Freitag, 1. September 2017

km 52356 Spätsommertour Tag 2

Unsere Gastgeber ermöglichen uns ein frühes Frühstück. So sind wir schon um kurz vor 7 Uhr wieder auf der Straße. Mit frisch gewaschenen Trikots und Sonnenschein, was will man mehr.Die heutige Etappe ist knapp 200 km lang und führt uns nach Dargow am Schaalsee.
Nachdem wir Nienburg verlassen haben geht es mit 36 km/h nach Rethem. Es bläst ein ordentlicher Wind, aber zum Glück mit der Tendenz zum Rückenwind. Nach 45 km erreichen wir Walsrode, nach weiteren 20 km Rethem an der Aller. Hier finden wir ein Straßencafe mit Aussensitzplätzen in der Sonne. Im Schatten sind es immer noch kühle 14°C. Ein 2. Frühstück stärkt die Velomobilfahrer. Weiter geht es immer mit der Tendenz nach oben in die Lüneburger Heide. Nach 90 km zeigt die Tendenz eher wieder nach unten und es geht über eine frisch geteerte und mit Split abgestreute Straße nach Soderstorf. Hier ereilt uns dann auch der Pannenteufel. Erst trifft es mich, beziehungsweise mein Hinterrad. Leider habe ich den Mantel nicht gründlich genug überprüft und nach wenigen Kilometern ist das Hinterrad erneut platt. Dann wenige Meter weiter trifft es Frank am Vorderrad. Christian nutzt die Zeit und untersucht seine Vorderräder vorsorglich auf Splitsteinchen. Nach kurzem Zwangshalt geht es dann weiter nach Lüneburg. Auf dem Sande in der Altstadt machen wir Pause. Sofort kommen Passanten und bestaunen die seltsamen Fahrzeuge. Immer wieder werden die gleichen Fragen gestellt: "Wie teuer?"; "Ist das elektrisch?" usw..  Nach einer Weile ergreifen wir die Flucht. Bei Lauenburg queren wir die Elbe und fahren parallel zur Grenze von Niedersachsen/Mecklenburg-Vorpommern in Richtung Schaalsee. Ursprünglich wollte ich am Elbe-Lübeck-Kanal entlang fahren, dieser Weg erwies sich aber als ungeeignet für Velomobile. Dank Navi, finden wir aber bessere Wege die uns zum Ziel führen. Dank der kurzen Tagesetappe erreichen wir unser Heuhotel bereits vor 16 Uhr. Wir beziehen unsere Heukammer und bekommen leckeren frisch geräucherten Fisch und Bier vom Fass zum Abendbrot. Da sich eine Kindergruppe ebenfalls für eine Nacht im Heu angemeldet hat, ziehen wir noch mal um und nehmen einen umgebauten Bauwagen als Nachtlager in Beschlag. Den Abend nutzten wir zu einem Spaziergang zum nahe gelegenem Schaalsee. Der Wirt lässt die Feierscheune offen und wir dürfen auf Vertrauensbasis uns selber weitere Biere vom Fass zapfen.

Aufbruch um kurz vor 7 Uhr
bereit für weitere Heldentaten!

was für ein herrlicher Morgen.

Peter
2. Frühstück
1. Pannenpause

weitere Pannenpause
Auf dem Sande in Lüneburg

schnell sind die ersten Neugierigen da

.... und stellen immer wieder die gleichen Fragen.
Der Schaalseehof, unsere Unterkunft für die Nacht

zuerst in der Heukammer
... später ziehen wir in den Bauwagen um...


... und richten uns dort häuslich ein.
Zum Abendessen gibt es frischen Räucherfisch....

..... mit frisch gezapftem Bier vom Fass.
Schlauch flicken in der Scheune

... mal einen anderen Sattel ausprobieren...

Spaziergang zum Schaalsee
Selfie 
Am Schaalseeufer



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