich reizvoller.
Nach einer Gesamt-Fahrtzeit von 2 Stunden und 35 Minuten und mit 100,2 km mehr auf dem Kilometerzähler bin ich wieder zu Hause.

Hinfahrt

Rückfahrt





Freitag, 18. Oktober 2013

km 52210 Es ist Herbst


Gestern war ein es richtig Herbst! Auf der Rückfahrt von der Arbeit leuchteten die Bäume in den schönsten Herbstfarben vor den dunklen Wolken. Zwei Minuten nach dem ich das das Bild aufgenommen habe, regnete es für 10 Minuten kübelweise. Danach schien wieder die Sonne.
Bei diesem Wetter lerne ich die Vorzüge der Sinner-Haube zu schätzen. Mit geschlossenem Vizier konnte ich wegen eingeschränkter Sicht zwar nicht mehr mit Höchstgeschwindigkeit über den Deich brettern, aber mit etwas verringertem Tempo kam ich weitestgehend trocken weiter. nur ein paar tropfen fanden den Weg ins Quest.
Heute Morgen dann die andere Seite des Herbst. Die Welt schrumpfte auf wenige Quadratmeter. Alles außerhalb des Scheinwerfers vom Quest verschwindet im Nebel. Die Sicht lag am Rhein teilweise deutlich unter 50 Meter. Die ganze Konzentration wurde darauf verwendet, oben auf dem Deich zu bleiben. Zum Glück bin ich hier morgens immer fast alleine Unterwegs, so dass blendender Gegenverkehr eher die große Ausnahme ist. 

Dienstag, 15. Oktober 2013

km 51880 vorläufige Reparatur

Vorläufige Reparatur
Gestern habe ich den Riss im Hauptrahmen durch zwei Metallplatten geschient. Das sollte für ein paar 1000 km halten.
Von Velomobiel.nl habe ich bereits eine Rückmeldung. Ich kann vorbei kommen, oder mir einen Hauptrahmen zuschicken lassen. Beides kostenlos! Der Service von Velomobiel.nl ist wirklich unschlagbar. Rückantwort auf Mailanfragen werden super schnell beantwortet und die Zufriedenheit des Kunden steht an erster Stelle. Laut Ymte gibt es mitlerweile einen steiferen und festeren Hauptrahmen. Dieser wird aber erst in ca. 10 Tagen bei Velomobiel.nl eintreffen, da er in Rumänien gefertigt wird. Ich habe mich entschlossen solange zu warten. Ymte schickt mir noch Fotos von der geänderten Einbausituation im Quest. Danch entscheide ich, ob ich zur Reparatur nach Velomobiel.nl fahre, oder mir den Rahmen schicken lasse.

Sonntag, 13. Oktober 2013

km 51700 Risse im Hauptrahmen

Seit einer Woche hatte ich immer mal wieder Knackgeräusche, deren Herkunft ich nicht erklären konnte.
In Verdacht hatte ich das Tretlager in Verdacht. Aber Lagerschalen, Kurbel und Pedalen, alles war in Ordnung.
Bei einer dann gründlich folgenden Sichtkontrolle, entdeckte ich im Hauptrahmen zwei Risse. Beide im Knick des Rahmens vor dem Tretlager. Beide gehen jeweils von der Schweißnaht aus.
Die Risse sind auf den ersten Blick kaum zu sehen. Erst eine Reinigung der Stelle mit Aceton lassen die Risse deutlich hervor treten.
Velomobiel.nl habe ich bereits eine Mail geschickt. Ich werde wohl noch im Oktober einen Tag Urlaub opfern und das Quest dort reparieren lassen. Hoffe das es an einem Nachmittag erledigt ist. Ich werde berichten.